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Medienschau : Ifo-Institut erwartet Abschwächung der Konjunktur

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Hewlett-Packard hebt nach Rücktritt von Vorstandschef Hurd die Prognose an, Berkshire Hethaway erleidet nach Fehlspekulationen einen Gewinneinbruch. Banken und Investoren verklagen die WestLB und Chinas Wirtschaft soll 2010 um 10 bis 11 Prozent wachsen.

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          Unternehmensnachrichten

          Hewlett-Packard hebt nach Rücktritt von Vorstandschef Hurd Prognose an

          Der Computerkonzern Hewlett-Packard (HP) hat am Freitag Eckdaten für das dritte Quartal genannt und zudem die Prognose für das Gesamtjahr 2009/10 angehoben. Beobachter werteten diesen Schritt als Beruhigungsmittel für die Märkte, die schockiert auf den plötzlichen Rücktritt von Vorstandschef Mark Hurd reagiert hatten.

          Das Unternehmen aus Palo Alto nannte für das am 31. Juli beendete Quartal ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von rund 1,08 Dollar bei einem Umsatz von 30,3 Milliarden Dollar. Im Mai hatte HP ein Ergebnis je Anteil von 1,05 bis 1,07 Dollar in Aussicht gestellt und den Umsatz auf 29,7 Milliarden bis 30 Milliarden Dollar geschätzt. Planmäßig will HP die Geschäftszahlen am 19. August nennen.

          Für das Gesamtjahr geht die Gesellschaft nun von einem bereinigten Ergebnis je Aktie von 4,49 bis 4,51 Dollar sowie von einem Umsatz von 125,3 Milliarden bis 125,5 Milliarden Dollar aus. HP hatte die Ziele bereits zuvor im Jahr angehoben: auf 4,45 bis 4,50 Dollar Gewinn je Anteil und bis zu 125 Milliarden Dollar Umsatz. Für das vierte Quartal erwartet HP nach Angaben vom Freitag ein Ergebnis je Anteil von 1,25 bis 1,27 Dollar und einen Umsatz von rund 32,5 Milliarden Dollar und liegt damit in etwa im Rahmen der von Analysten gesehenen 1,26 Dollar Gewinn je Aktie oder 32,64 Milliarden Dollar Umsatz. (Dow Jones)

          QSC gibt sich nach zweiten Quartal optimistischer für 2010

          Der Telekommunikationskonzern QSC gibt sich nach dem zweiten Quartal optimistischer für das Gesamtjahr 2010. Wie das im TecDax gelistete Unternehmen aus Köln am Montag mitteilte, rechnet QSC nun mit einem freien Cashflow von mehr als 25 Millionen Euro. Bislang wurden mehr als 22 Millionen Euro angepeilt. Beim Konzerngewinn plant QSC eine Verdreifachung auf mehr als 16 Millionen Euro, nachdem zuvor lediglich ein nicht bezifferter Zuwachs in Aussicht gestellt worden war.

          Im zweiten Quartal erzielte das Unternehmen weiteren Angaben zufolge einen Umsatz von 104,9 (Vorjahr: 103,7) Millionen Euro sowie ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 19,7 (19,0) Millionen Euro. Von Dow Jones befragte Analysten hatten im Schnitt mit 104 Millionen Euro oder. 20 Millionen Euro gerechnet. Das Konzernergebnis gab QSC mit 4,3 Millionen Euro an, nach 1,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

          Die Kölner konzentrieren sich seit einiger Zeit auf die Verbesserung der Profitabilität. QSC bekräftigte am Montag, dass die Erlöse und das Ebitda im laufenden Jahr gegenüber 2009 zulegen sollen. (Dow Jones)

          Gewinneinbruch bei Berkshire Hethaway

          Auch ein Warren Buffett liegt mal daneben: Der legendäre amerikanische Investor hat sich mit Finanzgeschäften verspekuliert und seiner Holding Berkshire Hathaway damit einen Gewinneinbruch beschert. Im zweiten Quartal sank das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 40 Prozent auf unterm Strich knapp 2,0 Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Berkshire Hethaway verlor mit Derivaten 1,4 Milliarden Dollar. Buffett hatte Derivate in der Finanzkrise als „finanzielle Massenvernichtungswaffen“ bezeichnet. Er hatte im zweiten Quartal auf steigende Aktienindizes gesetzt - doch sie fielen.

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