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Medienschau : Google überrascht mit kräftigem Gewinnsprung

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

GM entlässt 1500 ZeitarbeiterChrysler in Gesprächen mit Renault und GMDeutsche-Bank-Vorstände verzichten auf BoniIBM-Gewinn um 20 Prozent gestiegenDaimler steigert China-Absatz um 54 ProzentAMD kann Verlust eingrenzenAccor senkt Gewinnziel für dieses JahrHornbach-Vorstand Zimmerle gehtVerkauf von Conergy Wind geplatztÜbernahme von HBOS bis JanuarAUA warnt vor höherem JahresverlustSpoerr übernimmt Macht bei DebitelMAN will eigenständig bleibenMicrosoft heizt Spekulationen um Yahoo anRettungspaket für Banken vor VerabschiedungEZB fordert mehr staatliche EingriffeLieferengpässe bei HeizölMexiko verkauft Devisenreserven

          Unternehmen


          Google übertrifft die Erwartungen

          Der amerikanische Internetkonzern Google zeigt trotzt der Wirtschaftskrise Stärke und hat mit einem überraschend kräftigen Gewinnsprung die Anleger beeindruckt. Der Überschuss stieg im dritten Quartal um mehr als ein Viertel auf 1,35 Milliarden Dollar. Der Gesamtumsatz stieg um gut 30 Prozent auf 5,54 Milliarden Dollar. Der von Experten viel beachtete Nettoumsatz ohne Partnerkosten lag bei 4,04 Milliarden Dollar. (dpa-AFX)

          GM entlässt 1500 Zeitarbeiter

          Der amerikanische Autobauer General Motors entlässt wegen der anhaltenden Absatzschwäche bei großen Pkw 1500 Zeitarbeiter. Betroffen seien Fabriken in Michigan und Delaware, teilte der Konzern am Donnerstagabend mit. In den Werken stellt GM vor allem Pickups, Großraumfahrzeuge und zweisitzige Roadster her.

          Im zweiten Quartal verbuchte das Unternehmen einen Nettoverlust von 15,5 Milliarden Dollar. Im September gingen die Verkaufszahlen von GM für 2008 in den Vereinigten Staaten um fast 18 Prozent zurück. „Der Markt ächzt weiter quer durch die Branche“, sagte ein GM-Sprecher. (Reuters)

          Deutsche-Bank-Vorstände verzichten auf Boni

          Angesichts der Finanzkrise verzichtet der Vorstand der Deutschen Bank um Josef Ackermann auf seine millionenschweren Bonusgehälter für dieses Jahr. „Ich habe dem Aufsichtsrat der Deutschen Bank mitgeteilt, dass ich in diesem schwierigen Jahr auf meinen Bonus verzichte - zugunsten verdienter Mitarbeiter, die das Geld nötiger haben als ich“, sagte Ackermann der „Bild am Sonntag“ laut Vorabmeldung vom Donnerstag. Einem Konzernsprecher zufolge schließen sich Finanzchef Stefan Krause, Chef-Risikomanager Hugo Bänziger und Personalchef Hermann-Josef Lamberti dem Beispiel an. „Die restlichen Vorstandsmitglieder werden dem Signal von Herrn Ackermann folgen“, sagte der Sprecher.

          Der Zeitung zufolge konnte Ackermann die Summe, auf die er verzichte, noch nicht beziffern. Das Jahr sei ja noch nicht zu Ende. „Aber es geht um einige Millionen“, sagte Ackermann. Im vergangenen Jahr hatte der Vorstand der Bank insgesamt 33,2 Millionen Euro verdient, davon waren lediglich 4,3 Millionen Euro unabhängig vom Geschäftserfolg. Angeblich plant auch der Aufsichtsrat der Bank einen Verzicht. (Reuters)

          Chrysler in Gesprächen mit Renault und GM

          Chrysler ist offenbar mit mehreren Autobauern wie Renault und General Motors in Verkaufsgesprächen. Dabei gehe es um den Verkauf von Teilen oder des Gesamtkonzerns bis hin zur Gründung von Allianzen, sagten mit den Gesprächen vertraute Personen am Donnerstag.

          Zugleich rücke damit auch ein Verkauf der restlichen Chrysler-Anteile von Daimler an den Finanzinvestor und Chrysler-Eigentümer Cerberus näher. Denn eine Einigung in den Gesprächen zwischen Chrysler und den Autobauern hänge davon ab, dass Cerberus auch den restlichen Anteil von knapp 20 Prozent von Daimler erwerbe. Chrysler, Cerberus und GM wollten sich nicht dazu äußern. Daimler und Renault waren zunächst nicht zu einer Stellungnahme zu erreichen. (Reuters)

          IBM-Gewinn um 20 Prozent gestiegen

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