https://www.faz.net/-gv6-6nik7

Medienschau : Griechische Regierung gewinnt Vertrauensabstimmung

  • Aktualisiert am

Der amerikanische Softwarehersteller Adobe Systems hat getrieben von einer anhaltend guten Nachfrage im zweiten Quartal seinen Gewinn und Umsatz gesteigert. Der Überschuss sei im Vorjahresvergleich um 54 Prozent auf 229,4 Millionen Dollar gestiegen, teilte das im kalifornischen San Jose ansässige Unternehmen am Dienstag nach amerikanische Börsenschluss mit. Ohne Sonderposten wies der Konzern ein Ergebnis je Aktie von 55 Cent aus. Damit übertraf der Hersteller der weit verbreiteten Acrobat-Software für PDF-Dokumente die Analystenerwartungen von durchschnittlich 51 Cent je Dividendenpapier. Der Umsatz legte um neun Prozent auf 1,02 Milliarden Dollar zu. Am Markt waren 994,8 Millionen Dollar erwartet worden. Im März hatte der Microsoft-Rivale wegen des Jahrhundert-Bebens in Japan eine Umsatzwarnung für das zweite Quartal ausgegeben. Japan ist Adobes zweitgrößter Absatzmarkt und trug 13 Prozent zum Gesamtumsatz 2010 bei. Trotz der unerwartet guten Zahlen gaben die Adobe-Aktien nachbörslich um 1,6 Prozent auf 31,50 Dollar nach. (Reuters)

Jabil Circuit wächst deutlich und profitabel

Jabil Circuit hat am Dienstag überraschend gute Quartalszahlen vorgelegt. In seinem dritten Geschäftsquartal steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um 22 Prozent auf 4,23 Milliarden Dollar. Das bereinigte Ergebnis je Aktie betrug 0,58 (Vorjahr: 0,40) Dollar. Allerdings sank die Bruttomarge auf 7,5 Prozent von 7,6 Prozent. Für das vierte Geschäftsquartal stellte Jabil einen Umsatz von 4,1 Milliarden bis 4,3 Milliarden Dollar und ein Ergebnis je Aktie von 0,52 bis 0,60 Dollar in Aussicht. Analysten schätzen den Umsatz bislang auf 4,28 Milliarden Dollar und das Ergebnis je Aktie auf 0,60 Dollar. (Dow Jones Newswires)

Amerikanische Banken bauen massiv Jobs ab

Amerikanische Banken haben in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres 11.400 Stellen abgebaut und dürften die Kürzungen in Zukunft noch beschleunigen. Das geht aus Daten und einer Einschätzung von Challenger, Gray & Christmas Inc. hervor. Es handelt sich um ein Beratungsunternehmen aus Chicago, das Firmen beim Abbau von Arbeitsplätzen berät. Als Gründe wurden fallende Gewinne und die sich verschärfende Regulierung genannt. „Die Unternehmen stehen unter enormem Druck“, sagt John Challenger, der Vorstandschef von Challenger, Gray & Christmas, am späten Dienstag in einem Interview mit Bloomberg News. „Die Aktienkurse legen den Schluss nahe, dass diese Firmen nicht mehr diese Gewinn generierenden Einheiten sind, die sie einst mal waren.“ Im vergangenen Jahr wurde den Angaben zufolge bei amerikanische Finanzkonzernen die Streichung von rund 24.000 Jobs verkündet. Das war Challenger zufolge der niedrigste Wert in 14 Jahren. Am Ende des laufenden Jahres dürften die Kürzungen „sehr gut“ bei mehr als dem Doppelten liegen, sagte Challenger weiter. Die Nettoerlöse der sechs größten amerikanischen Banken - Bank of America, JPMorgan Chase & Co., Citigroup, Wells Fargo, Goldman Sachs und Morgan Stanley - waren im ersten Quartal insgesamt um 13,3 Prozent eingebrochen, verglichen mit demselben Zeitraum des vorangegangenen Jahres. (Bloomberg)

Prime Office sagt Börsengang ab

Weitere Themen

Topmeldungen

Das Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York

Vereinigte Staaten : Zwei kubanische UN-Diplomaten ausgewiesen

Kurz vor der UN-Vollversammlung hat Amerika zwei Vertreter Kubas ausgewiesen. Deren Aktionen seien laut Außenministerium gegen die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten gerichtet gewesen. Kuba spricht von Verleumdung.

Newsletter

Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.