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Medienschau : G20 versprechen maroden Banken Unterstützung

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Eine Gruppe von Investoren, darunter die Private-Equity-Firma Silver Lake Partners, steht laut Kreisen kurz vor dem Einstieg bei dem chinesischen Onlinehändler Alibaba. Insgesamt 1,6 Milliarden Dollar wollen die Investoren demnach auf den Tisch legen, um Anteile an dem Konzern, den dem Yahoo maßgeblich beteiligt ist, von dessen Mitarbeitern zu kaufen. Über die Höhe der angestrebten Beteiligung wurden keine Angaben gemacht. Allerdings werde Alibaba durch die Investition mit insgesamt 30 Milliarden Dollar bewertet, sagten mit der Sache vertraute Personen. Silver Lake und andere Beteiligte hätten bereits seit Jahren mit Alibaba über einen Einstieg gesprochen, hieß es. Zu der Gruppe gehören den Angaben zufolge auch der russische Internetinvestor Digital Sky Technologies und der Staatsfonds von Singapur, Temasek Holdings. Die Alibaba Group mit Sitz in Hangzhou betreibt die Handelsplattform Alibaba.com sowie Chinas größte Shopping-Webseiten Taobao Marketplace und Taobao Mall. Der Anteil des amerikanischen Konzerns Yahoo an Alibaba beträgt 40 Prozent und würde mit 12 Milliarden Dollar bewertet - dies sind fast zwei Drittel von Yahoos aktuellem Marktwert von 17,5 Milliarden Dollar. Ob und wie sich der Einstieg der Investorengruppe auf die aktuelle strategische Neuausrichtung des Konzerns auswirke, sei unklar. Der Betreiber des gleichnamigen Internetportals Yahoo, der sich erst vor Kurzem von seiner Vorstandschefin Carol Bartz trennte, ist nach Aussage von informierten Personen von Kaufinteressenten kontaktiert worden, darunter auch Silver Lake. Private-Equity-Firmen sollen aber signalisiert haben, dass sie kein Interesse an dem Konzern hätten, solange die asiatischen Beteiligungen nicht verkauft seien. (Dow Jones Newswires)

Oracle fordert in Patentstreit mit Google nun 1,16 Milliarden Dollar

Der amerikanische Konzern Oracle verlangt im Patentstreit mit Google nun rund 1,16 Milliarden Dollar Schadenersatz. Das ist nur noch ein Fünftel des ursprünglich geforderten Schadenersatzes von bis zu 6,1 Milliarden Dollar. In einem am Donnerstag bekannt gewordenen Schreiben an den mit dem Fall betrauten amerikanische Bezirksrichter William Alsup erklärte Oracle-Anwalt Steven Holtzman, die nunmehr geforderte Summe beinhalte Schadenersatz in Höhe von 202 Millionen Dollar wegen Patentverletzungen und von 960 Millionen Dollar wegen Verletzung von Urheberrechten. In dem Streit zwischen den beiden Konzernen geht es um das Google-Betriebssystem Android, das in Smartphones und Tablet-Computern eingesetzt wird. Oracle wirft Google vor, bei der Entwicklung wissentlich Patent- und Urheberrechte seiner Java-Software verletzt zu haben. Oracle hatte Anfang 2010 den Java-Erfinder Sun Microsystems übernommen. Google weist die Forderungen zurück. Im Juli hatte amerikanische Richter Alsup die zuvor geforderte Schadenersatzforderung von Oracle als zu hoch zurückgewiesen, dem Konzern aber die Möglichkeit gegeben, eine neue Summe einzureichen. Der Prozess soll Ende Oktober in San Francisco beginnen. (Reuters)

Wirtschaftsnachrichten

G20 versprechen Banken Unterstützung in Euro-Krise

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