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Medienschau : Ifo-Institut erwartet Abschwächung der Konjunktur

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Ohne die Beiträge der Versicherungs-, Dienstleistungs- und Industrietöchter hätte das Ergebnis von Berkshire Hathaway noch dramatischer ausgesehen. Diese Teile des Konglomerats konnten mit 3,1 Milliarden Dollar operativ fast doppelt soviel Gewinn einfahren wie vor einem Jahr. Dazu trug vor allem die teuer eingekaufte Frachteisenbahn Burlington Northern Santa Fe bei. Die Fluggesellschaft NetJets schaffte es aus den roten Zahlen. (dpa-AFX)

Weizenpreis fällt weiter

Nach den drastischen Preissteigerungen der vergangenen Wochen hat sich Weizen am Montag erneut deutlich verbilligt. Der in den Vereinigten Staaten gehandelte September-Kontrakt rutschte um bis zu 5,7 Prozent auf 6,845 Dollar je Scheffel ab und lag damit knapp 19 Prozent unter seinem Zwei-Jahres-Hoch vom Freitag. Dies ist der dramatischste Kursverfall seit mehr als 14 Jahren. In den sechs Wochen zuvor hatte sich der Weizenpreis unter anderem wegen der Dürre in Russland nahezu verdoppelt.

Gewinnmitnahmen sorgten am Freitag dann für ein Abbröckeln des Preises. Die Anleger seien extrem nervös und warteten auf neue Hinweise für die weitere Kursentwicklung, sagte Analyst Malcolm Bartholomaeus von Callum Downs Commodity News. Sie richteten ihre Aufmerksamkeit auf die Prognosen des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums zur weltweiten Weizenproduktion und den Lagerbeständen am Donnerstag. (Reuters)

Blackberry-Sperre in Saudi-Arabien abgewendet

Eine angekündigte Sperre der Blackberry-Dienste in Saudi-Arabien ist im letzten Moment abgewendet worden. Der Hersteller Research in Motion (RIM) habe eingewilligt, eigene Server im arabischen Königreich zu installieren, bestätigte ein Beamter der staatlichen saudischen Telekom-Behörde CITC am Samstag in Riad.

Ursprünglich hatte Saudi-Arabien am letzten Dienstag angekündigt, die Blackberry-Dienste ab Freitag wegen „Sicherheitsbedenken“ zu verbieten. Die Sperre blieb jedoch aus. Nutzer des Smartphones berichteten lediglich von zeitweiligen Ausfällen. Mit dem nun vereinbarten Aufbau von Servern vor Ort können die saudischen Behörden nach Ansicht von Experten auf den Datenfluss bestimmter Blackberry-Nutzer zugreifen, sofern dies im Zusammenhang mit Maßnahmen zur Terrorabwehr und -bekämpfung notwendig ist. (dpa-AFX)

Banken und Investoren verklagen WestLB

Professionelle Investoren haben die WestLB auf Schadensersatz in Höhe von 490 Millionen Dollar plus Zinsen verklagt. Insgesamt werfen vier Banken und ein Investmentfonds der Landesbank Betrug vor, bestätigte ein WestLB-Sprecher am Samstag in Düsseldorf einen Bericht der „Wirtschaftswoche“. Die Investoren haben vor dem Obersten Gericht von New York Klage gegen die WestLB eingereicht. Nach Ansicht der Kläger soll die Bank zwei Zweckgesellschaften durch Betrug zugrunde gerichtet und die Investoren so um ihr Geld gebracht haben.

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