https://www.faz.net/-gv6-6oj85

Medienschau : Hamburg hat im Rennen um Hapag Lloyd die Nase vorn

  • Aktualisiert am

BASF prüft Übernahme des amerikanischen Konzerns Grace

Der Chemiekonzern BASF prüft einem Zeitungsbericht zufolge konkret eine Übernahme des amerikanischen Wettbewerbers WR Grace. Die „Financial Times Deutschland“ (Dienstagausgabe) berief sich dabei auf das Umfeld des mittleren Managements und auf Branchenkreise. Grace stellt Katalysatoren und Produkte aus der Bauchemie her. Auch der amerikanischen Konzern Rockwood und die deutsche Cognis seien näher auf Strategie, Struktur und die Geschäftsentwicklung analysiert worden, hieß es in dem Bericht. BASF wolle sich mit der Übernahme von Nischenanbietern von Massenprodukten weniger abhängig machen.

Ob die Überlegungen in Offerten mündeten, sei aber offen, hieß es in dem Bericht. Ein BASF-Sprecher wollte sich nicht näher zu den Plänen äußern. „Wir prüfen ständig Akquisitionen“, sagte er der Zeitung. Anfang des Jahres habe sich BASF sogar mit einer Übernahme des im Dax gelisteten Gase-Spezialisten Linde befasst, berichtete die Zeitung. Das Projekt sei aber zurückgestellt worden. (Reuters)

Agrochemie und Medikamentengeschäft schieben Bayer-Gewinn an

Bayer hat im zweiten Quartal dank guter Geschäfte mit Agrochemikalien und Medikamenten seinen operativen Gewinn gesteigert. Wie der Pharma- und Chemiekonzern am Mittwoch in Leverkusen mitteilte, hat der um Sondereinflüsse bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) binnen Jahresfrist um fünf Prozent auf 1,896 Milliarden Euro zugenommen. Analysten hatten nach einer Umfrage von Reuters für den Zeitraum April bis Juni im Schnitt mit 1,886 Milliarden Euro gerechnet. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 574 Millionen Euro nach 660 Millionen Euro vor Jahresfrist. Bayer setzte im zweiten Jahresviertel 8,511 Milliarden Euro um - ein Plus von 3,6 Prozent.

Bayer hob seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr an und rechnet nun mit einem währungsbereinigten und um Zu- und Verkäufe bereinigten Umsatzplus von mehr als fünf Prozent. Das bereinigte Ebitda soll zulegen und die operative Umsatzrendite verbessert werden, bekräftigte der Konzern. 2007 lag die bereinigte Ebitda-Marge bei 20,9 Prozent. (Reuters)

EADS steigert Gewinn schwächer als erwartet - Prognosen bekräftigt

Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS hält nach einem überraschend schwachen Gewinnwachstum im ersten Halbjahr an seinen Prognosen für 2008 fest. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Firmenwertabschreibungen und außerordentlichen Posten, bei EADS als Ebit ausgewiesen, solle im Gesamtjahr weiterhin bei 1,8 Milliarden Euro liegen, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Mittwoch mit. Im ersten Halbjahr stieg das Ebit im Vergleich zum Vorjahr von 358 Millionen auf 1,16 Milliarden Euro. Von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragte Branchenexperten hatten im Schnitt mit 1,361 Milliarden Euro gerechnet. (dpa-AFX)

Vossloh macht mit Spartenverkauf Extra-Gewinn

Der Verkauf des Gleisbaus wird den Jahresgewinn des Verkehrstechnik-Konzerns Vossloh kräftig treiben. Aus heutiger Sicht sei mit einem Buchgewinn von 42 Millionen Euro zu rechnen, teilte das Unternehmen am Mittwoch zur Vorlage der Bilanz des zweiten Quartals in Werdohl mit. Das operative Ergebnis des Gleisbaus für das gesamte Jahr 2008 stehe indes dem neuen Besitzer zu. Es wird allgemein erwartet, dass Vossloh das Geschäft im dritten Quartal abschließt.

Weitere Themen

Wie die Lufthansa sich befreien will

Scherbaums Börse : Wie die Lufthansa sich befreien will

Der Nachholbedarf der reisefreudigen Europäer stimmt die Fluggesellschaft optimistisch. Die Kranich-Airline wird daher wieder selbstbewusster und sieht sogar die Gelegenheit, einen unliebsamen Aktionär früher als gedacht loszuwerden.

Topmeldungen

Schwieriges Terrain für die grüne Parteichefin: Annalena Baerbock am Freitag im Stahlwerk von ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt

Besuch im Stahlwerk : Baerbocks Auswärtsspiel

Ausgerechnet in einem Stahlwerk in Eisenhüttenstadt präsentiert die Kanzlerkandidatin der Grünen ihre Pläne für eine klimafreundliche Wirtschaftpolitik. Wie kommt das an?
Die frühere AfD-Vorsitzende Frauke Petry stellt am 18. Juni ihr neues Buch vor.

Neues Buch : Frauke Petry rechnet mit der AfD ab

Die ehemalige AfD-Vorsitzende Frauke Petry meint, dass ihre frühere Partei einen langsamen Tod sterben werde. Gegen Jörg Meuthen und Alice Weidel erhebt sie in ihrem Buch „Requiem für die AfD“ schwere Vorwürfe.

Newsletter

Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.