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Medienschau : Höchste Jahresteuerung im deutschen Großhandel seit 1982

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

UnternehmenMizuho senkt Prognose wegen Subprime-KriseGenentech verdient mehr - Avastin-Geschäft enttäuschtBear Stearns rechnet mit deutlich niedrigerem QuartalsergebnisFraport mit mehr Passagieren im ersten Quartal als erwartetDelta Air Lines - Werden im ersten Quartal Verlust ausweisenSymantec kündigt Arbeitsplatz-Abbau anBlatt - Auch EDF steigt in Übernahmekampf um British Energy einWirtschaftHöchste Jahresteuerung im deutschen Großhandel seit 1982Japans Großhandelspreise im März 3,9 Prozent über dem VorjahrChinesischer Handelsüberschuss um mehr als zehn Prozent gesunkenSteuereinnahmen im März um 8,6 Prozent gestiegenAmerikanisches Haushaltsdefizit im März bei 48,14 Milliarden DollarDemonstration auf Haiti wegen hoher LebensmittelpreiseWeltbank: Hohe Lebensmittelpreise behindern Kampf gegen ArmutVereinigten Staaten vermuten bis zu 4,3 Milliarden Barrel Öl in ÖlschieferAltbundespräsident Herzog warnt vor „Rentnerdemokratie“

          8 Min.

          Unternehmen

          Japanische Bank Mizuho senkt Prognose wegen Subprime-Krise

          Die japanische Bank Mizuho Financial hat wegen der Krise auf dem amerikanische Hypothekenmarkt zum dritten Mal ihre Gewinnprognose gesenkt. Für das im März zu Ende gegangene Geschäftsjahr stellt das Unternehmen nach Angaben vom Freitag nun einen Gewinn von umgerechnet 3,1 Milliarden Dollar in Aussicht - knapp 60 Prozent weniger als ursprünglich erwartet. Die Subprime-Verluste summierten sich auf 3,9 Milliarden Dollar. Eine Sprecherin lehnte Angaben zu weiteren Abschreibungen wegen der Hypothekenkrise ab. Mizuho hat wegen der Verluste bereits den Zusammenschluss zweier Tochter-Brokersparten auf 2009 verschoben. Die Aktien des Unternehmens haben in den vergangenen zwölf Monaten etwa die Hälfte an Wert verloren. (Reuters)

          Genentech verdient mehr - Avastin-Geschäft enttäuscht

          Das amerikanische Biotechnologie-Unternehmen Genentech hat im ersten Quartal mehr verdient, die Anleger jedoch im Geschäft mit dem wichtigen Krebsmedikament Avastin enttäuscht. Der Netto-Gewinn habe bei 790 Millionen Dollar oder 74 Cent je Aktie gelegen nach 706 Millionen Dollar vor Jahresfrist, teilte der Konzern am Donnerstagabend nach amerikanische Börsenschluss mit. Ohne Sonderposten wies Genentech einen Gewinn 84 von Cent je Aktie aus; Analysten hatten mit 82 Cent gerechnet. Der Umsatz der amerikanische Tochter des Schweizer Pharmakonzerns Roche kletterte um acht Prozent auf 3,06 Milliarden Dollar. Die Umsätze mit Avastin lagen im Quartal bei 600 Millionen Dollar und fielen damit um 24 Millionen Dollar niedriger aus als an den Märkten erwartet. Der Genentech-Kurs gab nachbörslich zunächst um 2,5 Prozent nach, erholte sich dann aber wieder auf den New Yorker Schlussstand bei 78,00 Dollar. (Reuters)

          Bear Stearns rechnet mit deutlich niedrigerem Quartalsergebnis

          Die amerikanische Investmentbank Bear Stearns erwartet für das erste Quartal ein deutlich schwächeres Ergebnis als im Vorjahreszeitraum. Als Grund nannte die Bank am Donnerstag die weltweite Liquiditätskrise, eine Neubewertung der Risiken und Schwächen im Geschäft mit festverzinslichen Anlagen. Nähere Angaben zu den Zahlen konnte das Unternehmen nach eigenen Angaben nicht machen. Die Bank zeigte sich aber zuversichtlich, die Bilanzen bis zum 14. April vorzulegen. Im Vorjahresquartal erwirtschaftete das Institut einen Gewinn von 553,7 Millionen Dollar. (Reuters)

          Fraport mit mehr Passagieren im ersten Quartal als erwartet

          Der Flughafenbetreiber Fraport hat im ersten Quartal an seinem größten Standort Frankfurt das Passagieraufkommen stärker gesteigert als erwartet. Von Januar bis März nutzten 12,2 Millionen Menschen den größten deutschen Flughafen, 3,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wie das Unternehmen am Freitag weiter mitteilte, lag die Passagierzahl im März mit gut 4,4 Millionen fast auf Vorjahresniveau. Die Luftfrachtmenge erhöhte sich ersten Quartal um 4,4 Prozent auf 513.000 Tonnen. Zu Jahresbeginn hatte der Konzern in Frankfurt für 2008 nur ein Passagierwachstum von einem bis zwei Prozent in Aussicht gestellt, da kaum noch zusätzliche Start- und Landezeiten zur Verfügung stehen. Lufthansa und andere Fluggesellschaften setzen nun allerdings größere Maschinen ein. Konzernweit erhöhte sich im ersten Quartal die Zahl der Fluggäste um 4,4 Prozent auf 16,1 Millionen und die Frachtmenge um 7,3 Prozent auf knapp 616.000 Tonnen. Von den sechs Flughäfen mit Fraport-Mehrheit büßte Hahn in Rheinland-Pfalz infolge der Kapazitätskürzungen seines Hauptnutzers Ryanair im März erneut Passagiere ein. Die ausländischen Flughäfen des Konzerns (Antalya, Lima, Varna, Burgas) legten zum Teil zweistellig zu. (Reuters)

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