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Medienschau : Hohe Rohstoffpreise sorgen bei Givaudan für Umsatzrückgang

  • Aktualisiert am

Leighton - Kapitalerhöhung von 800 Millionen Dollar?, Raiffeisen Bank International rechnet sich schön, Norma legt Ausgabepreis auf 21 Euro fest, Powerland platziert Aktien, Bank Wells Fargo streicht 1900 Stellen, Australien verhindert Übernahme der Börse, Goldman steigt bei Taikang ein, Portugal reicht offiziellen Hilfsantrag ein, Deutschland: Verarbeitendes Gewerbe setzt mehr um - Außenhandel legt zu, amerikanische Verbraucher „pumpen“ wieder mehr, Schweizer Arbeitslosenquote bei 3,4 Prozent, China will Yuan-Handel ausweiten

          12 Min.

          Unternehmensnachrichten

          Rohstoffpreise und starker Franken lasten auf Givaudan-Umsatz

          Der weltgrößte Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan hat im Auftaktquartal 2011 aufgrund des starken Frankens sowie steigender Rohstoffkosten weniger Umsatz gemacht. Wie aus einer Mitteilung des Symrise-Konkurrenten vom Freitag hervorgeht, sank der Konzernumsatz im ersten Quartal um 5,1 Prozent auf 1,012 Milliarden Schweizer Franken (770 Millionen Euro). Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 1,039 Milliarden Franken gerechnet. Den Einfluß höherer Rohstoffkosten hofft Givaudan mittels Preiserhöhungen im Verlauf der zweiten Jahreshälfte zunehmend an die Kunden abgeben zu können, hieß es weiter. Im ersten Quartal 2010 hatte Givaudan dank des Booms bei Luxusparfums und starker Zuwächse im Geschäft mit Geschmacksverstärkern vor allem in den Schwellenländern noch kräftig zulegen können. Mit einem jährlichen organischen Wachstum von 4,5 bis 5,5 Prozent will das Westschweizer Unternehmen auch zukünftig schneller als die Konkurrenz wachsen. Analysten schätzen das Marktwachstum in normalen Jahren auf zwei bis drei Prozent. (Reuters)

          Leighton steht vor Kapitalerhöhung von bis zu 800 Millionen australische Dollar - Presse

          Die Hochtief-Tochter Leighton steht nach Informationen der Zeitung „The Australian“ vor einer Kapitalerhöhung im Volumen von 600 Millionen bis 800 Millionen australische Dollar. In seinem Bericht vom Freitag macht das Blatt keine Angaben zu seinen Quellen. Die Leighton-Aktie ist seit Donnerstag vom Handel ausgesetzt, das Unternehmen hat angedeutet, dass die dritte Gewinnwarnung innerhalb kurzer Zeit bevorsteht. Hintergrund dürften massive Abschreibungen auf Großprojekte sein. Bisher hat Leighton-CEO David Stewart eine Kapitalerhöhung als nicht nötig bezeichnet. Aus Kreisen hieß es bisher, Leighton könne mit den Abschreibungen auch so klarkommen. Inzwischen gehen Analysten aber davon aus, dass der Konzern mit seinem Verschuldungsgrad am oberen Ende der internen Grenze angelangt ist. Belastet von der Entwicklung bei Leighton wird Hochtief. Der Essener Baukonzern hält 55 Prozent des Kapitals und erklärte am Donnerstag, wenn Leighton seine Gewinnprognose weiter senken müsse, werde dies auch zu einer „signifikanten Beeinträchtigung“ der eigenen Schätzung führen. (Dow Jones Newswires)

          Die Raiffeisen Bank International rechnet sich schön

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