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Medienschau : Fed: Nullzinspolitik trotz trotzigem Wirtschaftsoptimismus

  • Aktualisiert am

Deutsche Telekom wächst profitabel, Deutsche Post: Umsatzrückgang und Verlust, Postbank: CIT-Pleite belastet, Kreditausfälle belasten die Commerzbank, Münchener Rück profitiert von boomenden Börsen, BNP Paribas profitiert vom Investment-Banking, Toyota mit Halbjahresverlust, Gewinneinbruch bei Cisco, SGL Carbon mit deutlichem Ergebnisrückgang, Wacker Chemie: Schwarze Zahlen, Software AG erhöht Jahresprognose, Fraport: Umsatz- und Gewinnrückgang, Gildemeister: Rote Zahlen, Symrise zeigt sich robust, Drägerwerk: Sparprogramm greift, Zurich Financial enttäucht, Adecco: Umsatz- und Gewinnrückgang, Hochtief: Börsengang von Tochter + Kapitalerhöhung, Gewinn- und Umsatzrückgang bei Cisco, „Ice Age 3“ lässt Kassen bei News Corp klingeln

          16 Min.

          Unternehmen

          Deutsche Telekom wächst profitabel

          Die Deutsche Telekom hat im dritten Quartal von Kostensenkungen und ihrer Beteiligung an dem griechischen Telekommunikationskonzern Hellenic Telecom (OTE) profitiert. Wie der Konzern am Donnerstag in Bonn mitteilte, stieg der Umsatz von Juli bis September um 5,2 Prozent auf 16,3 Milliarden Euro. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verbesserte sich ebenfalls um 5,2 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro. Netto verdiente der Konzern 959 Millionen Euro nach 895 Millionen im Vorjahresquartal. Analysten hatten mit einem Nettoumsatz von 16,3 Milliarden Euro, einem bereinigten Ebitda von 5,4 Milliarden Euro und einem Nettoergebnis von 893 Millionen Euro gerechnet. Die Telekom bekräftigte ihre Prognose für das Gesamtjahr. (Reuters)

          Deutsche Post: Umsatzrückgang und Verlust

          Die Deutsche Post sieht nach monatelanger Talfahrt erste Anzeichen einer Markterholung und hat deshalb ihre Jahresprognose leicht angehoben. Im dritten Quartal musste der Konzern indes der Wirtschaftskrise und dem Niedergang des Großkunden Quelle erneut Tribut zollen. Umsatz und operativer Gewinn gingen zurück. Der Umsatz sei im Quartal auf 11,2 (Vorjahr: 13,8) Milliarden Euro gesunken, teilte die Post am Donnerstag in Bonn mit. Das Ebit brach auf 231 (953) Millionen Euro ein, vor Einmaleffekten lag es bei 378 (420) Millionen Euro. Unter dem Strich fiel ein Verlust von 83 Millionen Euro an. Der Konzern erreichte damit beim Ergebnis die Befürchtungen von Analysten nicht ganz, die mit einem Umsatz von 11,845 Milliarden Euro, einem Ebit von 71 Millionen Euro und einem Verlust von 125 Millionen Euro gerechnet hatten. Für das Gesamtjahr erwartet der Bonner Konzern nun ein Ebit vor Einmaleffekten von mindestens 1,35 Milliarden Euro statt wie zuvor von 1,2 Milliarden Euro sowie weiter einen Nettogewinn. (Reuters)

          Postbank: CIT-Pleite belastet

          Die Pleite des amerikanische Mittelstandsfinanzierer CIT hat der Postbank im dritten Quartal erneut einen Verlust eingebrockt. Vor Steuern erzielte die Post-Tochter einen Fehlbetrag von 59 (Vorjahreszeitraum: 448) Millionen Euro, wie sie am Donnerstag mitteilte. Unter dem Strich stand nur dank eines Steuerertrags ein Gewinn. Der Zusammenbruch von CIT Anfang November belastete das Ergebnis mit 61 Millionen Euro. Analysten hatten mit einem deutlich geringern Vorsteuerverlust bei der Postbank gerechnet. Ohne die CIT-Pleite wäre das Postbank-Ergebnis im dritten Quartal leicht positiv gewesen, sagte Firmenchef Stefan Jütte. Die Postbank, die zu gut einem Viertel der Deutschen Bank gehört, werde trotz allem die gesetzten Ziele erreichen können. Das Ergebnis werde sich kontinuierlich verbessern. Zudem solle mittelfristig eine Eigenkapitalrendite von 13 bis 15 Prozent nach Steuern erzielt werden. Ende September lag die Kennziffer noch deutlich darunter. Wie andere Institute profitiert auch die Postbank von der Erholung der Kapitalmärkte. Seit Jahresbeginn erzielte sie in ihren Anlageportfolios Wertzuwächse in mittlerer dreistelliger Millionenhöhe, nachdem sie im Vorjahr hier noch herbe Abschreibungen hinnehmen musste. Im vierten Quartal sei zwar wieder mit Belastungen aus der Krise zu rechnen. Der Höhepunkt sei aber erreicht. Die Kernkapitalquote, eine wichtige Kennziffer zur Beurteilung der Kapitalstärke einer Bank, stieg per Ende September auf 8,0 Prozent von 7,4 Prozent Ende 2008. Der Zinsüberschuss lag im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stabil bei 579 Millionen Euro. Der Provisionsüberschuss ging zurück auf 342 (362) Millionen Euro. Die Risikovorsorge für ausfallgefährdete Kredite erhöhte sich leicht auf 173 Millionen Euro. (Reuters)

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