https://www.faz.net/-gv6-157as

Medienschau : Google verfehlt hohe Erwartungen

  • Aktualisiert am

AMD zurück in der Gewinnzone, BP - Ölaustritt vorerst gestoppt, Carrefour - Umsatzplus von 6,3 Prozent, Tata Consultancy übetrifft die Erwartungen, Sony Ericsson mit kleinem Nettogewinn, Goldman zahlt Millionen für Vergleich, ZFS erhöht Rückstellungen auf europäische Immobilienkredite, deutlicher Verlust bei Arques Industries, GE verkauft BAC-Credomatic, Daimler - Lkw-Kooperation mit Foton, Auslieferung des Dreamliners verzögert, Toyota baut ein Werk in Brasilien, Infineon schürt weiteren Optimismus, Stahl- und Chemiebranchen fordern niedrigere Energiepreise

          Unternehmen

          Google verfehlt Gewinnerwartungen - Aktie fällt nachbörslich

          Der weltgrößte Suchmaschinenbetreiber Google hat im zweiten Quartal zwar seinen Gewinn gesteigert, jedoch die Analystenerwartungen verfehlt. Der Überschuss habe auf 1,84 Milliarden Dollar von 1,48 Milliarden Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum zugelegt, teilte der Internetgigant am Donnerstagabend nach amerikanische Börsenschluss mit. Ohne Sonderposten belief sich das Ergebnis je Aktie auf 6,45 Dollar. Analysten hatten im Durchschnitt mit 6,52 Dollar je Anteilsschein gerechnet. Der Umsatz erhöhte sich um 24 Prozent auf 6,82 Milliarden Dollar. Die Google-Aktie fiel im nachbörslichen Handel um 3,9 Prozent auf 475 Dollar. (Reuters)

          AMD kehrt in die Gewinnzone zurück

          Der amerikanische Chiphersteller AMD ist im zweiten Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt. Unter dem Strich habe ein Gewinn ohne Sonderposten von 83 Millionen Dollar gestanden nach einem Verlust von 244 Millionen Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum, teilte der Intel-Konkurrent am Donnerstag mit. Je Aktie ergab sich damit ein Ergebnis von elf Cent nach einem Fehlbetrag von 37 Cent. Analysten hatten durchschnittlich lediglich mit einem Plus von sechs Cent gerechnet. Der Umsatz erhöhte sich um 40 Prozent auf 1,65 Milliarden Dollar und übertraf damit die Markterwartungen von 1,55 Milliarden Dollar. Marktführer Intel hatte am Dienstag mit einem Rekordgewinn und einem zuversichtlichen Ausblick für Euphorie in der Technologiebranche gesorgt. Die AMD-Aktie legte nachbörslich um 6,6 Prozent zu. (Reuters)

          BP - Ölaustritt vorerst gestoppt

          Im Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko ist der britische Energiekonzern BP einen bedeutenden Schritt vorangekommen. Erstmals seit der Katastrophe Ende April fließe kein Öl mehr ins Meer, sagte BP-Manager Kent Wells am Donnerstag. Zuvor hatte der Ölmulti mit wichtigen Tests der neuen Abdeckung für das außer Kontrolle geratene Bohrloch begonnen. In den nächsten sechs bis 48 Stunden wird nun gemessen, ob die 40 Tonnen schwere Abdichtung dem Druck des herausströmenden Öls standhält. Dazu wurden Ventile an der Anlage geschlossen. Der amerikanische Präsident Barack Obama sprach von einem positiven Signal. Er verwies jedoch darauf, dass es sich noch um eine Test-Phase handele. Man sei noch längst nicht am Ziel, betonte BP-Manager Doug Suttles. Die vermutlich einzig sichere Methode, die Ölquelle dauerhaft zu versiegeln, liegt wohl in Entlastungsbohrungen, an denen parallel gearbeitet wird. Der Untergang der von BP betriebenen Bohrinsel „Deepwater Horizon“ am 20. April hat die größte Umweltkatastrophe in der amerikanische Geschichte ausgelöst. BP hat wegen der Kosten für die Beseitigung der Schäden etwa die Hälfte seines Börsenwerts verloren. Die Ölpest bedroht Flora und Fauna sowie wichtige Wirtschaftszweige wie Tourismus und Fischerei entlang der amerikanischen Golfküste. Auch das Schicksal von BP steht zur Debatte. Seit dem Untergang der Plattform, bei dem auch elf Menschen ums Leben kamen, hat BP zahlreiche, letztlich erfolglose Versuche unternommen, das Öl einzudämmen. Wegen der kaum abschätzbaren Folgekosten ist BP mittlerweile dabei, Käufer für Unternehmensteile zu finden, um Geld in die Kasse zu bekommen. Wie CNBC berichtete, bemüht sich der amerikanische Energiekonzern Apache unter anderem um größere Aktivitäten von BP in Alaska. Das Geschäft könnte BP zehn Milliarden Dollar bringen. BP weckte mit der Nachricht an der Wall Street Hoffnungen auf ein Ende des Ölkatastrophe. Die in New York notierte Aktie des britischen Konzerns legte nach dem Bericht um 7,6 Prozent zu. (Reuters)

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Emmanuel Macron am Dienstag bei einer Veranstaltung im Elysée-Palast

          Frankreich : Der Präsident entdeckt das einfache Volk

          Emmanuel Macron will in der zweiten Hälfte seiner Amtszeit stärker auf die Ängste ärmerer Franzosen vor Migranten eingehen – und stößt damit auf Widerstand.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.