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Medienschau : Hewlett-Packard strotzt vor Zuversicht

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

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          Unternehmen

          Hewlett-Packard bekräftigt Prognose

          Der weltgrößte PC-Hersteller Hewlett-Packard (HP) will nach einem Gewinnsprung im abgelaufenen Geschäftsjahr den düsteren Konjunkturaussichten trotzen. Das Umfeld sei schwierig, räumte HP-Chef Mark Hurd am Montag nach amerikanischem Börsenschluss ein. Der Konzern bekräftigte aber nach Vorlage endgültiger Geschäftszahlen seine jüngsten Ergebnis- und Umsatzprognosen. Zuletzt profitierte der Konzern erneut von stark steigenden Notebook-Verkäufen und dem wachsenden Service-Geschäft.

          Im bereits beendeten Geschäftsjahr 2008 (31. Oktober) steigerte HP den Umsatz auch durch die Übernahme des IT-Dienstleisters Electronic Data Systems (EDS) um 13 Prozent auf 118 Milliarden Dollar (91,7 Milliarden Euro). Bereinigt um Währungseffekte wuchsen die Erlöse um 8 Prozent. Der Überschuss kletterte um fast 15 Prozent auf 8 Milliarden Dollar, wie HP am Sitz in Palo Alto mitteilte. Die Aktie, die vor den endgültigen Zahlen im Handelsverlauf 3,1 Prozent auf 35,70 Dollar zugelegt hatte, gab im nachbörslichen Geschäft wieder etwas nach. (dpa-AFX)

          BHP Billiton bläst Übernahme von Rio Tinto ab

          Der Bergbaukonzern BHP Billiton hat die geplante 58 Milliarden schwere Übernahme seines Konkurrenten Rio Tinto verworfen. Eine Offerte sei nicht mehr im Interesse des Unternehmens, teilte BHP am Dienstag mit. Grund sei der Verfall der globalen Marktbedingungen. Zudem verwies das Unternehmen auf Auflagen der EU-Kommission hin, die bei der Fusion eine Trennung von Teilen des Eisenerz- und Kohlegeschäfts verlangt hätte.

          BHP Billiton wollte Rio Tinto ursprünglich für 150 Milliarden Dollar übernehmen und den Kauf mit eigenen Aktien bezahlen. Als größte Hürde für den Kauf galt die Zustimmung der EU-Kommission. Im Blickpunkt stand vor allem der Markt für Eisenerz. Der Konzern hatte Anfang November angekündigt, Bedenken der EU-Wettbewerbshüter ausräumen zu wollen. (Reuters)

          Airbus schließt Produktionsdrosselung nicht aus

          Angesichts der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise schließt der europäische Flugzeugbauer Airbus eine Drosselung seiner Produktion nicht aus. Wenn die Krise sich weiter verschärfe, könnte ein solcher Schritt notwendig sein, sagte Unternehmenschef Thomas Enders am Montagabend in Paris. „Wir können im Moment nichts ausschließen.“ Gleichzeitig versprach Enders Hilfe für klamme Kunden, die wegen der Krise in Finanzierungsschwierigkeiten für einen Airbus-Kauf kommen könnten. Wegen der Krise hatte Airbus unlängst eine geplante Produktionsausweitung vorerst wieder abgesagt. (AFP)

          Münchener Rück zeigt Interesse an Asien-Geschäft von AIG

          Die Münchener Rück hat ihr Interesse an Teilen des schwer angeschlagenen amerikanischen Versicherungsriesen AIG in Asien konkretisiert. „Wir schauen uns das Lebensversicherungsgeschäft von AIG in Asien an“, sagte Vorstandsmitglied Ludger Arnoldussen am Dienstag in Hongkong. Die Erstversicherungs-Tochter Ergo wolle in stark wachsenden Regionen wie China und Südkorea zulegen. Ergo ist bisher in Asien nur in Indien und Südkorea vertreten. In China schaue sich Ergo nach Gelegenheiten für Gemeinschaftsunternehmen in der Lebensversicherung um, sagte Arnoldussen. (Reuters)

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