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Medienschau : Hypo Real Estate: Hohe Belastungen im zweiten Quartal

  • Aktualisiert am

Anglo American lehnt Fusionsangebot von Xstrata ab, S&P setzt Lufthansa-Ratings auf „CreditWatch Negative“, GM will Rückkaufoption für Opel, Amerikanische Regierung - Arbeitslosenquote steigt bald auf 10 Prozent, GfK - Niedrige Inflation lässt Kauflaune der Deutschen steigen

          Unternehmen

          Hypo Real Estate: Hohe Belastungen im zweiten Quartal

          Der ums Überleben kämpfende Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) rechnet wegen der Finanzkrise mit weiteren „signifikanten“ Belastungen im zweiten Quartal. Zwischen April und Ende Juni werde das Ergebnis „zumindest im hohen dreistelligen Millionenbereich“ belastet, teilte die Bank am Montag in München mit. Grund sei eine weitere Risikovorsorge auf Forderungen und Wertpapiere im Zuge von Finanzkrise und Wirtschaftsabschwung. Die Wertberichtigungen beträfen in erster Linie Immobilienkredite, hieß es. Dabei seien vor allem die Märkte Nordamerika, Südeuropa und Großbritannien betroffen, aber auch in Deutschland hätten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verschlechtert. „Diese Entwicklung führt zu einer hohen Eigenkapitalbelastung insbesondere bei der Hypo Real Estate Bank AG.“ Die HRE will am 7. August über das zweite Quartal berichten. Der Immobilienfinanzierer bekräftigte frühere Aussagen, dass „mindestens für die Jahre 2009 und 2010 von einer Verlustsituation auszugehen ist“. (dpa-AFX)

          Anglo American lehnt Fusionsangebot von Xstrata ab

          Der Bergbaukonzern Anglo American hat das Fusionsangebot des Wettbewerbers Xstrata abgelehnt. Der Verwaltungsrat sei nach eingehender Prüfung zu dem Schluss gekommen, dass ein Zusammenschluss mit Xstrata nicht im Interesse der Aktionäre von Anglo American wäre, teilte das Unternehmen am Montag in London mit. Unabhängig von den fehlenden strategischen Vorteilen seien die von Xstrata genannten Bedingungen zudem „völlig inakzeptabel“. Xstrata hatte am Wochenende angekündigt, mit Anglo American über eine Fusion unter Gleichen verhandeln zu wollen. Ein solcher Zusammenschluss hätte einen Wert von fast 50 Milliarden Euro und würde einen Weltmarktführer bei der Förderung von Grundmetallen hervorbringen. (dpa-AFX)

          Peugeot sehr schwach - Erwartet operativen Verlust

          Aktien von PSA Peugeot Citroen haben am Dienstag 2,18 Prozent auf 18,88 Euro verloren. Der französische Autobauer rechnet im laufenden Jahr mit einem operativen Verlust von eins bis zwei Milliarden Euro. „Diese Gewinnwarnung dürfte den ganzen Sektor verunsichern“, vermutete ein Börsianer. So sackten auch Titel des Konkurrenten Renault um 2,53 Prozent auf 24,27 Euro ab. (dpa-AFX)

          GM will Rückkaufoption für Opel

          Für Magna würde es die angestrebte Übernahme von Opel deutlich unattraktiver machen: Der einstige Opel-Mutterkonzern General Motors will nach Möglichkeit eine Rückkaufoption für Opel erhalten. GM könnte sich dann eines Tages die Früchte einer erfolgreichen Sanierung von Opel sichern. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, siehe: GM will Rückkaufoption für Opel)

          S&P setzt Lufthansa-Ratings auf „CreditWatch Negative“

          Standard & Poor's Ratings Services (S&P) prüft das langfristige Unternehmensrating sowie das Rating der vorrangigen unbesicherten Verbindlichkeiten von „BBB“ der Deutschen Lufthansa AG auf eine mögliche Herabstufung. Die Ratingagentur begründete den Schritt am Montag mit der Unsicherheit hinsichtlich der Maßnahmen, die die Fluglinie zur Ergebnissicherung ergreifen will. Lufthansa hatte am Freitag eine Gewinnwarnung ausgesprochen. Eine mögliche Herabstufung der Bonität werde wahrscheinlich auf eine Stufe begrenzt, hieß es. Das Kurzfristrating der Lufthansa bestätigte S&P mit „A-3“. (Dow Jones Newswires)

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