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Medienschau : Fresenius und FMC steigern Gewinne

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In Sachen Düsseldorfer U-Bahn prüft die Staatsanwaltschaft nun die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens. „Wir haben am Dienstagnachmittag eine Strafanzeige gegen zwei namentlich genannte Mitarbeiter von Bilfinger Berger erhalten“, sagte Staatsanwalt Johannes Mocken in Düsseldorf. Dem Mannheimer Konzern zufolge gibt es Anzeichen, dass bei den Arbeiten für das U-Bahn-Projekt Wehrhahnlinie in der Landeshauptstadt Vermessungsprotokolle für Stütz- und Schutzwände nicht ordnungsgemäß erstellt worden seien. (Reuters)

Einigung im Streit um A400M

Im Streit über die Zusatzfinanzierung des Militärtransporters A400M haben sich die sieben Abnehmerstaaten und der Hersteller EADS nach Angaben aus mit der Angelegenheit vertrauten Kreisen grundsätzlich geeinigt. Zur Rettung von Europas größtem Rüstungsprojekt solle ein Hilfspaket von 3,5 Milliarden Euro geschnürt werden, sagte eine mit der Sache vertraute Person am Dienstag. Die Vertragsnationen hatten Ende vergangener Woche ein letztes Angebot übermittelt und weitere Zugeständnisse an den Luftfahrtkonzern abgelehnt.

Laut der Vereinbarung werde der Preis für jedes Flugzeug um rund zehn Prozent steigen, sagte die Gewährsperson. Insgesamt seien für die Mehrkosten zwei Milliarden Euro vorgesehen. Zusammen mit weiteren 1,5 Milliarden Euro solle EADS die Möglichkeit gegeben werden, diese insgesamt 3,5 Milliarden Euro mit A400M-Verlusten zu verrechnen, um notwendige Rückstellungen in der Bilanz zu verringern.

Die Verhandlungen über die umstrittene Inflationsklausel sollten später fortgesetzt werden, hieß es weiter. Die Airbus-Mutter hatte nach Angaben von Insidern eine Preisgleitklausel verlangt, mit der Inflationsrisiken abgefedert werden sollen. (Reuters)

Telekom Austria erreicht 2009 eigene Prognose

Der österreichische Telekommunikationskonzern Telekom Austria hat im vergangenen Jahr seine zuletzt gesenkte Prognose weitgehend erreicht. Wie das Wiener Unternehmen am Mittwoch mitteilte, wurde bei einem Umsatz von 4,802 Milliarden Euro ein operatives Ergebnis von 1,794 Milliarden Euro erreicht. Für das laufende Jahr geht Telekom Austria aufgrund eines schwierigen Marktumfeldes weiterhin von Rückgängen bei beiden Kennziffern aus.

Von Dow Jones befragte Analysten hatten im Schnitt für das Gesamtjahr 2009 mit einem Umsatz von 4,816 Milliarden Euro und einem operativen Ergebnis von 1,783 Milliarden Euro gerechnet.

Die Prognose für Umsatz und operativen Gewinn im laufenden Jahr hat das Unternehmen bestätigt. Demnach rechnet der Konzern für 2010 mit Erlösen von etwa 4,7 Milliarden Euro und einem Ebitda von rund 1,6 Milliarden Euro. Telekom Austria will seien Aktionären für 2009 eine Dividende von 0,75 Euro je Aktie zahlen und bekräftigte diesen Wert als Dividendenuntergrenze bis 2012. (Dow Jones)

Anteilseigner votieren für Kapitalerhöhung bei Bank of America

Die Anteilseigner der Bank of America haben einer Kapitalerhöhung um 13 Prozent zugestimmt und damit den Weg für die vollständige Rückzahlung der Staatshilfen von 45 Milliarden Dollar freigemacht. Das größte Geldhaus der Vereinigten Staaten kann damit die Zahl der Aktien von zehn Milliarden auf 11,3 Milliarden erhöhen. Gegen das Vorhaben stimmten einige kleinere Aktionäre, die einen Wertverlust ihrer Anteile fürchteten. (Reuters)

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