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Medienschau : Fed: Nullzinspolitik trotz trotzigem Wirtschaftsoptimismus

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Deutlicher Gewinn- und Umsatzrückgang bei Cisco

Der weltgrößte Netzwerkausrüster Cisco macht Hoffnung auf ein Ende der Krise. Das amerikanische Unternehmen, das als eines der wichtigsten Stimmungsbarometer nicht nur für die Technologiebranche gilt, sieht sich wieder klar im Aufwind. Der Konzern will nun auch wieder neue Mitarbeiter einstellen. Im abgelaufenen Quartal musste Cisco allerdings noch einen kräftigen Gewinneinbruch verschmerzen. Der Überschuss fiel in dem Ende Oktober abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal von Cisco im Jahresvergleich um knapp 19 Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar (1,2 Milliarden Euro). Auch der Umsatz gab um etwa 13 Prozent auf 9,0 Milliarden Dollar nach, wie der Konzern am Mittwoch nach amerikanische Börsenschluss in San Jose (Kalifornien) bekanntgab. Cisco stellt Router und Schaltstellen (Switches) für den Datenverkehr her, die heute in praktisch jedem größeren Unternehmen mit Computern benötigt werden. (dpa)

SGL Carbon mit deutlichem Ergebnisrückgang im Quartal

Der Grafitspezialist SGL Carbon hat im dritten Quartal angesichts der Wirtschaftsflaute deutlich weniger verdient. Vor Zinsen und Steuern schrumpfte der Betriebsgewinn (Ebit) binnen Jahresfrist um 70,1 Prozent auf 24,5 Millionen Euro, wie der Hersteller von Grafitelektroden für die Stahlproduktion am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Ebit von 25 Millionen Euro gerechnet. Unter dem Strich blieb für die Monate Juli bis September ein Überschuss von acht Millionen Euro - im entsprechenden Vorjahreszeitraum 2008 standen noch 51,7 Millionen Euro zu Buche. Der Umsatz sank um 23,5 Prozent auf 308,2 Millionen Euro. SGL erwartet nun für das zweite Halbjahr ein Betriebsergebnis in etwa auf dem Niveau der ersten Jahreshälfte. (Reuters)

Fraport. Umsatz- und Gewinnrückgang

Der Flughafenbetreiber Fraport hat seine Ergebnisprognose für das laufende Jahr durch den zuletzt geringeren Passagierrückgang leicht angehoben. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) solle auf lediglich 530 bis 540 Millionen Euro zurückgehen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Zuvor hatte Fraport ein Ebitda zwischen 500 und 530 Millionen Euro erwartet nach 590 Millionen Euro im Vorjahr. Im Oktober sank die Zahl der Fluggäste in Frankfurt nur noch um 1,9 Prozent. In den ersten neun Monaten ging das Ebitda wie von Analysten erwartet um gut zehn Prozent auf rund 442 Millionen Euro zurück. Der Umsatz schrumpfte durch den krisenbedingt schwächelnden Luftverkehr um 7,6 Prozent auf 1,48 Milliarden Euro. (Reuters)

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