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Medienschau : Gewinnsprung für Deutsche Post

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Qiagen verbucht einen Gewinnrückgang, Grammer profitiert von der Autonachfrage, Münchener Rück hebt die Jahresprognose an. Die Allianz will die Provisionen abschaffen. Fed-Mitglied Fisher warnt vor einer „außergewöhnlichen Inflation“.

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          Unternehmensnachrichten

          Deutsche Post wird nach Gewinnsprung zuversichtlicher

          Die Deutsche Post wird nach einem kräftigen Gewinnsprung im dritten Quartal zuversichtlicher. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Einmaleffekten soll im laufenden Jahr nun 2,0 bis 2,1 Milliarden Euro erreichen, teilte der Konzern am Dienstag in Bonn mit. Damit peilt der Vorstand den oberen Bereich der bislang genannten Spanne an. Der Überschuss soll weiterhin deutlich höher ausfallen als im Vorjahr, als die Post 644 Millionen Euro verdient hatte. „Aus heutiger Sicht wird sich die positive Ergebnisentwicklung auch im Jahr 2011 fortsetzen“, zeigte sich der Vorstand optimistisch.

          Im dritten Quartal kletterte der Konzernumsatz um fast 14 Prozent auf 12,8 Milliarden Euro. Dabei machten das gestiegene Transportvolumen und höhere Preise bei der Tochter DHL den Rückgang in der Briefsparte mehr als wett. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Einmaleffekten sprang dank höherer Gewinnspannen um knapp 44 Prozent auf 543 Millionen Euro und übertraf damit deutlich die Erwartungen der Analysten. Unter dem Strich verdiente die Post 226 Millionen Euro. Hier hatten Experten etwas mehr erwartet. (dpa-AFX)

          Münchener Rück hebt nach Gewinnsprung Jahresprognose an

          Die Münchener Rück hat nach einem Gewinnsprung im dritten Quartal überraschend ihre Jahresprognose angehoben. Der weltgrößte Rückversicherer profitierte im Zeitraum Juli bis September von hohen Erträgen aus ihren Kapitalanlagen sowie geringeren Belastungen aus Naturkatastrophen. Der Überschuss stieg um 18,8 Prozent auf 764 Millionen Euro, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten nur mit einem Gewinn von 600 Millionen Euro gerechnet. An der Börse kletterten die Münchener-Rück-Aktien zu Handelsbeginn um 1,2 Prozent und zählten damit zu den größten Gewinnern im deutschen Leitindex Dax.

          Für nächstes Jahr rechnet Finanzchef Jörg Schneider nicht mit einem deutlichen Anstieg der Zinsen und dementsprechend niedrigeren Erträgen aus vielen Wertpapieren. Dennoch will die Münchener Rück - mit Kapitalanlagen von 194 Milliarden Euro einer der größten Investoren - die niedrige Aktienquote von 2,6 Prozent nur leicht erhöhen. Die Verzinsung auf die überwiegend in sicheren Anlagen wie Staatsanleihen steckenden Wertpapiere dürfte so bei unter vier Prozent liegen. Bei normalen Schäden im Versicherungsgeschäft und stabilen Preisen dürfte der Konzerngewinn 2011 leicht unter den 2,4 Milliarden Euro liegen, die für 2010 erwartet werden. Wegen der Zinssituation sei das Ziel eine Herausforderung, sagte Finanzchef Schneider. (Reuters)

          Qiagen verbucht Gewinnrückgang

          Das Biotechnologie-Unternehmen Qiagen hat im dritten Quartal auf dem wichtigen amerikanischen Markt abermals einen Rückgang der Arztbesuche zu spüren bekommen und weniger verdient als im Vorjahr. Unter dem Strich wurde ein Gewinn in Höhe von 36,5 Millionen Dollar nach 37,7 Millionen im Vorjahr ausgewiesen, wie das TecDax-Schwergewicht am Montag nach Börsenschluss in den Vereinigten Staaten mitteilte. Konzernchef Peer Schatz senkte vor dem Hintergrund des herausfordernden wirtschaftlichen Marktumfeldes die Prognose für 2010. (dpa-AFX)

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