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Medienschau : Fed: Nullzinspolitik trotz trotzigem Wirtschaftsoptimismus

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Zurich Financial enttäucht

Der Schweizer Versicherungskonzern Zurich Financial Services hat das dritte Quartal 2009 mit einem Reingewinn von 909 Millionen Dollar abgeschlossen und damit weniger verdient als Analysten erwartet hatten. Gegenüber dem gleichen, bereits von der Finanzkrise geprägten Vorjahresquartal hat sich das Ergebnis allerdings nahezu versechsfacht. Die getätigten Absicherungsgeschäfte führten wegen der steigenden Aktienmärkte zu einem Verlustbeitrag. Die Bruttoprämien und Policengebühren lagen mit 13,04 Milliarden Dollar um fünf Prozent über dem Vorjahresniveau. Das Sachversicherungsgeschäft, das knapp zwei Drittel des Geschäfts ausmacht, arbeitete rentabler: Die entsprechende Kennzahl, der Schaden-Kosten-Satz, sank um 5,9 Prozentpunkte auf 98,0 Prozent. Der operative Geschäftsgewinn erhöhte sich um 138 Prozent auf 1,51 Milliarden Dollar und lag damit im Rahmen der Erwartungen. Der an der Marktkapitalisierung gemessen viertgrößte Versicherungskonzern Europas sieht sich auf gutem Weg, im Gesamtjahr die angepeilten Effizienzsteigerungen von 900 Millionen Dollar und Kosteneinsparungen von 400 Millionen Dollar zu erreichen. Analysten hatten im Schnitt mit 1,22 Milliarden Dollar Quartalsgewinn gerechnet. (Reuters)

Adecco: Umsatz- und Gewinnrückgang

Der weltgrößte Personalvermittler Adecco hat im dritten Quartal 2009 einen höher als erwarteten Reingewinn von 90 Millionen Euro erzielt. Gegenüber dem Vorjahreswert sank das Nettoergebnis um 46 Prozent. Allerdings liegt es dank tieferer Kosten und einer verbesserten Umsatzdynamik deutlich über dem des Vorquartals. Das zweiten Quartal hatte Adecco mit einem Verlust von 147 Millionen Euro abgeschlossen. Der Umsatz erreichte im dritten Quartal 3,7 Milliarden Euro und lag damit deutlich unter dem Vorjahreswert von 5,1 Milliarden Euro. Die Bruttogewinnmarge schwächte sich um 60 Basispunkte auf 17,4 Prozent ab. Auch die Konkurrenten Randstad und Manpower hatten im abgelaufenen Quartal mit rückläufigen Gewinnmargen zu kämpfen. Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Reingewinn von 38 Millionen Euro und einem Umsatz von 3,69 Milliarden Euro gerechnet. (Reuters)

Hochtief: Börsengang von Tochter + Kapitalerhöhung

Die Hochtief AG strebt einen Börsengang ihrer Tochter Hochtief Concessions AG an. Dies habe der Hochtief-Vorstand in seiner Sitzung am Mittwoch beschlossen, teilte das Unternehmen am späten Abend mit. Die Erstnotiz soll - ein geeignetes Kapitalmarktumfeld vorausgesetzt - noch 2009 im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse erfolgen. Der Konzern wolle mit der Transaktion den Kapitalmarkt für das weitere Wachstum von Hochtief Concessions erschließen. Zudem solle die Wertentwicklung des Konzessionsgeschäfts für den Kapitalmarkt transparenter werden. Im Zuge des geplanten Börsengangs von Hochtief Concessions sollen auch neue Aktien ausgegeben werden, also eine Kapitalerhöhung stattfinden. Der Erlös daraus solle vor allem zur Finanzierung des weiteren Wachstums von Hochtief Concessions dienen. Hochtief betrachte das Konzessionsgeschäft weiterhin als einen integralen Bestandteil des Konzerns und beabsichtigt, auch im Falle der Notierung weiter die Mehrheit der Anteile zu halten, hieß es in der Mitteilung weiter. (Dow Jones Newswires)

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