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Medienschau : Google steigert den Gewinn deutlich

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Der italienische Energieversorger Enel macht Kreisen zufolge Preisabstriche beim Börsengang seiner Ökotochter Enel Green Power (EGP). Das hoch verschuldete Unternehmen habe die Spanne für den Ausgabepreis auf 1,80 bis 2,10 Euro je Aktie festgesetzt, sagten mit den Plänen vertraute Personen am Donnerstag. Ursprünglich habe sich der zweitgrößte europäische Versorger 1,90 bis 2,40 Euro erhofft. Der Börsengang dürfte der größte in Europa in diesem Jahr werden. Bei 2,10 Euro je Aktie würde das Unternehmen mit 10,5 Milliarden Euro bewertet. Enel verkauft ein Drittel an EGP und will damit mindestens drei Milliarden Euro einnehmen. Enel-Chef Fulvio Conti hatte am Donnerstag angekündigt, dass die endgültige Preisspanne am Freitag bekanntgegeben werden soll. (Reuters)

WSJ: Investor will Seagate übernehmen und von der Börse nehmen

Zum zweiten Mal innerhalb von zehn Jahren könnte der Festplattenhersteller Seagate Technology von der Börse verschwinden. Wie das im kalifornischen Scotts Valley ansässige Unternehmen am Donnerstag mitteilte, verhandelt es mit einem nicht näher benannten Investor, der Seagate übernehmen und von der Börse nehmen will. Seagate weist eine Marktkapitalisierung von rund 6 Milliarden Dollar auf. Damit würde die geplante Übernahme zu einer der größten derartigen Transaktionen in der Geschichte des Technologie-Sektors werden. Im Jahr 2000 war Seagate schon einmal komplett aufgekauft worden. Die damals zweiteilige Transaktion hatte ein Volumen von 20 Milliarden Dollar. Zwei Jahre später war Seagate an die Börse zurückgekehrt. (Dow Jones Newswires)

Übernahmegerüchte bei Actelion

Spekulationen über eine Übernahme von Actelion haben der Aktie des Schweizer Biotech-Unternehmens am Donnerstag erneut Auftrieb gegeben. Händlern zufolge wurde an den Märkten gemutmaßt, dass der britische Pharmariese GlaxoSmithKline 72 Schweizer Franken je Actelion-Aktie bieten könnte. Actelion-Aktien schlossen 6,6 Prozent höher bei 53 Franken. Die Titel haben in diesem Monat bereits über 30 Prozent hinzugewonnen. Weder Actelion noch Glaxo wollten sich zu den neuen Marktgerüchten äußern. Eine mit der Situation vertraute Person sagte Reuters jedoch, Glaxo sei nicht an einer Übernahme von Actelion interessiert. Die Schweizer entwickeln gemeinsam mit Glaxo das Schlafmittel Almorexant. Am Mittwoch hatte Reuters von einer mit der Angelegenheit vertrauten Person erfahren, Actelion stehe kurz vor der Verpflichtung der Investmentbank Moelis & Co als Berater und werde wahrscheinlich auch bei Credit Suisse Rat suchen. Analysten zufolge kommen auch Bristol-Myers Squibb, Amgen, Roche, AstraZeneca, Novartis und Bayer als potenzielle Käufer von Actelion infrage. (Reuters)

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