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Medienschau : Genehmigungspflicht für künftige Staatsschulden?

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Nestlé will 60 Prozent an Hsu Fu Chi, Sanofi verkauft Dermik, Aurubis rechnet mit hohen Kupferpreisen, Escada setzt auf China, Krisentreffen der Top-EU-Vertreter, Italiens Börsenaufsicht verschärft Regeln für Leerverkäufe, Japans Verbrauchervertrauen erholt sich, Lösung im amerikanischen Haushaltsstreit nicht in Sicht, Inflation in China auf Drei-Jahres-Hoch, Banken und Ratingagenturen stärker in Haftung nehmen?

          Unternehmensnachrichten

          Nestlé will 60 Prozent an chinesischem Süßwarenhersteller Hsu Fu Chi

          Nach der Bestätigung vorläufiger Übernahmegespräche in der vergangenen Woche werden die Pläne des Lebensmittelkonzerns Nestle in China klarer. Die Schweizer streben den Kauf von 60 Prozent an dem chinesischen Süßwarenhersteller Hsu Fu Chi International an und sind bereit, dafür 2,1 Milliarden Dollar zu zahlen, wie beide Unternehmen am Montag gemeinsam mitteilten. Dazu will Nestle zunächst die Beteiligung (43,5 Prozent) von Großaktionären in Singapur erwerben, Privatanlegern soll danach das Angebot für den Kauf weiterer 16,5 Prozent vorgelegt werden. Der angestrebte Kaufpreis liegt um 8,7 Prozent über dem letzten Aktienkurs vor Bekanntwerden der Übernahmepläne. Hsu Fu Chi stellt Schokolade und andere Süßwaren her. Die Hsu-Familie will einen Anteil von 40 Prozent an dem Unternehmen behalten. Nach der Übernahme soll der Konzern nicht mehr börsennotiert sein. (Dow Jones Newswires)

          Sanofi verkauft Dermatologietochter Dermik für 425 Millionen Dollar

          Der französische Pharmakonzern Sanofi verkauft seine Tochter Dermik für 425 Millionen Dollar in bar an die Valeant Pharmaceuticals International Inc. Das Pariser Unternehmen will sich nach eigenen Angaben vom Montag künftig auf Wachstums- sowie innovative Geschäftsfelder konzentrieren. Dermik habe mit ihren Produkten sowohl im medizinischen als auch im ästhetischen Bereich eine bedeutende Stellung am Dermatologiemarkt in den Vereinigten Staaten und in Kanada und passe daher gut zu der ebenfalls auf diese Segmente spezialisierten kanadischen Valeant. Die Sanofi-Tochter zählt rund 140 Mitarbeiter in den Vereinigten Staaten und weitere 200 im kanadischen Laval. Die Transaktion hängt den weiteren Angaben zufolge noch von den kartellrechtlichen Freigaben ab. (Dow Jones Newswires)

          Aurubis rechnet mit weiter steigenden Kupferpreisen - FASZ

          Der Kupferkonzern Aurubis geht mit Blick auf die steigende Nachfrage nach Kupfer auch von tendenziell weiter steigenden Preisen für den Rohstoff aus. Kurzfristig könne es aber auch Schwankungen in beide Richtungen geben, sagte Vorstandsvorsitzender Bernd Drouven der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FASZ). Es sei noch nicht an der Zeit, über eine mögliche erneute Anhebung der Ergebnisprognose 2010/11 zu reden, beantwortete der Manager eine entsprechende Frage. Dazu wolle Aurubis Mitte August etwas sagen, wenn die Zahlen für das dritte Quartal vorgestellt werden. Bislang wurden die Erwartungen aber zumindest erfüllt, ergänzte Drouven. Mitte Mai hatte Aurubis ihre Schätzung des operativen Gewinns 2010/11 auf über 260 Millionen Euro angehoben. Zuvor hatte das MDax-Unternehmen angekündigt, den Vorjahresgewinn von 159 Millionen Euro zu übertreffen. (Dow Jones Newswires)

          SMA Solar will nach Asien expandieren

          Der Solartechnikhersteller SMA Solar setzt auf Japan und Thailand. „Der Markt ist hochinteressant. Wir gründen dort eine Vertriebsgesellschaft und rechnen bis Ende 2011 mit der Zulassung unserer Wechselrichter“, sagte Vorstandschef Pierre-Pascal Urbon der „Wirtschaftswoche“. Für die zweite Jahreshälfte bereite sich das Unternehmen aus dem nordhessischen Niestetal, das Wechselrichter für Solaranlagen produziert, auf einen Zuwachs bei den Aufträgen vor. Gründe seien die Energiewende und das weltweite Wachstum der Solarenergie. „Mittelfristig gehen wir bei der weltweiten Nachfrage von zweistelligen Wachstumsraten aus. Als Weltmarktführer mit 40 Prozent Marktanteil werden wir davon profitieren“, sagte Urbon der Zeitung. (dpa-AFX)

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