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Medienschau : Griechische Regierung gewinnt Vertrauensabstimmung

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Börsenaufsicht belangt JPMorgan wegen Betrug

Nach Goldman Sachs muss nun auch die amerikanische Großbank JPMorgan für zweifelhafte Geschäfte mit Hypothekenpapieren büßen. JPMorgan zahlt nach Ermittlungen der amerikanische Börsenaufsicht SEC insgesamt rund 210 Millionen amerikanische Dollar an Strafe und Wiedergutmachung - und kommt damit wesentlich günstiger und geräuschloser weg als der Wall-Street-Nachbar Goldman Sachs, der vor einem Jahr 550 Millionen Dollar berappen musste und über Monate hinweg in den Schlagzeilen war. JPMorgan habe Investoren in die Irre geführt, „gerade als der Häusermarkt anfing zu fallen“, erklärte die SEC am Dienstag in Washington. JPMorgan zahlt in einem Vergleich knapp 154 Millionen Dollar, um die Ermittlungen ad acta zu legen. Der größte Teil davon kommt den Geschädigten zugute. Darüber hinaus überweist die Bank Investoren eines ebenfalls gescheiterten Hypothekenpapiers freiwillig etwa 56 Millionen Dollar, wie JPMorgan erklärte. Eine Schuld räumte die Bank bei beiden Geschäften indes ausdrücklich nicht ein. (dpa-AFX)

Wirtschaftsnachrichten

Griechische Regierung gewinnt Vertrauensabstimmung

Die griechische Regierung hat eine Vertrauensabstimmung im Parlament über ihren umstrittenen Sparkurs gewonnen. Nach mehrstündiger Debatte unterstützten die Abgeordneten in der Nacht zum Mittwoch mehrheitlich das neue Kabinett von Ministerpräsident Giorgos Papandreou und signalisierten damit ihre Rückendeckung für weitere Einsparungen. Im Falle einer Niederlage wäre die sozialistische Regierung am Ende gewesen. Dem schuldengeplagten Land hätte die Pleite gedroht. Ein weiteres Sparpaket ist die Voraussetzung dafür, dass die Euro-Finanzminister Mitte Juli die nächste Hilfstranche von zwölf Milliarden Euro freigeben. Die Abstimmung darüber soll in der kommenden Woche stattfinden. (Reuters)

Gartner senkt Prognose für den Halbleitermarkt

Halbleiterwerte wie Infineon Technologies könnten laut Börsianern nach aktuellen Aussagen zum Branchenwachstum am Mittwoch im Blick stehen. Die Experten vom Marktforschungsinstitut Gartner hatten am Vortag ihre Wachstumsprognose für den Halbleitermarkt von 6,2 auf 5,1 Prozent gesenkt. Allerdings habe die Branche nicht ganz so stark unter der Tsunami-Katastrophe in Japan gelitten wie befürchtet. Zugleich sorge unter anderem der Boom bei Smartphones und Tablets auf Jahre hinaus für eine stete Nachfrage. Gartner rechnet damit, dass zum Jahr 2013 zwei Drittel der Halbleiter-Umsätze aus dem Geschäft mit diesen mobilen Geräten kommen werden. Unter dem Strich sieht ein Händler keinen eindeutigen Kursimpuls. (dpa-AFX)

WSJ: Sorge über Griechenland-Exposition von amerikanische Geldmarktfonds

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