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Medienschau : Gewinneinbruch bei Alcoa

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Alcoa verzeichnete im ersten Quartal einen heftigen Gewinneinbruch. HVB soll neuen Chef bekommenAMD senkt den Ausblick auf die ersten drei Monate.Telekom-Prozess geht weiterZwei Aufsichtsräte bei Premiere für MurdochVolkswagen steigert Absatz der Marke VWBoeing informiert über Zeitplan für „Dreamliner“Der IWF will 400 Tonnen Gold verkaufenVerarbeitendes Gewerbe setzt mehr umAmerikanische Regierung gegen massive InterventionenGehälter der Dax-Aufsichtsräte steigen deutlichAmerikanische Verbraucherkredite schwächer als erwartet

          5 Min.

          Unternehmen

          Gewinneinbruch bei Alcoa

          Der amerikanische Aluminiumhersteller Alcoa hat im ersten Quartal einen Gewinneinbruch um mehr als die Hälfte erlitten. Die Gründe seien vor allem stark gestiegene Energiekosten sowie der schwache Dollar, teilte Alcoa am Montagabend nach Börsenschluss in New York mit. Dies machte die Mehreinnahmen durch Aluminiumpreise in Rekordnähe mehr als zunichte.

          Unter dem Strich verdiente Alcoa im ersten Quartal 303 Millionen Dollar und damit fast 55 Prozent weniger als vor einem Jahr. Je Aktie fiel der Gewinn von 0,75 auf 0,37 Dollar. Bereinigt um Sondereffekte lag der Gewinn je Aktie bei 0,44 Dollar. Der Umsatz sank um knapp 7 Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar (4,7 Milliarden Euro).

          Analysten hatten einen weniger starken Gewinneinbruch erwartet. Der Umsatz fiel dagegen etwas besser aus. Die Aktie gewann im nachbörslichen Handel zunächst, pendelte dann aber zwischen Gewinnen und Verlusten. Im Tagesverlauf hatte das Papier 4 Prozent nachgegeben. (dpa-AFX)

          HVB soll neuen Chef bekommen

          Die Hypo-Vereinsbank (HVB) bekommt laut Presseberichten voraussichtlich zum Jahreswechsel einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Theodor Weimer solle Vorstandschef Wolfgang Sprißler nachfolgen, dessen Vertrag im März 2009 auslaufe, berichten die „Financial Times Deutschland“ und das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Finanzkreise.

          Weimer ist Mitglied im Vorstand der Konzernsparte Markets & Investmentbanking von Unicredit, der die HVB gehört. Die Personalie solle am Mittwoch auf einer Aufsichtsratssitzung von Unicredit in Italien beschlossen werden. Laut „Handelsblatt“ solle zudem der zehn Mitglieder umfassende HVB-Vorstand verkleinert werden. (Reuters)

          AMD senkt Ausblick für das erste Quartal

          Angesichts niedriger als erwartet ausgefallener Umsätze hat der Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) seinen Ausblick für das erste Quartal gesenkt. Zudem sollen bis zum Ende des dritten Quartals 10 Prozent der insgesamt 16.000 Stellen gestrichen werden, wie das Unternehmen am Montagabend nach Börsenschluss in Sunnyvale (Kalifornien) mitteilte.

          AMD erwartet nun einen Umsatz von 1,5 Milliarden Dollar (950 Millionen Euro), das sind 15 Prozent weniger als im vierten Quartal des vergangenen Jahres. Im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres wäre das aber ein Plus von 22 Prozent. Die Erwartungen der Analysten lagen bei 1,62 Milliarden Dollar erwartet. (dpa-AFX)

          Telekom-Prozess geht weiter

          Der Musterprozess enttäuschter Kleinanleger gegen die Deutsche Telekom AG wird heute (Dienstag) um 10 Uhr in Frankfurt fortgesetzt. Die ersten Zeugen im Prozess von mehr als 16 000 Aktionären gegen das ehemalige Staatsunternehmen sollen aber erst in der kommenden Woche gehört werden. Am zweiten Verhandlungstag werden nach Angaben des Oberlandesgerichts Frankfurt vor allem Verfahrensfragen geklärt. Zum Auftakt des Prozesses um 80 Millionen Euro hatte die Telekom am Montag erneut Vergleichsvorschläge der Klägerseite abgelehnt. Das Gericht hatte daraufhin begonnen, den juristischen Fragekatalog der Musterklage abzuarbeiten. (dpa)

          Zwei Aufsichtsräte bei Premiere für Murdoch

          Der Münchner Bezahlfernsehsender Premiere will für seinen neuen Großaktionär Rupert Murdoch einem Pressebericht zufolge den Aufsichtsrat umbauen. Nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ/Dienstagausgabe) aus Branchenkreisen soll das Kontrollgremium von drei auf sechs Mitglieder aufgestockt werden. Zwei der Sitze solle Murdochs Medienkonzern News Corp. erhalten.

          Die Beschlüsse sollen dem Bericht zufolge auf der Hauptversammlung am 12. Juni gefasst werden. Persönlich wolle aber weder der 77 Jahre alte Rupert Murdoch noch sein Sohn James ein Aufsichtsratsmandat bei Premiere übernehmen. Murdoch hatte seinen Anteil an Premiere vergangene Woche auf 22,7 Prozent erhöht. Eingestiegen war er Anfang Januar mit einem Anteil von 15 Prozent. (dpa-AFX)

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