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Medienschau : Fresenius und FMC steigern Gewinne

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Die Solarbranche erhält etwas mehr Zeit bis zur Förderkappung, der frühere HRE-Chef Funke wird offenbar durch Ermittlungen schwer belastet, ACEA-Chef Zetsche rechnet 2010 mit deutlichem Absatzrückgang bei Pkws. Bafin und Regierung planen mehr Transparenz bei Aktien-Leerverkäufen.

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          Unternehmen

          Fresenius baut Umsatz und Ergebnis weiter aus

          Der Gesundheitskonzern Fresenius hat im vergangenen Jahr das um Akquisitionen bereinigte Konzernergebnis um 14 Prozent auf 514 Millionen Euro gesteigert. Der Umsatz kletterte um 15 Prozent auf 14,2 Milliarden Euro. Mit beiden Kennziffern übertraf der Konzern aus dem hessischen Bad Homburg die Erwartungen der Analysten. Seine Aktionäre will Fresenius mit einer höheren Dividende von 0,75 (2008: 0,70) Euro je Stammaktie und 0,76 (0,71) Euro je Vorzugsaktie am Erfolg beteiligen.

          Im laufenden Jahr will die Mutter des Dialysespezialisten Fresenius Medical Care bei Umsatz und Ergebnis weiter zulegen. Der Konzern plant einen währungsbedingten Anstieg des Umsatzes zwischen sieben und neun Prozent. Das bereinigte Konzernergebnis solle währungsbedingt um acht bis zehn Prozent zulegen. (Reuters)

          Dialysespezialist FMC macht mehr Gewinn und hebt Dividende an

          Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) hat im vergangenen Jahr bei Gewinn und Umsatz zugelegt und will die Dividende erhöhen. Der Betriebsgewinn sei 2009 um fünf Prozent auf 1,756 Milliarden Dollar gestiegen, teilte der Anbieter von Produkten und Dienstleistungen zur Behandlung chronisch Nierenkranker am Mittwoch mit. Analysten hatten im Schnitt mit 1,74 Milliarden Dollar gerechnet. FMC setzte 11,247 Milliarden Dollar um - ein Plus von sechs Prozent. Unter dem Strich blieb ein Überschuss 891 Millionen Dollar, was ein Zuwachs von neun Prozent entspricht. Den Anlegern will das Unternehmen eine Erhöhung der Dividende auf 0,61 Euro vorschlagen, nach 0,58 Euro 2008. Für das laufende Jahr stellte das Management einen Umsatz von mehr als zwölf Milliarden Dollar in Aussicht. Der Überschuss soll zwischen 950 und 980 Millionen Dollar liegen. (Reuters)

          Früherer HRE-Chef Funke durch Ermittlungen schwer belastet

          Im Ermittlungsverfahren gegen den früheren Vorstandschef der maroden Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE), Georg Funke, ist dieser nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwochsausgabe) schwer belastet worden. Durch Zeugenaussagen, Protokolle und E-Mails aus der HRE sowie Dokumente der Bankenaufsicht habe sich der Verdacht der Münchner Staatsanwaltschaft erhärtet, dass der Ex-Vorstandschef Bankvermögen veruntreut, nicht wie ein gewissenhafter Kaufmann agiert und die Aktionäre getäuscht habe.

          Die schwersten Vorwürfe gegen Funke kommen laut „SZ“ von einem früheren Vorstandsmitglied und einem Ex-Manager der Deutschen Bank sowie von einem Wirtschaftsprüfer der KPMG: Sie berichteten den Ermittlern von fachlichen Mängeln in der HRE, von riskanten Geschäften, wildem Wachstum und einer unvollständigen und undurchsichtigen Mitteilung an die Aktionäre. Die Rettung der Bank hatte den Staat rund 100 Milliarden Euro an Kapital und Bürgschaften gekostet.

          Funkes Anwälte wollten sich auf Anfrage der „SZ“ nicht äußern. Die Staatsanwaltschaft hat noch nicht entschieden, ob Funke angeklagt wird. Sie teilte mit, es würden noch weitere Zeugen vernommen und Unterlagen ausgewertet. Ein Ende des Ermittlungsverfahrens sei noch nicht absehbar. (AFP)

          Solarbranche erhält mehr Zeit bis zur Förderkappung

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