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Medienschau : Hamburg hat im Rennen um Hapag Lloyd die Nase vorn

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Die Filmsparte des vom amerikanischen Medieninvestor Sumner Redstone kontrollierten Konzerns legte beim Umsatz um mehr als ein Drittel auf 1,8 Milliarden Dollar zu. Der operative Gewinn vervierfachte sich fast auf 86 Millionen Dollar.

Die deutlich größere und weit ertragsstärkere Mediensparte mit Kabelsendern wie Nickelodeon sowie Online- und Spiele-Aktivitäten steigerte den Umsatz um 11 Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar und den operativen Gewinn um vier Prozent auf 765 Millionen Dollar. Einmal mehr profitierte die Sparte von Videospiele-Hits wie „Rock Band“. Die Werbeumsätze legten dagegen lediglich um zwei Prozent zu.

Mit seinem bereinigten Gewinn übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten. Für die Jahre 2008 bis 2010 erwartet der Konzern ein Wachstum beim Gewinn je Aktie im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. (dpa-AFX)

Ergo streicht knapp 2000 Stellen

Die Ergo Versicherungsgruppe streicht bis 2010 bundesweit knapp 2.000 Stellen und damit etwa jeden zehnten Arbeitsplatz. Die Vorstandsbeschlüsse sind Teil umfangreicher Kostensenkungspläne, die laut Ergo ein Einsparpotential von insgesamt 180 Millionen Euro bedeuten. Neben den Stellenstreichungen sollen Prozesse im Konzern zentralisiert und gebündelt werden, teilte Ergo nach der Vorstandssitzung weiter mit.

Die Tochter der Münchener Rück ist der größte Konkurrent der Allianz im deutschen Versicherungsmarkt. Die Gewerkschaft ver.di hatte zuvor von einem zu befürchtenden Abbau von etwa 2.500 Stellen gesprochen.

Ergo hatte Ende der vergangenen Woche die Prognose für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Statt eines Gewinns von 480 bis 600 Millionen Euro sei für 2008 jetzt nur noch mit einem Ergebnis von 320 bis 380 Millionen Euro zu rechnen, hatte der Konzern mitgeteilt. Als Grund nannte ERGO die insgesamt schlechte Verfassung der Aktien-und Anleihemärkte. Im ersten Halbjahr 2008 ging der Gewinn nach vorläufigen Zahlen um ein Drittel auf 269 Millionen Euro zurück. An den langfristigen Zielen werde jedoch festgehalten. (dpa-AFX)

Electronic Arts enttäuscht mit Quartalszahlen

Der amerikanische Computerspiel-Produzent Electronic Arts hat im ersten Quartal mehr Geld verloren und weniger umgesetzt als von Experten erwartet. Der um Sondereffekte bereinigte Verlust je Aktie (EPS) habe sich von 0,22 Dollar im entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 0,42 Dollar ausgeweitet, teilte das Unternehmen am Dienstag in Redwood City mit. Analysten hatten hingegen nur mit minus 0,33 Dollar gerechnet. Insgesamt stieg der Verlust von 69 auf 135 Millionen Dollar. Unter dem Strich schrumpfte das Minus allerdings von 132 Millionen Dollar beziehungsweise 0,42 Dollar je Aktie auf 95 Millionen oder 0,30 Dollar.

Der bereinigte Umsatz kletterte um 41 Prozent auf 609 Millionen Dollar. Experten hatten allerdings knapp 640 Millionen Dollar erwartet. Unbereinigt sprangen die Erlöse von 395 auf 804 Millionen Dollar.

Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen ein bereinigtes EPS von plus 1,30 bis 1,70 Dollar und bereinigte Umsätze von 5,0 bis 5,3 Milliarden Dollar. Der Markt erwartet bisher ein EPS von 1,59 Dollar und Erlöse von 5,15 Milliarden Dollar.

Im nachbörslichen Handel tendierten Electronic-Arts-Titel sehr schwach. Zum Schluss der Wall Street hatten sie noch um 2,93 Prozent auf 47,40 Dollar zugelegt. (dpa-AFX)

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