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Medienschau : Hewlett-Packard steigert Umsatz und Gewinn

  • Aktualisiert am

Die Bafin hält ältere Finanzberichte von Sky Deutschland für fehlerhaft, Beate Uhse steckt in der Krise, das FBI macht bei drei Hedgefonds eine Razzia wegen Insiderhandels und Ökonomen warnen vor einem dauerhaften Transfermechanismus im Euroraum.

          6 Min.

          Unternehmensnachrichten

          Hewlett-Packard (HP) steigert Umsatz und Gewinn

          Der amerikanische Computerkonzern Hewlett-Packard (HP) legt bei Umsatz und Gewinn im 4. Quartal zu und übertrifft die Erwartungen der Analysten. Der Umsatz sei im Zeitraum von August bis Oktober um 8 Prozent auf 33,3 Milliarden Dollar gestiegen, teilte das Unternehmen am Montag nach Börsenschluss in den Vereinigten Staaten mit. Der Gewinn je Aktie (EPS Non-Gaap) stieg im 4. Quartal um 11 Prozent auf 1,33 Dollar. Auch mit seinen Geschäftszahlen für das Gesamtjahr lag das Unternehmen aus Palo Alto über den Erwartungen. Und zudem zeigte sich HP auch für die Gewinnentwicklung im laufenden Geschäftsjahr optimistischer als die Analysten. Nachbörslich legten die Aktien des Computerkonzerns um 2,99 Prozent auf 43,76 Dollar zu, obwohl HP schon während der Börsenöffnungszeiten als bester Wert im Dow Jones mit einem deutlichen Aufschlag gehandelt worden waren. (dpa-AFX)

          Bafin hält ältere Finanzberichte von Sky Deutschland für fehlerhaft

          Die Finanzaufsichtsbehörde Bafin hat nach ihrer Einschätzung Fehler in mehreren Konzernabschlüssen und -lageberichten des Bezahlsenders Sky Deutschland gefunden. Die Feststellung der Bafin hätten derzeit keine unmittelbaren bilanziellen Auswirkungen, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens am Montagabend. Konkret beanstande die Bafin den Jahresabschluss und den Konzernabschluss zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2007 und den Lagebericht und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2007 der damaligen Premiere AG. Zudem sei nach Ansicht der Finanzaufsicht der Halbjahresfinanzbericht zum Stichtag 30. Juni 2008 und der Zwischenlagebericht für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahrs 2008 fehlerhaft.

          Sky Deutschland hält die Feststellung der Bafin für unzutreffend und will sie laut Mitteilung gerichtlich überprüfen lassen. Dem Münchner Bezahlsender drohen Bußgelder und Schadenersatzansprüche von Dritten. Im nachbörslichen Handel bei Lang & Schwarz verlor die Sky-Deutschland-Aktien nach Veröffentlichung der Mitteilung knapp 14 Prozent auf 1,35 Euro. (dpa-AFX)

          Beate Uhse in der Krise

          Der Sex-Konzern Beate Uhse steckt tief in der Krise. Für das Gesamtjahr sei ein Verlust vor Steuern und Zinsen (Ebit) zwischen 13 und 15 Millionen Euro zu erwarten, teilte das Unternehmen am Montag in Flensburg mit. Darin seien Sondereffekte wegen der Restrukturierung des Unternehmens noch nicht enthalten. Für die ersten neun Monate lag das Ebit mit Sondereffekten bei minus zwölf Millionen Euro. Der Umsatz reduzierte sich gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres von 171 auf 147 Millionen Euro. Beate Uhse leidet vor allem unter der Gratis-Pornografie im Internet, die den Kauf von Filmen auf DVDs überflüssig macht. Dadurch ist der Versandhandel tief in die roten Zahlen geraten. Der Vorstand wurde bereits ausgewechselt; die Verhandlungen mit den Banken laufen. (dpa-AFX)

          Oracle will deutlich höheren Schadensersatz von SAP

          Im Rechtsstreit der beiden Softwarekonzerne SAP und Oracle haben die Anwälte beider Seiten am Montag ihre Abschlussplädoyers gehalten und ihren Argumenten noch einmal Nachdruck verliehen. Während Oracle ihre Schadensersatzforderung fast verdoppelte, strich SAP sie weiter zusammen. Nun liegt es an der Jury des Bundesbezirksgerichts für Nordkalifornien in Oakland, wie viel der Dax-Konzern dem amerikanischen Wettbewerber für das illegale Herunterladen von Daten durch seine inzwischen abgewickelten Dienstleistungstochter Tomorrow Now zahlen muss.

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