https://www.faz.net/-gv6-6njyl

Medienschau : Heidelberger Druck rechnet abermals mit Verlust

  • Aktualisiert am

Der Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck rechnet im laufenden Geschäftsjahr weiter mit roten Zahlen. Die Hypo Real Estate will sich nach der Verstaatlichung durch Auslagerung von Problemengagements gesundschrumpfen. Facebook übernimmt den Web-Dienst von FriendFeed. Im Machtkampf zwischen Conti und Schaeffler deutet sich ein Kompromiss an.

          10 Min.

          Unternehmen

          Heidelberger Druck rechnet abermals mit Verlust

          Trotz einer Stabilisierung der in den vergangenen Monaten zusammengebrochenen Auftragslage rechnet der weltgrößte Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck im laufenden Geschäftsjahr 2009/10 (31. März) weiter mit roten Zahlen. „Wir haben im ersten Quartal im Vergleich zu den vergangenen Monaten eine leichte Stabilisierung bei den Auftragseingängen gesehen“, sagte Vorstandschef Bernhard Schreier am Dienstag in Heidelberg. „Die weitere Entwicklung bleibt jedoch abzuwarten.“ Der Auftragseingang habe im ersten Geschäftsquartal um 52,2 Prozent auf 550 Millionen Euro nachgegeben, der Umsatz um 21,8 Prozent auf 514 Millionen Euro. Nach Steuern erwirtschaftete der Marktführer für Bogendruckmaschinen ein Minus von 69 (Vorjahr: minus 39) Millionen Euro. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt lediglich mit einem Nettoverlust in Höhe von 66 Millionen Euro gerechnet. (Reuters)

          Presse: Schaeffler bietet Ablösung von Conti-AR-Chef an

          Im Machtkampf zwischen Conti und Schaeffler deutet sich ein Kompromiss an. Großaktionär Schaeffler habe angeboten, den von ihm selbst an der Conti-Aufsichtsratsspitze installierten Rolf Koerfer als Vorsitzenden abzulösen, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen am Montag Reuters. An der geplanten Absetzung von Conti-Chef Karl-Thomas Neumann halte das Familienunternehmen aber fest. Kreisen zufolge könnte Koerfer dem Conti-Kontrollgremium auch künftig angehören. „Es ist möglich, dass ein anderes Aufsichtsratsmitglied den Vorsitz übernimmt und Koerfer einfaches Mitglied bleibt“, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person. „Als Chefkontrolleur wäre eine Integrationsfigur aus der Industrie oder dem Banken-Umfeld gut“, hieß es aus dem Conti-Umfeld. Zu den größten Kreditgebern beider Firmen gehört die Commerzbank, die Finanzkreisen zufolge von einigen Conti-Aufsichtsräten zu einer stärkeren Einflussnahme gedrängt wird. Der Zeitpunkt von Neumanns Absetzung ist offenbar weiter Gegenstand von Verhandlungen. „Es könnte darauf hinauslaufen, dass Neumann nicht gleich, sondern erst in einem halben Jahr geht“, sagte ein Insider. Ein anderer sagte mit Blick auf den designierten neuen Conti-Chef, den Schaeffler-Manager Elmar Degenhart: „Er wird sofort kommen.“ Zudem soll der Chef der Pkw-Reifensparte, Nikolai Setzer, in den Vorstand aufrücken, wie Reuters Ende Juli erfahren hatte. Darüber hinaus soll der Vorstand laut „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und „Handelsblatt“ (Dienstagausgaben) um weitere Köpfe erweitert werden. Der Chef des Interior-Bereichs, Helmut Matschi, und Ralf Cramer, Chef der Bremsen-Sparte Chassis & Safety, sollen in das Führungsgremium aufrücken, wie das „Handelsblatt“ in einem Vorabbericht schrieb. Degenhart solle die Zuständigkeit für den Bereich Powertrain übernehmen. Endgültige Entscheidungen seien vor Mittwoch nicht zu erwarten, hieß es aus den Kreisen weiter. Dann trifft sich der Conti-Aufsichtsrat, um über Neumanns Zukunft zu beraten. „An dem Kompromiss muss noch viel gefeilt werden“, sagte ein Conti-Aufsichtsrat. „Aber es wird wohl einen Kompromiss geben“, sagte ein anderer. (Reuters)

          Presse: Hapag-Lloyd sieht Kapitalbedarf von bis zu 1,95 Milliarden Euro

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.