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Medienschau : Henkel mit operativem Gewinneinbruch

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

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          Unternehmen

          Henkel mit operativem Gewinneinbruch ins neue Jahr gestartet

          Henkel hat durch massive Rückgänge in seiner dominierenden Klebstoffsparte zum Jahresbeginn 2009 einen operativen Gewinneinbruch erlitten. In den ersten drei Monaten des Jahres ging das Betriebsergebnis (Ebit) des Düsseldorfer Konzerns um ein Drittel auf etwa 215 Millionen Euro zurück. Der Konzernumsatz stieg im ersten Quartal 2009 zwar um etwa drei Prozent auf rund 3,25 Milliarden Euro. Dieser Anstieg war aber Folge eines Großeinkaufs. Henkel hatte vor einem Jahr das amerikanischen Klebstoffunternehmen National Starch übernommen. Bereinigt um Firmenzukäufe und -verkäufe sowie Wechselkurs-Effekte ging der Umsatz im ersten Quartal 2009 um rund sieben Prozent zurück. Den Quartalsgewinn des Konzerns will Henkel am 6. Mai bekanntgeben. Die Klebstoffsparte, die ungefähr die Hälfte des Konzernumsatzes ausmacht, bekommt die Krise der Autoindustrie und Probleme anderer großer Abnehmerbranchen zu spüren. Dazu zählen den Angaben zufolge Elektronik und die metallverarbeitende Industrie. Andere Klebstoff- Geschäfte beispielsweise mit der Verpackungsindustrie zeigten sich stabiler, erklärte Konzernchef Kasper Rorsted. „Trotz der schwierigen Entwicklung verzeichnen wir im Klebstoffgeschäft weiterhin Gewinne und unsere Geschäfte entwickeln sich besser als die relevanten Märkte“, betonte Rorsted in einer Mitteilung des Unternehmens. (dpa-AFX)

          Amerikanischen Regierung stützt GM-Zulieferer - Dispokredit

          Das amerikanischen Finanzministerium hat am Mittwoch ein neues Programm zur gezielten Stützung von Zulieferern der bedrängten Autobauer General Motors (GM) und Chrysler aufgelegt. Beide Konzerne stehen am Rande des Zusammenbruchs und befinden sich in einem Wettlauf mit der Zeit: Sie müssen binnen weniger Wochen Wege zur Entschuldung und zu massiven Kosteneinsparungen finden, um Regierungshilfen nicht zu verlieren. Dem Ministerium zufolge wird die Opel-Mutter GM einen Dispokredit in Höhe von zwei Milliarden Dollar erhalten, um damit Schulden bei ihren Zulieferern zu begleichen, die ebenfalls um ihr Überleben kämpfen. Chrysler erhält eine Kreditlinie von 1,5 Milliarden Dollar. Dem Unternehmen Ford Motor wurde ebenfalls ein Kredit angeboten, soll ihn aber abgelehnt haben. GM und Chrysler haben bereits zuvor zusammen 17,5 Milliarden Dollar an Regierungskrediten erhalten. Das Programm folge der Erkenntnis, „wie wichtig die einheimische Zulieferer-Kette dafür ist, Amerikas Autoindustrie am Laufen zu halten“, sagte GM-Sprecher Dan Flores. „Dieses Programm wird den Zulieferern in diesen sehr schwierigen ...Zeiten sehr stark benötigte Liquidität eröffnen.“ (dpa-AFX)

          Tui-Großaktionär fordert Abwahl von Aufsichtsratschef

          Der norwegische Tui-Großaktionär John Fredriksen will nach Handelsblatt“-Angaben die Abwahl des amtierenden Aufsichtsratsvorsitzenden Jürgen Krumnow durchsetzen. Wie die Zeitung (Donnerstag) berichtet, wolle der Reeder dies bei der Hauptversammlung des Tourismuskonzerns am 13. Mai vorschlagen. An Krumnows Stelle wolle Fredriksen selbst in den Aufsichtsrat einziehen. Der Reeder hält 15 Prozent Anteile an der Tui AG. Im vergangenen Jahr hatte Frederiksen die Tui-Spitze immer wieder attackiert und vergeblich den Sturz von Konzernchef Michael Frenzel betrieben. Auch die Abspaltung der Reedereitochter Hapag-Lloyd war auf Druck einer Gruppe von rebellischen Aktionären um Fredriksen beschlossen worden. Tui lehnt die Forderung des Reeders nach Angaben des Blattes ab. TUI hatte Fredriksen angeboten, einen neutralen Vertreter in den Aufsichtsrat zu schicken. Dies hatte dieser jedoch abgelehnt. (dpa-AFX)

          Arcandor sondiert Staatsgarantien

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