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Medienschau : Fitch stuft Kalifornien auf „BBB“ herab

  • Aktualisiert am

BASF kann Werk in Nanjing ausbauen, EuroShop mit Kapitalerhöhung, Rheinmetall beschließt Kapitalerhöhung, Chinesen bieten angeblich für YPF, WSJ: BAIC bietet 660 Millionen Euro für Opel, Telecom Italia: Ausstieg bei Telecom Argentina?, Australiens Notenbank lässt Leitzins unverändert, DIW-Präsident Zimmermann kritisiert Drohungen gegen Banken

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          Unternehmen

          EuroShop bereitet sich mit Kapitalerhöhung auf Zukäufe vor

          Der Shoppingcenter-Investor EuroShop erhöht das Grundkapital unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre. Durch teilweise Ausnutzung des genehmigten Kapitals würden bis zu 3.437.498 neue Aktien gegen Bareinlage ausgegeben, teilte die Deutsche Euroshop AG, Hamburg, in der Nacht zum Dienstag mit. Bei einem Schlusskurs vom Montag von 21,30 Euro entspricht der mögliche Erlös der Transaktion damit über 70 Millionen Euro. Der Emissionserlös soll der Finanzierung des weiteren Wachstums des Shoppingcenter-Investors dienen. Darüber hinaus wolle sich die Gesellschaft auf mögliche Erwerbschancen vorbereiten. Euroshop will die neuen Anteilsscheine in einem beschleunigten Platzierungsverfahren „qualifizierten Anlegern“ anbieten. Bestimmte institutionelle Altaktionäre hätten bereits zugesagt, die Transaktion zu begleiten. Die neuen Aktien sind ab dem 1. Januar 2009 dividendenberechtigt. (Dow Jones Newswires)

          BASF kann Werk in Nanjing ausbauen

          Der weltgrößte Chemiekonzern BASF darf sein Werk im chinesischen Nanjing ausbauen. Chinas Regierung habe den Ausbau des gemeinsam mit dem chinesischen Ölkonzern Sinopec betriebenen Werks genehmigt. „BASF und Sinopec werden gemeinsam rund 1,4 Milliarden Dollar in modernste Anlagen investieren, mit denen höher veredelte Spezialchemikalien für den chinesischen Markt hergestellt werden“, teilten die beiden Unternehmen am Dienstag in Nanjing mit. Die Erweiterung der Anlage solle ab 2011 in Betrieb genommen werden. BASF produziert den Angaben zufolge seit 2005 gemeinsam mit Sinopec in Nanjing. In der ersten Phase seien 2,9 Milliarden Dollar investiert worden. (dpa-AFX)

          Rheinmetall beschließt Kapitalerhöhung - Ziele bekräftigt

          Der Rüstungskonzern und Automobilzulieferer Rheinmetall hat eine Kapitalerhöhung beschlossen. Das Unternehmen werde das Grundkapital der Gesellschaft unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre erhöhen durch eine teilweise Ausnutzung des genehmigten Kapitals um rund 9,2 Millionen Euro durch Ausgabe von etwa 3,6 Millionen neuen Stückaktien gegen Bareinlage, teilte der Konzern am Montagabend mit. Der Erlös soll den Wachstumskurs im Defence-Bereich finanzieren, die Fremdfinanzierung absichern und die Verschuldung reduzieren. Zudem bekräftigte Rheinmetall die im Mai 2009 gegebenen Ziele für das laufende Geschäftsjahr. Demnach sollen inklusive der Einmalaufwendungen für den Bereich Automotive ein positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) für die Rheinmetall Gruppe erzielt werden. Der Aktie half dies jedoch nichts - die Titel sackten im Frankfurter Parketthandel um mehr als fünf Prozent ab. Unterdessen sieht Rheinmetall nach dem Zuschlag der Bundesregierung gute Exportchancen für den neuen Panzer Puma. „Er ist der modernste Schützenpanzer auf dem Markt. Deshalb rechne ich fest damit, dass wir ihn auch im Ausland verkaufen werden“, sagte Vorstandschef Klaus Eberhardt dem „Handelsblatt“ (Dienstag). Interessenten sieht er vor allem unter den Nato-Ländern. Am Montag gab das Bundesamt für Beschaffung als letzte Instanz grünes Licht für den Großauftrag über 3,1 Milliarden Euro. „Unser Auftragsbestand im Defence-Bereich erreicht damit ein historisches Hoch von deutlich über 4,5 Milliarden Euro und wir sind nicht mehr weit von unserem Zielwert von 5 Milliarden Euro für dieses Jahr entfernt“, sagte Eberhardt der Zeitung. (dpa-AFX)

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