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Medienschau : Harte Zeiten für Hypo Real Estate

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

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          Unternehmen

          Hypo Real Estate erwartet weitere hohe Belastungen

          Die Kosten für die staatlichen Rettungshilfen werden das Ergebnis des Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate (HRE) auch nächstes Jahr stark beeinträchtigen. „Die notwendige Umstrukturierung der HRE und die Kosten der vereinbarten oder geplanten Liquiditätslinien und Kapitalhilfen werden auch 2009 für erhebliche Belastungen im Konzernergebnis sorgen“, erklärte Finanzvorstand Markus Fell am Montag. Im dritten Quartal hat die Bank 3,05 Milliarden Euro Verlust eingefahren und erwartet auch für 2008 ein „deutlich negatives“ Gesamtergebnis. Ein Liquiditätsengpass der Tochter Depfa hatte den Münchner Konzern zum Rettungsfall gemacht. (Reuters)

          Mercedes plant weitere Einschnitte

          Die Autokrise führt bei Daimler angeblich zu weiteren massiven Einschnitten: Laut Medienberichten sollen im kommenden Jahr 150.000 Mercedes-Autos weniger gebaut werden und ein neues Sparprogramm steht auf dem Plan. Im Mercedes-Werk Sindelfingen drohe bereits im Januar Kurzarbeit.

          Ein neues Sparprogramm könne noch vor Weihnachten beschlossen werden, berichtet die „Wirtschaftswoche“ in ihrer neuen Ausgabe. Im Fokus stünden die Marken Mercedes-Benz, Smart und Maybach. Mehrere Unternehmensberatungen seien beauftragt worden, Konzepte zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung vorzustellen. Daimler wollte sich nicht zu dem Bericht äußern. Zwischen Frühjahr 2005 und Herbst 2007 war durch das Vorgängerprogramm „Core“ das Konzernergebnis um 7,1 Milliarden Euro gesteigert worden. Den Einsparungen fielen insgesamt fast 10.000 Arbeitsplätze zum Opfer.

          Eine Sprecherin des Daimler-Betriebsrats hatte bereits am Freitag gesagt: „Es gibt Gespräche zwischen Betriebsrat und Unternehmensleitung auf verschiedenen Ebenen, wie im nächsten Jahr gearbeitet wird.“ Dabei werde auch über eine Verringerung der Arbeitszeit von 35 auf 30 Stunden für einige Standorte diskutiert. (dpa-AFX)

          Verdacht auf Sabotage bei Mercedes

          Mehrere Beschäftigte des Mercedes-Werks Sindelfingen stehen unter Verdacht, absichtlich Fahrzeuge mit Fehlern produziert zu haben, um einer externen Nacharbeitungsfirma Aufträge zuzuschanzen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt wegen Korruptionsverdachts. Das teilte ein Sprecher des Konzerns am Sonntag auf Anfrage mit und bestätigte damit einen Bericht des Nachrichtenmagazins „Focus“. Der Konzern wolle bei der Aufklärung des Falles mithelfen, fügte der Sprecher hinzu. (dpa-AFX)

          Serie von Krisentreffen wegen Opel

          Nach der Bitte des Autobauers Opel um staatliche Bürgschaften in Milliardenhöhe jagt ein Krisentreffen das nächste. Am Montag trifft sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit der Opel-Spitze. Zudem lud der Außenminister und SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier Betriebsräte von Autobauern zu einem Gespräch ein. Im Detail wollen Bund und die vier Bundesländer mit Opel-Werken am Dienstag über die Bürgschaften beraten. Opel mit seinen knapp 25.700 Beschäftigten droht, von der angeschlagenen amerikanischen Konzernmutter General Motors (GM) mit in den Abgrund gerissen zu werden. (dpa-AFX)

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          Marija Kolesnikowa ist als letzte der drei Oppositionsführerinnen noch in Belarus. Seit sie sich ihrer Zwangsverschleppung widersetzt und ihren Pass zerrissen hat, sitzt sie in Haft. Nun hat der Prozess gegen sie begonnen.

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