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Medienschau : Hamburg hat im Rennen um Hapag Lloyd die Nase vorn

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Unter dem Strich verzeichnete der Dax-Konzern einen Gewinnrückgang, nachdem Sondereinnahmen das Ergebnis im Vorjahr deutlich nach oben getrieben hatten. Mit 402 Millionen Euro lag der jetzige Überschuss allerdings auch unter der durchschnittlichen Analystenprognose von 414,6 Millionen Euro.

Für das Jahr 2008 sieht das Management neben den Chancen auf einen erneuten operativen Rekordgewinn allerdings auch Risiken. Diese lägen in einer „erneuten und nachhaltigen Erhöhung der Treibstoffpreise“ sowie einem anhaltenden Rückgang des Wirtschaftswachstums. Auch die Auswirkungen der Streikaktionen betrachtet der Vorstand als Risikofaktor. Die Folgen seien derzeit noch nicht absehbar. (dpa-AFX)

Erste Bank erhöht Überschuss im ersten Halbjahr

Die Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG hat im ersten Halbjahr den Gewinn gesteigert und damit die Erwartungen der Analysten erfüllt. Das Geschäft in Mittel- und Osteuropa hat sich den Auswirkungen der Finanzkrise weitgehend verschließen können und zur positiven Entwicklung der Bank beigetragen, wie das Institut am Mittwoch mitteilte.

Der Konzernüberschuss markierte mit 636,6 Millionen Euro ein Plus von 12,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten im Durchschnitt 637 Millionen Euro erwartet.

Der Zinsüberschuss erreichte 2,31 Milliarden Euro, ein Zuwachs von 24,1 Prozent. Hier lagen die Erwartungen bei 2,32 Milliarden Euro. In den ersten sechs Monaten des Jahres wurde die Risikovorsorge der Wiener Bank um 60,5 Prozent auf 384,1 Millionen Euro gesteigert. Die Analysten hatten an dieser Stelle mit 347 Millionen Euro mit weniger Aufwand gerechnet.

Die Bank bestätigte ihre Ergebnisziele für das laufende und das kommende Jahr. 2008 peilt das Institut ein Wachstum von mindestens 20 Prozent und 2009 von 25 Prozent beim Konzernüberschuss an. Die Kernkapitalquote soll 2009 über 8 Prozent liegen. Zum 30. Juni erreichte
dieser Wert eine Höhe von 6,9 Prozent. (Dow Jones)

LVMH überrascht mit starkem Gewinn- und Umsatzplus im 1. Halbjahr

Der weltgrößte Luxusgüter-Hersteller LVMH Moët-Hennessy - Louis Vuitton hat in der ersten Jahreshälfte wegen einer stärkeren Nachfrage nach exklusiven alkoholischen Getränken ein überraschend kräftiges Gewinnwachstum verzeichnet. In den ersten sechs Monaten sei der Überschuss im Jahresvergleich von 834 Millionen Euro auf 891 Millionen Euro gestiegen, teilte LVMH am Dienstag mit. Analysten hatten zuvor im Durchschnitt mit einem Zuwachs auf 870 Millionen Euro gerechnet. Das operative Ergebnis kletterte um sieben Prozent auf 1,541 Milliarden Euro. Experten hatten hier auf 1,510 Milliarden Euro getippt.

Der Umsatz wuchs trotz des starken Euro einen Zuwachs im Jahresvergleich von zuvor 7,412 Milliarden Euro auf 7,799 Milliarden Euro. Hier hatten die befragten Experten im Durchschnitt einen Zuwachs auf 7,412 Milliarden Euro erwartet. Für das Gesamtjahr hält LVMH weiterhin an der bisherigen Prognose fest. Demnach soll es bei der Jahresbilanz ein „spürbares“ Wachstum geben. (dpa-AFX)

Viacom wegen Einmaleffekt mit weniger Gewinn

Trotz Kinokassenschlagern wie „Indiana Jones“ und „Iron Man“ hat der amerikanische Medienkonzern Viacom im zweiten Quartal weniger verdient als ein Jahr zuvor. Der Überschuss der Gruppe mit Sendern wie MTV und dem Filmstudio Paramount sank um sechs Prozent auf 407 Millionen Dollar (261 Millionen Euro). Im Vorjahr hatte Viacom allerdings von einem Einmalgewinn aus dem Verkauf von Konzernteilen profitiert. Um Sondereffekte bereinigt stieg der Überschuss um zehn Prozent. Der Umsatz kletterte um 21 Prozent auf knapp 3,9 Milliarden Dollar, wie Viacom am Dienstagabend nach Börsenschluss bekannt gab.

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