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Medienschau : Fresenius und FMC steigern Gewinne

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Eigenheimbesitzer können die bisherige Solarförderung länger in Anspruch nehmen als zunächst geplant. Die Koalition verständigte sich am Dienstag darauf, dass die Subvention erst im Juli und damit drei Monate später als ursprünglich vorgesehen gekürzt werden soll. Damit kann die Industrie noch auf einen Auftragsboom hoffen. Für Solaranlagen auf Dächern wird die Förderung um 16 Prozent, für Solarparks auf Freiflächen um 15 Prozent gekürzt. Verbraucherschützer lobten die Kürzung. Allerdings würden sich auch so im nächsten Jahr die Kosten für den Ökostrom pro Haushalt auf mindestens 150 Euro steigern und damit fast verdoppeln.

Die Solarbranche kritisierte die Änderungen an den bisherigen Plänen von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) als völlig unzureichend. Die Verschiebung um drei Monate sei keine substanzielle Hilfe, erklärte der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) und sagte eine Pleitewelle mit dem Verlust Tausender Arbeitsplätze voraus.

Auf Drängen von Landwirtschaftspolitikern wurde die Förderung auf reinen Ackerflächen komplett gestrichen. Hier war eine Konkurrenz zwischen Ökostrom und Lebensmittel-Anbau befürchtet worden.

Korrigiert wurden von FDP und Union auch Röttgens Pläne für die verstärkten Hilfen für den Eigenverbrauch von Solarstrom: Der Vorteil hier soll gegenüber der Einspeisung ins Stromnetz nun nur noch acht Cent statt der geplanten zehn Cent betragen. (Reuters)

Bertelsmann kauft deutlich mehr Genussscheinkapital zurück als geplant

Der Medienkonzern Bertelsmann kauft deutlich mehr Genussscheinkapital zurück als zunächst geplant. Dem Unternehmen seien Genussscheine 2001 im Gesamtgrundbetrag von rund 214 Millionen Euro zum Kauf angeboten worden, teilte das Unternehmen am Dienstag in Gütersloh mit. Die Bertelsmann AG habe den Maximalrückkaufbetrag von 150 Millionen Euro entsprechend erhöht und sämtliche wirksam abgegebenen Verkaufsangebote angenommen. Der Gesamtkaufpreis liegt, weil Bertelsmann die Scheine zu einem Kurs von 180 Prozent zurückkauft, bei knapp 386 Millionen Euro. (dpa-AFX)

ACEA-Chef Zetsche rechnet 2010 mit deutlichem Absatzrückgang bei Pkws

Die europäischen Automobilhersteller rechnen im laufenden Jahr mit einem deutlichen Absatzrückgang bei Pkws. Die Verkäufe von Lkws würden hingegen „im besten Fall“ auf dem Niveau von 2009 liegen, sagte der Präsident des europäischen Herstellerverbandes ACEA, Daimler-Chef Dieter Zetsche am Dienstag in Brüssel. (dpa-AFX)

Bilfinger Berger befürchtet Pfusch auch bei U-Bahn Düsseldorf

Die Serie der Qualitätsmängel auf Baustellen von Bilfinger Berger reißt nicht ab. Nach Hinweisen auf Pfusch beim Bau der Kölner U-Bahn und einer ICE-Strecke in Bayern befürchtet der Konzern nun auch Unregelmäßigkeiten beim U-Bahn-Bau in Düsseldorf. Die Bezirksregierung Düsseldorf wolle deshalb auch bereits abgenommene Projekte, an denen der Konzern beteiligt war, auf ihre Sicherheit untersuchen, berichtete die „Rheinische Post“ (Mittwochausgabe) vorab unter Berufung auf einen Behördensprecher. Unter anderem seien die Städte, in denen in den vergangenen 40 Jahren U-Bahn-Strecken errichtet wurden, aufgerufen worden, eine Beteiligung von Bilfinger Berger zu melden.

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