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Medienschau : Flaute am amerikanischen Automarkt dauert an

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Auch wenn einige Autobauer den Mai als besten Monats des Jahres feierten, mussten sie Absatzeinbrüche um die 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verkraften. Der Gewinn des französischem Mischkonzern Bouygues ist eingebrochen, der Handelsumsatz der Deutschen Börse ist im Mai gesunken.

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          Unternehmen

          Gewinneinbruch bei französischem Mischkonzern Bouygues

          Der französische Mischkonzern Bouygues hat im ersten Quartal einen starken Gewinneinbruch erlitten und sein Umsatzziel leicht zurückgeschraubt. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, stürzte der Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent auf 159 Millionen Euro ab. Damit lag Bouygues aber noch im Rahmen der Markterwartungen. Für das laufende Geschäftsjahr peilt der Konzern einen Umsatz von 31,3 Milliarden Euro statt den bislang erwarteten 31,7 Milliarden Euro an. Gründe seien der Auftragsrückgang in der Bausparte und veränderte Perspektiven im TV-Geschäft, hieß es. Bouygues besitzt unter anderem einen Anteil am französischen Fernsehsender TF1 und hält knapp ein Drittel an der Industriegruppe Alstom. (Reuters)

          Hannover Rück im Blick - S&P senkt Ausblick auf 'negative'

          Aktien der Hannover Rück sollten am Mittwoch im Auge behalten werden. Standard & Poor's (S&P) hat den Ausblick für das Kreditrating des Rückversicherers von „stable“ auf „negative“ gesenkt. Das Rating wurde indes mit „AA-“ bestätigt. Die Experten begründeten ihren Schritt mit einer etwas eingeschränkten finanziellen Flexibilität in einem schwierigen Kapitalmarktumfeld. Ein Börsianer rechnet allerdings nicht mit größeren Kursreaktionen. Im Frankfurter Parketthandel veränderte sich die Aktie mit 26,25 Euro kaum gegenüber dem Xetra-Schluss von 26,29 Euro. (dpa-AFX)

          Handelsumsatz der Deutschen Börse im Mai gesunken

          Der Handelsumsatz der Deutschen Börse ist auch im Mai kräftig zurückgegangen. Wie der Marktbetreiber am Dienstagabend mitteilte, wurden im vergangenen Monat auf der elektronischen Handelsplattform Xetra und dem Parkett der Börse Frankfurt laut Orderbuchstatistik 96,4 Milliarden Euro umgesetzt, ein Rückgang von 36 Prozent zum Vorjahr. In deutschen Aktien wurden 83,4 Milliarden Euro umgesetzt, in ausländischen Aktien 9,9 Milliarden. Die liquideste Dax-Aktie war die von Bayer, die umsatzstärkste Dax-Aktie auf Xetra die der Deutschen Bank mit 6,8 Milliarden Euro. An allen Wertpapierbörsen in Deutschland wurden im Mai den Angaben zufolge insgesamt 111,9 Milliarden Euro umgesetzt, ein Rückgang von 33 Prozent binnen Jahresfrist. (Reuters)

          Frankfurter Allgemeine Zeitung: Oppenheim-Gesellschafter tragen zur Arcandor-Rettung bei

          Die Gesellschafter des Bankhauses Oppenheim-Gesellschafter wollen sich stärker in die Rettung des Arcandor-Konzerns einbringen. Zu diesem Zweck verhandelt der Oppenheim-Bankier und Arcandor- Aufsichtsratsvorsitzende Friedrich Carl Janssen mit Politikern der beiden Koalitionsparteien CDU/CSU und SPD. Wie die „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ am Mittwoch unter Berufung auf gut unterrichteten Kreise berichtet, geht es dabei um verschiedene Konzepte, wie die Beiträge der beiden Haupteigner aussehen könnten. Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz werde sich an entsprechenden Lösungen beteiligen. Beide Familien halten zusammen annähernd 60 Prozent der Arcandor-Aktien, wobei Oppenheim mit knapp unter 30 Prozent das etwas größere Paket besitzt. Dem Vernehmen nach könnte die Unterstützung der beiden Familien unter anderem so aussehen, dass sie dem Staat ihre Aktienpakete als Sicherheit zur Verfügung stellen, wenn Arcandor die beantragte Bürgschaft von 650 Millionen Euro erhält. Diese Aktien würden nach Abschluss der Sanierung des Handels- und Touristikkonzerns an die Eigner zurückgehen. Die Gesellschafter des Bankhauses haben in der vergangenen Woche bekräftigt, das Sanierungskonzept von Arcandor mitzutragen. Bei der in diesem Konzept vorgesehen Kapitalerhöhung von bis zu 100 Millionen Euro wollen sie jedoch nur im Rahmen ihres Beteiligungsansatzes mitziehen. Denn es soll vermieden werden, dass die 30-Prozent-Schwelle überschritten wird, die ein Übernahmeangebot an alle außen stehenden Aktionäre auslösen würde. Zudem will die Bank weitere Kredite zur Verfügung stellen, wenn die Bürgschaft gewährt wird. (dpa-AFX)

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