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Medienschau : Ifo-Institut erwartet Abschwächung der Konjunktur

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Das Wachstum in der ersten Jahreshälfte sei trotz der restriktiven Schritte des Staates stark gewesen und diese Stärke werde anhalten, ergänzte der Wirtschaftsexperte. Allerdings dürfte sich das Investitions- und Konsumwachstum in der zweiten Hälfte des Jahres etwas abschwächen. Auch das Exportwachstum dürfte angesichts der Sparmaßnahmen in einigen westlichen Ländern etwas nachlassen. (Dow Jones)

Deutscher Außenhandel nimmt im Juni stark zu, Umsatz im verarbeitenden Gewerbe fällt

Der deutsche Außenhandel hat im Juni stark angezogen. Die Ausfuhren seien um 28,5 Prozent zum Vorjahr und die Importe gar um 31,7 Prozent gestiegen, teilte das statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mit. Der Wert der Importe war in absoluten Zahlen der höchste seit Erhebung der Datenreihe im Jahr 1950. Die Außenhandelsbilanz schloss im Juni mit einem Überschuss von rund 14,1 Milliarden Euro ab. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Ausfuhren im Juni kalender- und saisonbereinigt um 3,8 Prozent und die Einfuhren um 1,9 Prozent.

Das verarbeitende Gewerbe Deutschlands hat im Juni dagegen eine leicht negative Entwicklung verzeichnet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Basis vorläufiger Angaben am Montag mitteilte, sank der preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigte Umsatz um 0,3 Prozent zum Vormonat. Im Mai war der Umsatz revidiert um 3,2 Prozent (vorläufig: plus 3,7 Prozent) gestiegen. (dpa, Dow Jones)

Japans Leistungsbilanzüberschuss im Juni überraschend gesunken

Der Überschuss in der japanischen Leistungsbilanz ist im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat unerwartet um 18,2 Prozent auf 1,047 Bill Yen gefallen. Wie das Finanzministerium am Montag berichtete, war dies bereits der zweite Monat in Folge mit einem Rückgang. Analysten hatten einen Anstieg des Leistungsbilanzüberschusses um 1,5 Prozent auf 1,299 Billionen Yen erwartet. Im Mai war der Aktivsaldo um 8,1 Prozent auf 1,205 Billionen Yen gesunken.

Die Rückgänge beruhten auf geringeren Renditen für ausländische Anleihen sowie gesunkenen Dividenden von ausländischen Niederlassungen japanischer Unternehmen. Beobachter sagten, offenbar beginne sich die schwächere weltwirtschaftliche Dynamik bereits auf Japan auszuwirken. Für die Handelsbilanz wurde im Juni indessen ein positiver Saldo von 769,0 Milliarden Yen gemeldet, ein Plus von 26,6 Prozent auf Jahressicht. (Dow Jones)

Frankreich signalisiert Unterstützung für Staats-Insolvenzrecht

Die Idee Deutschlands einer Insolvenzordnung für finanziell angeschlagene Staaten in der Währungsunion findet laut einem Zeitungsbericht offenbar auch in Paris Anhänger. Bei bilateralen Gesprächen signalisierten französische Regierungsexperten vor kurzem Zustimmung zu den deutschen Regierungsplänen, schreibt der „Spiegel“ ohne Nennung von Quellen. Das französische Finanzministerium wollte den Bericht am Sonntag auf Anfrage von Dow Jones Newswires nicht kommentieren. (Dow Jones)

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