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Medienschau : Großhandelspreise steigen wie seit 1981 nicht mehr

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Aurubis plant Kapitalerhöhung, Commerzbank will aus Hybridkapital Aktien machen, Südzucker bestätigt Prognose, KKR und Permira verkaufen ProSiebenSat.1-Aktien, Banco Popolare will Aktien mit Abschlag platzieren, IBM und Samsung arbeiten bei Chips zusammen, Zinserhöhung in Südkorea, Japans Maschinenbauaufträgegesunken, Frankreich: Preisauftrieb verstärkt sich, globaler PC-Markt unerwartet schwach, Weltbank - Weltwirtschaft verliert 2011 etwas an Schwung, Fed sieht Silberstreif am Horizon

          Unternehmensnachrichten

          Kupferhütte Aurubis plant Kapitalerhöhung - Positiver Ausblick

          Europas größte Kupferhütte Aurubis will sich durch eine Kapitalerhöhung frisches Geld für den Ausbau ihrer Geschäfte besorgen. Das Hamburger Unternehmen teilte am Mittwochabend mit, 4.086.974 neuen Stückaktien gegen Bareinlagen und unter Ausschluss des Bezugsrechts bestehender Aktionäre ausgeben. Die Papiere sollen im Wege eines „Accelerated Bookbuilding-Verfahrens“ bei institutionellen Anlegern platziert werden und sind für das Geschäftsjahr 2009/2010 in vollem Umfang dividendenberechtigt. Zu den erwarteten Einnahmen aus der Kapitalerhöhung machte der Konzern keine Angaben. Aurubis wolle mit dem Emissionserlös das organische und externe Wachstum in den Bereichen Kupferproduktion, Edelmetalle, Recycling und Kupferprodukte finanzieren, erklärte der Konzern. „Außerdem werden die Mittel zur Finanzierung eines höheren Bedarfs an Betriebskapital eingesetzt, um auch in Zeiten steigender Rohstoffpreise die uneingeschränkte finanzielle Flexibilität des Unternehmens zu erhalten.“ Aurubis-Chef Bernd Drouven erklärte: „Die heutige Aktienemission ist ein weiterer wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass Aurubis die volle Flexibilität und Bereitschaft aufrecht erhält, um sich bietende Chancen in der Kupferindustrie zu nutzen.“ Für die Geschäftsentwicklung in den nächsten Monate zeigte sich das Management zuversichtlich. „Die wichtigsten gewinnsteigernden Faktoren und Markttrends, die im vergangenen Geschäftsjahr 2009/10 zu einer erheblichen Gewinnzunahme geführt haben, bestehen weiterhin.“ Aurubis hatte den Überschuss im abgelaufenen Geschäftsjahr dank der höheren Nachfrage aus der Auto- und Elektroindustrie sowie der Energiewirtschaft fast vervierfacht auf 193 Millionen Euro. (Reuters)

          Commerzbank will aus Hybridkapital Aktien machen

          Die Commerzbank macht einen ersten Schritt zur Vorbereitung auf die schärferen Kapitalregeln nach „Basel III“. Dazu soll ein Teil der hybriden Kapitalinstrumente (Trust Preferred Securities), die künftig nicht mehr als hartes Kernkapital anerkannt werden, über eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage in die Commerzbank eingebracht werden. Die neuen Aktien - zehn Prozent des Grundkapitals minus eine Aktie - sollen von Credit Suisse, Citigroup, Goldman Sachs und UBS ab Donnerstag bei institutionellen Investoren platziert werden. Das werde sich positiv auf das Ergebnis und die harte Kernkapitalquote (Core Tier-1) auswirken, teilte die Commerzbank am Donnerstag mit. Der Bund will der Mitteilung zufolge seine Beteiligung an der Bank nicht verwässern lassen. Er werde deshalb einen Teil seiner Stillen Einlage in Commerzbank-Aktien umwandeln. (Reuters)

          Südzucker bestätigt Prognose

          Europas größter Zuckerproduzent Südzucker bleibt in der Spur und behält die vor knapp vier Wochen angehobene Prognose für Umsatz und operativen Gewinn bei. Der Umsatzes werde weiterhin insbesondere von den Segmenten Spezialitäten und der ebenfalls börsennotierten Tochter Cropenergies getragen, teilte der Konzern am Donnerstag in Mannheim mit. Der Umsatz lag im dritten Quartal bei 1,59 Milliarden Euro, ein Plus von 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis lag mit 134 Millionen Euro 3,6 Prozent über dem Vorjahr. Unter dem Strich erzielte Südzucker einen Gewinn von 66 (Vorjahr: 57) Millionen Euro. Für das Ende Februar auslaufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern weiterhin mit einem Umsatz von rund 6 Milliarden (VJ 5,7 Milliarden) Euro und einem Anstieg des operativen Ergebnisses auf rund 500 Millionen (VJ 403 Millionen) Euro. Bereits Mitte Dezember hatte Südzucker vorläufige Geschäftszahlen vorgelegt und damals die Prognose leicht angehoben, was an der Börse für gute Stimmung gesorgt hatte. Die Bioethanol-Tochter Cropenergies hatte ihre Geschäftszahlen Anfang der Woche vorgelegt, die vom Aktienmarkt im Rahmen der Erwartungen gesehen und mit einem moderaten Plus honoriert worden waren. (dpa-AFX)

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