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Medienschau : Gewinnsprung bei Apple - verhaltener Ausblick

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

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          10 Min.

          Unternehmen

          Gewinnsprung bei Apple

          Die florierende Nachfrage nach dem neuen iPhone hat dem amerikanische Unterhaltungskonzern Apple einen Gewinnsprung beschert. Im vergangenen Vierteljahr steigerte Apple nach Angaben vom Dienstag den Verkauf des neuerdings UMTS-fähigen Mobiltelefons um das sechsfache auf fast sieben Millionen Stück. Das erhöhte den Konzerngewinn um mehr als ein Viertel auf 1,14 Milliarden Dollar. Konzernchef Steve Jobs nannte die iPhone-Nachfrage „bemerkenswert“ und verkündete, gemessen am Umsatz sei Apple nun der drittgrößte Handy-Hersteller der Welt hinter Nokia und Samsung Electronics. Jobs gab sich optimistisch, dass die treuen Kunden dem Konzern auch bei einer Wirtschaftsflaute nicht den Rücken kehren werden. „Sie werden vielleicht in schwierigen Zeiten Anschaffungen verschieben, aber sie werden sie wahrscheinlich nicht aufgeben“, sagte Jobs. Apple lieferte dennoch einen zurückhaltenden Ausblick. Davon ließen sich die Anleger aber nicht beirren: Die Apple-Aktie schoss nachbörslich um mehr als zehn Prozent in die Höhe. Der Apple-Gewinn fiel im vergangenen Quartal gut 13 Prozent höher aus als von Branchenexperten im Schnitt erwartet. Der Umsatz stieg um 27 Prozent auf 7,9 Milliarden Dollar und blieb im Gegensatz zum Gewinn etwas hinter den Erwartungen zurück. Allerdings spiegelt diese Kennziffer den Erfolg des iPhone nicht voll wider, da Apple diese Einnahmen über einen Zeitraum von zwei Jahren verbucht. Hätte der Konzern die gesamten iPhone-Umsätze direkt berücksichtigt, hätte sich der Konzernumsatz auf rund 11,7 Milliarden Dollar belaufen - fast 40 Prozent davon gingen auf das Konto des Mobiltelefons. Für das laufende Vierteljahr prognostiziert Apple einen Gewinn je Aktie von 1,06 bis 1,35 Dollar und Umsatzerlöse von neun bis zehn Milliarden Dollar. Dieser Ausblick blieb deutlich hinter den Erwartungen von Analysten zurück, die im Schnitt einen Gewinn von 1,69 Dollar je Anteilsschein und Umsätze von 10,7 Milliarden Dollar erwarten. Branchenkenner zeigten sich jedoch überzeugt, dass Apple in gewohnter Manier besonders niedrige Prognosen nennt, um sie danach leicht übertreffen zu können. (Reuters)

          Umsatzwarnung bei Mitsubishi Motors

          Der japanische Automobilhersteller Mitsubishi Motors Corp hat seine Gewinnschätzung für das erste Halbjahr erhöht. Mitsubishi Motors führte am Mittwoch als Begründung den schwächer als erwarteten Yen an. Nun rechnet das Tokioter Unternehmen mit einem Nettoergebnis von 12,50 Milliarden Yen, im April hatte der Konzern für den Zeitraum noch einen Break-Even in Aussicht gestellt. Das Betriebsergebnis werde jetzt auf 25 Milliarden Yen geschätzt statt zuvor 15 Milliarden Yen. Die Umsatzerwartung müsse aber wegen der schwächer als erwarteten Verkäufe auf 1,214 Billionen Yen von 1,250 Billionen Yen gekürzt werden, hieß es von Mitsubishi Motors weiter. (Dow Jones Newswires)

          KPN steigert Gewinn um 4,8 Prozent

          Die E-Plus-Mutter KPN hat ihren operativen Gewinn im dritten Quartal um 4,8 Prozent gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) habe 1,279 Milliarden Euro betragen und der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) 701 Millionen Euro, teilte der niederländische Kommunikationskonzern am Mittwoch mit. Damit lag das Unternehmen über den Erwartungen von Analysten, die beim Ebitda mit 1,258 Milliarden Euro und beim Ebit mit 674 Millionen Euro gerechnet hatten. Der Umsatz betrug 3,652 Milliarden Euro. KPN kündigte an, für 2009 ein neues Aktienrückkaufprogramm über eine Milliarde Euro aufzulegen. Noch seien keine Auswirkungen der Konjunkturabschwächung zu spüren, hieß es zudem. Der Konzern habe aber Maßnahmen ergriffen, um den Cash Flow zu
          schützen. (Reuters)

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