https://www.faz.net/-gv6-157ys

Medienschau : Fed: schleppender Aufschwung - andauernde Geldschwemme

  • Aktualisiert am

Nike steigert Gewinn und Umsatz, Kälte schmälert Mai-Verkauf bei H&M, Dell für 2011 optimistisch, AgBank will angeblich 11,4 Milliarden Dollar erlösen, Fed: schleppender Aufschwung - Geldschwemme bleibt, Neuseelands Wirtschaftswachstum schwächt sich ab, Japans Handelsbilanzüberschuss plus 15 Prozent, unverändert tiefer Leitzins in Hongkong, Argentinien schuldet knapp zehn Milliarden Euro um, China und Taiwan vor Abschluss eines historischen Handelspaktes, Australien wird erstmals von einer Frau geführt

          6 Min.

          Unternehmen

          Nike steigert Gewinn und Umsatz

          Der Adidas-Rivale Nike hat im vierten Quartal mehr verdient und umgesetzt als im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn sei auf 521,9 Millionen Dollar von 341,4 Millionen Dollar gestiegen, teilte der weltgrößte Hersteller von Sportschuhen und -Kleidung am Mittwoch mit. Der Umsatz erhöhte sich um knapp acht Prozent auf 5,08 Milliarden Dollar. Die Bestellungen für Juni bis November seien ohne Währungsweltweit um zehn Prozent gestiegen. Nike begründete den Gewinnanstieg mit höheren Umsatzerlösen in Nordamerika. Die Nike-Aktien gaben im nachbörslichen Handel um 2,2 Prozent nach. (Reuters)

          Kälte schmälert Mai-Verkauf bei H&M

          Die schwedische Modekette Hennes & Mauritz hat im Mai überraschend wenig Kleidung verkauft und ist hinter den Vorjahresumsatz zurückgefallen. In den bestehenden H&M-Filialen verringerte sich das Geschäft im Vergleich zum Mai 2009 um vier Prozent, teilten die Schweden am Donnerstag mit. Hintergrund sei die kalte Witterung. Im zweiten Vierteljahr - von März bis Juni - fuhr H&M einen Vorsteuergewinn von 7,0 Milliarden Kronen (rund 735 Millionen Euro) ein - in etwa so viel, wie Analysten geschätzt hatten. (Reuters)

          Dell erwartet für 2011 Umsatzanstieg von bis zu 19 Prozent

          Der weltweit drittgrößte Computerhersteller Dell rechnet für das kommende Geschäftsjahr mit einem Umsatz- und Gewinnanstieg. Die Umsatzerlöse dürften verglichen mit 2010 um 14 bis 19 Prozent zulegen, prognostizierte der Konzern am Mittwoch. Analysten rechnen mit 61,55 Milliarden Dollar, was einem Anstieg um 16 Prozent entsprechen würde. Der Betriebsgewinn solle um 18 bis 23 Prozent klettern, teilte Dell weiter mit. Nach der Krise dürften sich wieder mehr Kunden mit neuen Computern eindecken. Dell-Aktien gaben nachbörslich um 1,6 Prozent nach.(Reuters)

          AgBank will angeblich 11,4 Milliarden Dollar erlösen

          Hongkong, 23. Jun (Reuters) - Die Agricultural Bank of China (AgBank) will Kreisen zufolge bei ihrem Börsengang in Hongkong umgerechnet bis zu 11,4 Milliarden amerikanische Dollar erlösen. Die Aktien sollen in einer Spanne zwischen 2,88 und 3,48 Hongkong-Dollar angeboten werden, sagten am Mittwoch mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die drittgrößte Bank Chinas will in Hongkong 25,4 Milliarden Dividendenpapiere auf den Markt bringen. In Shanghai will das Institut bei seinem geplanten Sprung auf das Börsenparkett noch einmal fast die gleiche Summe einnehmen. Wegen des schwachen Marktumfelds musste die AgBank das Ausgabevolumen ihres IPOs bereits deutlich von 30 auf 23 Milliarden amerikanische Dollar reduzieren. Dennoch dürfte der Börsengang des Geldhauses einer der bislang größten weltweit werden. Der Preis soll endgültig am 7. Juli festgelegt werden. Wie mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch sagten, haben sich mittlerweile elf sogenannte Cornerstone-Investoren dazu verpflichtet, in Hongkong Aktien für 4,4 Milliarden Euro zu kaufen. Damit sei die Liste vollständig, hieß es. Cornerstone-Investoren legen ihre Teilnahme an einem IPO bereits vor der Preisbildung fest. Sie müssen die von ihnen gezeichneten Aktien normalerweise sechs bis zwölf Monate halten, ehe sie sie verkaufen dürfen. Dies stärkt das Vertrauen in das Zeichnungsangebot, ehe es institutionellen Investoren vorgelegt wird. (Reuters)

          EVN plant Kapitalerhöhung im zweiten Halbjahr

          Der österreichische Versorger EVN AG plant eine Kapitalerhöhung von bis zu zehn Prozent des Grundkapitals im zweiten Halbjahr 2010. Ziel sei die Stärkung der Eigenmittel, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die Umsetzung bedarf noch der Genehmigung durch die zuständigen Organe. Die EVN steht zu 36 Prozent im Besitz des Energiekonzerns EnBW. Im Mai hatte der EVN-Chef Burkhart Hofer angekündigt, dass sich der Großaktionär von seinem Anteil trennen wolle. (Reuters)

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.