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Medienschau : Fresenius und FMC steigern Gewinne

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Intesa Sanpaolo plant Börsengang für Vermögensverwaltung

Italiens größte Privatkundenbank Intesa Sanpaolo will seine Vermögensverwaltungssparte Fideuram an die Börse bringen. Der Konzern gab am Dienstag jedoch keinen genauen Zeitplan für das IPO. Eine mit der Sache vertraute Person sagte, der Börsengang könne um Juni herum erfolgen. Es könnte das größte IPO in Italien seit 2006 werden. Fideuram ist der größte Vermögensverwalter des Landes und betreut Einlagen von rund 65 Milliarden Euro. (Reuters)

Citigroup verhandelt über Verkauf von Dachfonds-Aktivitäten

Im Zuge der Trennung von weiteren Aktivitäten verhandelt die Citigroup über den Verkauf ihres Dachfonds-Geschäfts mit einem Gesamtvolumen von 4 Milliarden Dollar. Wie mit der Situation vertraute Personen erklärten, führt die amerikanische Großbank darüber fortgeschrittene Gespräche mit dem unabhängigen amerikanischen Vermögensverwalter Skybridge Capital. Ein Preis sei allerdings noch nicht gefunden.

Skybridge ist darauf spezialisiert, in neue Hedgefonds zu investieren. Das von zwei ehemaligen Goldman-Sachs-Mitarbeitern geführte Unternehmen selbst verwaltet bislang 400 Millionen Dollar. (Dow Jones)


Wirtschaftsnachrichten

Mehr Transparenz bei Aktien-Leerverkäufen geplant

Leerverkäufe von Aktien sollen in Deutschland Kreisen zufolge erschwert werden. Die Finanzaufsicht BaFin wolle die Transparenzanforderungen erhöhen und Meldepflichten verschärfen, verlautete am Dienstag aus Kreisen der schwarz-gelben Koalition in Berlin. Auch auf EU-Ebene und in den Vereinigten Staaten sind bereits strengere Regeln im Gespräch. Bei solchen Spekulationsgeschäften verkaufen Anleger Aktien mit der Absicht, sie später billiger zurückzukaufen.

Der finanzpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Leo Dautzenberg, betonte, dass ein international abgestimmtes Vorgehen nötig sei, um Ausweichbewegungen auf jeden Fall zu vermeiden. Der Finanzausschuss hält die von der BaFin geplante kurzfristige Einführung einer Meldepflicht für Leerverkaufspositionen in Aktien wichtiger Unternehmen der Finanzbranche für erforderlich. (dpa-AFX)

Spanier demonstrieren gegen Rentenpläne

Tausende von Spaniern haben gegen einen Plan der Regierung zur Anhebung des Rentenalters protestiert. Die Regierung will das Rentenalter von 65 auf 67 Jahre anheben. Das Vorhaben soll dazu beitragen, das hohe Budgetdefizit des spanischen Staates von zuletzt 11,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2009 zu reduzieren. Die Gewerkschaften betonten, Arbeiter und Rentner dürften nicht für die Krise zur Kasse gebeten werden. Sie befürchten soziale Spannungen.

Die Gewerkschaften plädierten für flexible Altersgrenzen, bei denen die Beschäftigten selbst entscheiden können, in welchem Alter sie sich pensionieren lassen wollen. Die Demonstrationen in den drei Metropolen bildeten den Auftakt einer Serie von Protesten, mit denen die Gewerkschaften die Regierung zum Einlenken bewegen wollen. Zapatero sagte, er sei zuversichtlich, mit den Arbeitnehmerorganisationen zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen. (dpa-AFX)

Obama hält an Bankenplänen fest

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Topmeldungen

Norbert Röttgen am Dienstag in der Bundespressekonferenz in Berlin

Röttgen zu Bewerbung : „Es geht um die Zukunft der CDU“

Er ist der vierte Bewerber aus Nordrhein-Westfalen: Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen will Annegret Kramp-Karrenbauer an der Spitze der CDU beerben. Er stellt einen Sechs-Punkte-Plan vor und kritisiert die Politik der Kanzlerin.
Angehörige der uigurischen Minderheit in China demonstrieren 2009 in der Unruheregion Xinjiang in Nordwestchina.

Internierte Muslime in China : Willkür mit System

Ein internes chinesisches Regierungsdokument zeigt, dass schon ein falscher Mausklick ausreicht, um in Xinjiang im Umerziehungslager zu landen. Auch wer zu viele Kinder hat, macht sich verdächtig.

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