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Medienschau : Fielmann steigert Umsatz und Gewinn

  • Aktualisiert am

Thyssen-Krupp verkauft eigene Aktien zum Schuldenabbau, SHW kann beim Börsengang nicht alle Aktien verkaufen. Lone Star verhandelt angeblich exklusiv mit der BNP über einen Verkauf der IKB. Samsung erwartet einen drastischen Gewinnrückgang.

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          Unternehmensnachrichten

          Fielmann steigert Umsatz und Gewinn

          Die Optikerkette Fielmann hat in den ersten sechs Monaten Umsatz und Gewinn weiter gesteigert. Von Januar bis Juni stieg der Konzernumsatz nach erster Einschätzung von 487,4 Millionen Euro im Vorjahr auf 522 Millionen Euro, wie Fielmann am Donnerstag bei der Vorlage vorläufiger Zahlen mitteilte. Der Gewinn vor Steuern legte im gleichen Zeitraum von 78,8 auf 86 Millionen Euro zu. Die im MDax notierte Gesellschaft verkaufte im ersten Halbjahr 3,3 Millionen Brillen und damit 200.000 mehr als im Vorjahr. Fielmann kündigte an, seine Marktposition weiter ausbauen zu wollen. Den vollständigen Halbjahresbericht wird Fielmann am 25. August vorlegen. (dpa-AFX)

          Thyssen-Krupp plaziert eigene Aktien zum Schuldenabbau

          Der Industriekonzern ThyssenKrupp will seinen Schuldenberg weiter abtragen und daher seinen knapp zehnprozentigen Anteil an eigenen Aktien verkaufen. Zudem soll auch die Eigenkapitalbasis durch diesen Schritt gestärkt werden, teilte das Unternehmen am Mittwochabend mit. Insgesamt sollen 49,5 Millionen Aktien und damit 9,6 Prozent des Grundkapitals über ein beschleunigtes Bookbuilding-Verfahren bei institutionellen Investoren plaziert werden. Im späten Handel rutschte der Kurs der Thyssen-Aktien im Vergleich zum Ende des Hauptgeschäfts um 2,16 Prozent auf 34,00 Euro ab.

          In den ersten sechs Monaten des noch bis zum 30. September laufenden Geschäftsjahres 2010/2011 war die Verschuldung um rund 2,7 Milliarden Euro auf knapp 6,5 Milliarden Euro kräftig angewachsen. Vor allem Anlaufverluste bei Stahlwerksprojekten in Brasilien und den Vereinigten Staaten gelten als ein gewichtiger Grund dafür. (dpa-AFX)

          SHW-Aktien nicht vollständig plaziert

          Der Autozulieferer SHW hat trotz einer einwöchigen Verschiebung seines Börsengangs nicht alle Aktien plazieren können. An diesem Donnerstag nun sollen die Titel mit einem Ausgabepreis von 26 Euro je Aktie erstmals im Regulierten Markt, dem sogenannten Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse, gehandelt werden, teilte das Unternehmen am Mittwochabend in Aalen mit.

          Von den rund 3,04 Millionen angebotenen Aktien seien 2,63 Millionen plaziert worden. Davon stammten 2,35 Millionen aus dem Bestand der abgebenden Aktionäre sowie weitere 280.000 aus dem Bestand des abgebenden Aktionärs SHW Holding L.P. (dpa-AFX)

          Lone Star verhandelt exklusiv mit BNP über IKB-Verkauf

          Der Finanzinvestor Lone Star führt einem Zeitungsbericht zufolge exklusive Gespräche mit der französischen Großbank BNP Paribas über den Verkauf der Mittelstandsbank IKB. Die Gespräche seien schon sehr weit gediehen und BNP Paribas habe das Prüfverfahren für den Kauf bereits vor Wochen abgeschlossen, berichtete die „Financial Times Deutschland“ (Donnerstagausgabe) vorab unter Berufung auf eine mit dem Sachverhalt vertraute Person. Offen sei jedoch noch, ob die Franzosen die gesamte Bank übernehmen oder nur Teile. (Reuters)

          Samsung erwartet drastischen Gewinnrückgang im zweiten Quartal

          Der südkoreanische Handy-Konzern Samsung Electronics rechnet im zweiten Quartal mit einem drastischen Gewinnrückgang. Von April bis Juni sei der operative Gewinn um voraussichtlich 26 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken, teilte Samsung am Donnerstag mit.

          Der operative Gewinn werde demnach rund 3,7 Billionen Won (3,5 Milliarden Dollar) betragen. Analysten gingen von 3,9 Billionen Won aus. Im Vorjahreszeitraum hatte Samsung mit 5,01 Billionen Won ein Rekordergebnis erzielt.

          Seine genauen Quartalszahlen will der Konzern in diesem Monat vorlegen. Samsung ist der weltweit größte Hersteller von Speicherchips und Flachbildschirmen. Außerdem könnten die Südkoreaner bei den Smart-Phones Nokia als Branchenführer ablösen. (Reuters)

          Visa rechnet mit geringerer Umsatzsteigerung

          Der weltweit größte Kreditkartenanbieter Visa erwartet für das kommende Geschäftsjahr eine geringere Umsatzsteigerung. Als Grund nannte das in San Francisco ansässige Unternehmen am Mittwoch die strengere Regulierung der Branche in den Vereinigten Staaten.

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