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Medienschau : Fed: Nullzinspolitik trotz trotzigem Wirtschaftsoptimismus

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Wettbewerbsklage gegen Intel

Neue Wettbewerbsklage gegen den weltgrößten Chip- Hersteller Intel. Der New Yorker Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo hat den amerikanische Konzern wegen Bestechung und illegaler Rabatte für Computerbauer verklagt. ntel habe damit seine Marktdominanz sichern und andere Hersteller zurückdrängen wollen, teilte Cuomo am Mittwoch in New York mit. Erst Mitte Mai hatte die Europäische Kommission gegen Intel wegen illegaler Zahlungen in der Computerbranche eine Rekordbuße von 1,06 Milliarden Euro verhängt. (dpa-AFX)

Microsoft-Chef - Ausweitung von Partnerschaft mit Yahoo möglich

Der Chef des weltgrößten Softwarekonzerns Microsoft, Steve Ballmer, denkt über eine Ausweitung der geplanten Online-Zusammenarbeit mit dem Internet-Suchmaschinenbetreiber Yahoo nach. „Es ist möglich, dass wir die Partnerschaft auf Gebiete außerhalb der Vereinigten Staaten vergrößern“, sagte Ballmer. Zunächst müsse allerdings die die Zusammenarbeit in den Vereinigten Staaten genehmigt und vollzogen werden. Die beiden amerikanische Konzerne hatten sich Ende Juli grundsätzlich darauf geeinigt, sich für zehn Jahre bei der Internetsuche zusammenzuschließen. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus. Die Kartellbehörden in den Vereinigten Staaten und Europa müssen noch grünes Licht geben. Ballmer rechnet nach eigenen Angaben Anfang 2010 mit einem Abschluss des Geschäfts. (Reuters)

Wirtschaft

Fed: Nullzinspolitik trotz trotzigem Wirtschaftsoptimismus

Die amerikanische Notenbank (Fed) hat eine Fortsetzung ihrer Nullzinspolitik signalisiert. Die wirtschaftlichen Bedingungen erforderten für einen „längeren Zeitraum“ ein „außergewöhnlich niedriges“ Zinsniveau, teilte die Fed am Mittwoch nach ihrer Zinsentscheidung mit. Einige Volkswirte hatten angesichts der jüngsten Anzeichen für eine Konjunkturerholung mit einer vorsichtigen Abschwächung dieser bereits zuvor verwendeten Formulierung erwartet. Die Fed werde weiterhin alles tun, um die wirtschaftliche Erholung und Preisstabilität zu gewährleisten.

Der geldpolitische Ausschuss (FOMC) der amerikanische Notenbank hat ihren Leitzins wie erwartet nicht angetastet. Der Zielsatz für Tagesgeld („Federal Funds Rate“) liegt weiterhin in einer Spanne von Null bis 0,25 Prozent. Die Entscheidung fiel im FOMC einstimmig. Volkswirte hatten mit dieser Entscheidung einhellig gerechnet. Die Notenbank hatte den Leitzins im Dezember 2008 auf diesen Korridor verringert und damit auf die Finanz- und Wirtschaftskrise reagiert. Vor Beginn der Krise im Sommer 2007 hatte der Zinssatz noch bei 5,25 Prozent gelegen

Nach Einschätzung der Fed hat sich die wirtschaftliche Aktivität seit September weiter belebt. Die Bedingungen an den Finanzmärkten hätten sich seit der Sitzung am 23. September kaum verändert. Die Aktivität am Häusersektor habe sich weiter erholt. Die Ausgaben der privaten Haushalte würden jedoch durch die steigende Arbeitslosigkeit belastet. Die Unternehmen würden weiterhin ihre Investitionen und die Beschäftigung abbauen. Die wirtschaftliche Aktivität dürfte zwar für einen geraumen Zeitraum schwach bleiben. Die Fed geht jedoch davon aus, dass die Stimulierungsmaßnahmen der Fiskal- und Geldpolitik zu einer Stärkung des Wirtschaftswachstuns beitragen werden. Die niedrige Kapazitätsauslastung dürfte den Kostendruck dämpfen. Der Inflationsdruck dürfte daher für geraume Zeit schwach bleiben. Die längerfristigen Inflationserwartungen blieben stabil.

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