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Medienschau : Hamburg hat im Rennen um Hapag Lloyd die Nase vorn

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Der Bau- und Möbelzulieferer Pfleiderer hat nach einem gemischt verlaufenen ersten Halbjahr seine Jahresprognose gekappt. Die im Vorjahr für 2008 gesteckten Ziele beim Umsatz von zwei Milliarden Euro und bei der Ebitda-Marge von 15 Prozent dürften um 5 bis 15 Prozent unterschritten werden, teilte das Unternehmen am Dienstag in Neumarkt mit. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen werde aber das Niveau des Vorjahres übertreffen.

Hintergrund für die gesenkte Prognose sind der Mitteilung zufolge die realwirtschaftlichen Folgen der anhaltenden Finanzmarktkrise. Diese dürften im zweiten Halbjahr das Geschäft beeinträchtigen, hieß es. Das Unternehmen sehe daher zum heutigen Zeitpunkt nur noch eingeschränkt Chancen, die Rohstoffkostensteigerungen in notwendigem Umfang zeitnah weitergeben zu können.

Von Januar bis Juni 2008 steigerte Pfleiderer den Umsatz um 3,5 Prozent auf 917 Millionen Euro. Das Ebitda sank leicht von 121 auf 119 Millionen Euro. Steigende Rohstoffpreise und zum Teil eingeschränkte Spielräume für Preiserhöhungen hätten das Ergebnis belastet. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank von 70 auf 55 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie (EPS) fiel von 0,43 auf 0,10 Euro. Belastet hätten beim Ebit zusätzlich Aufwendungen für die Stilllegung des MDF-Werkes La Baie in Kanada in Höhe von 9,8 Millionen Euro, hieß es. Ohne diese Maßnahme hätte das EPS bei 0,22 Euro gelegen (dpa-AFX)

Daimler drosselt Produktion - 40 000 Autos weniger

Der Daimler-Konzern wird einem Pressebericht zufolge die Produktion im eigenen Zulieferwerk Untertürkheim drosseln. Nach Informationen der „Stuttgarter Zeitung“ (Mittwochausgabe) muss mangels Nachfrage insbesondere die Herstellung von V6- und V8-Motoren zurückgefahren werden. Man verhandle momentan mit Arbeitnehmervertretern über eine entsprechende Lösung, bestätigte eine Sprecherin des Autobauers auf Anfrage. Gleitzeitkonten und Urlaubsansprüche könnten im Gegenzug abgebaut werden.

In der vergangenen Woche war bekannt gegeben worden, dass Daimler im Montagewerk Sindelfingen die Fertigung zurückfahren wird. Nach Informationen der Zeitung senkt das Unternehmen den Ausstoß in den kommenden vier Monaten um mehr als 40.000 Fahrzeuge. (dpa-AFX)

Starbucks treibt Sparkurs voran

Die amerikanische Kaffeehauskette Starbucks treibt ihren Sparkurs weiter kräftig voran und baut die Führungsspitze um. Bislang seien rund 1.000 Stellen gestrichen worden, gab der Konzern am Dienstag in einem Schreiben an die Mitarbeiter bekannt. Der Chef des internationalen Geschäfts, Jim Alling, verlasse Starbucks zudem. Nachfolger sei der zuletzt für das operative Tagesgeschäft zuständige Topmanager Martin Coles. Seine bisherige Position eines Chief Operating Officers (COO) falle weg.

Starbucks war angesichts sinkender Gewinne massiv auf die Bremse getreten und will 600 schlecht laufenden amerikanischen Filialen schließen. Rund 12.000 Beschäftigte - sieben Prozent der Belegschaft - fürchten um ihren Job, einige sollen aber in anderen Läden weiter arbeiten können. Jüngste Entscheidung vom Dienstag: In Australien werden 61 von 84 Standorte geschlossen. Weltweit betreibt der Konzern rund 16.000 Filialen, davon 11.000 in den Vereinigten Staaten und rund 120 in Deutschland. Starbucks legt an diesem Mittwochabend nach Börsenschluss seine Zahlen für das abgelaufene Quartal vor. (dpa)

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