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Medienschau : Henkel steigert Gewinn durch Beteiligungsverkauf

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Roth & Rau haben 2009 den Gewinn verdoppelt, Manz steigert Umsatz und Gewinn stärker als erwartet. Dagegen kürzt OMV die Dividende, Merrill Lynch verbucht mehr Verlust als befürchtet und Voestalpine einen Gewinneinbruch. Telekom Austria bestätigt den Ausblick. Die Citigroup steht angeblich kurz vor einer Einigung über eine höhere Staatsbeteiligung und erwägt den Verkauf ihrer japanischen Investmentsparte.BASF-Chef Hambrecht lehnt die Forderung nach einem Dividendenstopp ab, Honda verzeichnet abermals einen Produktionsrückgang, die Deutsche Börse sieht sich nach einem Rekordgewinn vor Herausforderungen. Salzgitter lässt die Komplettübernahme der Klöckner-Werke offen, Frankreichs Staatsfonds steigt beim Zulieferer Valeo ein und Schwedens Regierung will für Volvo-Kredite bürgen.Bundesbankpräsident Weber verlangt strenge Auflagen für Hilfen für europäische Krisenländer, Japan verzeichnet einen Rekordeinbruch der Exporte und Fed-Präsident Bernanke tritt Ängsten vor Bankenverstaatlichungen entgegen.

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          Unternehmen

          Henkel steigert Gewinn durch Beteiligungsverkauf

          Der Waschmittelriese Henkel hat im vergangenen Jahr seinen Gewinn durch den Verkauf einer großen Firmenbeteiligung gesteigert. Der Überschuss stieg um 31 Prozent auf gut 1,2 Milliarden Euro, teilte die Henkel AG & Co.KGaA am Mittwoch in Düsseldorf mit. Bereinigt um einmalige Erträge und Aufwendungen stagnierte der Überschuss nahezu auf dem Niveau von 2007. Henkel hatte im November seinen fast 30-prozentigen Anteil am amerikanischen Konzern Ecolab verkauft. Der Umsatz stieg getrieben durch einen Großeinkauf im Klebstoffgeschäft 2008 um 8,1 Prozent auf 14,1 Milliarden Euro. Bereinigt um Zu- und Verkäufe sowie Wechselkurseffekte nahm der Umsatz um 3 Prozent zu. (dpa)

          Solartechnikfirma Roth & Rau mit Gewinnverdoppelung 2008

          Der für die Solarbranche produzierende Anlagenbauer Roth & Rau hat im vergangenen Jahr Umsatz und Gewinn kräftig gesteigert und dabei die eigenen Planung übertroffen. Bei einem Umsatzanstieg auf 272 (Vorjahr: 146) Millionen Euro habe sich der operative Gewinn (Ebit) auf 28 Millionen Euro verdoppelt, teilte die Firma aus dem sächsischen Hohenstein-Ernstthal am Mittwoch mit. Die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) verbesserte sich auf 10,4 (9,5) Prozent. Der Vorstand hatte ursprünglich einen Umsatz von mindestens 250 Millionen Euro und eine Ebit-Marge von mindestens zehn Prozent angepeilt.

          Die Finanzkrise und die restriktive Kreditvergabe lassen den Vorstand für 2009 allerdings vorsichtig sein. Zwar sei die Firma mit einem Auftragsbestand zum 31. Dezember von 213 Millionen Euro und liquiden Mitteln von 92 Millionen Euro gut
          gerüstet; auch seien in den ersten Wochen weitere Bestellungen in Höhe von 41 Millionen Euro eingesammelt worden. Wegen der unsicheren Wirtschaftslage rechnet Finanzvorstand Carsten Bovenschen aber mit einer schwächeren Umsatzentwicklung. Für 2009 erwartet er einen Umsatz zwischen 245 und 270 Millionen Euro. Die Ebit-Marge soll weiter verbessert werden. Konkrete Zahlen nannte Bovenschen aber nicht. (Reuters)

          Manz steigert Umsatz und Gewinn stärker als erwartet

          Der Solar- und LCD-Maschinenhersteller Manz Automation hat im vergangenen Jahr Umsatz und Gewinn stärker als erwartet gesteigert. Das Unternehmen gab jedoch keinen konkreten Ausblick auf 2009. Getrieben von Übernahmen und einem starken operativen Wachstum im Solar-Bereich sei der Erlös 2008 um 232 Prozent auf 236,5 Millionen Euro gestiegen, teilte das im TecDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Reutlingen mit. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei von zehn auf 28,6 Millionen Euro geklettert. Bei beiden Werten hatten die von dpa-AFX befragten Experten mit einem etwas geringeren Anstieg gerechnet. Mit Blick auf 2009 teilte Manz lediglich mit, dass ein Großteil des Auftragsbestands von rund 107 Millionen Euro Ende 2008 im laufenden Geschäftsjahr umsatz- und ergebniswirksam werden. (dpa-AFX)

          Citigroup kurz vor Einigung über höhere Staatsbeteiligung

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