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Medienschau : Fed-Mitglieder erwogen noch weitergehende Schritte

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Höhere Werbekosten machen L'Oreal zu schaffen, Vivendi überrascht mit einem Gewinnsprung, Carrefour erwartet weniger Gewinn, Vinci mehr. Der Euroraum prüft Bank-Aktien als Sicherheitspfand für Kredite an Griechenland.

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          Unternehmensnachrichten

          Höhere Werbekosten machen L'Oreal zu schaffen

          Höhere Ausgaben für Werbung und die Entwicklung neuer Produkte machen dem französischen Kosmetikkonzern L'Oreal zu schaffen. Zwar steigerte das Unternehmen seinen Gewinn im ersten Halbjahr. Allerdings blieb das operative Ergebnis wegen gesunkener Margen hinter den Prognosen von Experten zurück. Der Nettogewinn stieg um rund sieben Prozent auf 1,5 Milliarden Euro, wie L'Oreal am Dienstag mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern wuchs um zwei Prozent auf 1,7 Milliarden Euro, verfehlte aber damit die Markterwartungen knapp. Die Werbekosten seien wohl höher als geplant gewesen, vermutete ein Analyst. Der Konzern bekräftigte aber, auch im Gesamtjahr seinen Gewinn zu steigern und stärker zu wachsen als der Weltmarkt. (Reuters)

          Vivendi überrascht im zweiten Quartal mit kräftigem Gewinnsprung

          Der französische Medien- und Telekomkonzern Vivendi hat im zweiten Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Der um Einmaleffekte bereinigte Gewinn sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20 Prozent auf 884 Millionen Euro gestiegen, teilte der zu den weltweit größten Medienunternehmen gehörende Konzern am Mittwoch mit. Analysten hatten mit weniger gerechnet. Der Umsatz legte hingegen mit einem Plus von 0,2 Prozent auf 7,07 Milliarden Euro kaum zu. Die Ziele für das laufende Jahr bestätigte das Unternehmen. (dpa-AFX)

          Carrefour erwartet weniger Gewinn im Gesamtjahr

          Europas größter Handelskonzern Carrefour hat wegen eines schwachen Europa-Geschäfts im ersten Halbjahr operativ weniger verdient und erwartet jetzt auch im Gesamtjahr einen Gewinnrückgang. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis werde 2011 voraussichtlich um rund 15 Prozent sinken, teilte Carrefour am Mittwoch in Paris mit. In der ersten Jahreshälfte verbuchte Carrefour einen Rückgang bei dieser Kennziffer von 22 Prozent auf 772 Millionen Euro. Der Konzern machte dafür neben der Schwäche auf seinen Heimatmarkt Frankreich auch die Entwicklung in Ländern wie Griechenland oder Italien verantwortlich. Zwar sei es Carrefour gelungen, in den Schwellenländern zuzulegen und so den Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr zu steigern. Insgesamt seien die Ergebnisse für das erste Halbjahr aber nicht zufriedenstellend, sagte Carrefour-Chef Lars Olofsson laut Mitteilung. (dpa-AFX)

          Vinci erhöht nach Gewinnsprung Prognosen für Gesamtjahr

          Der französische Baukonzern Vinci hat nach einem Gewinnsprung im ersten Halbjahr seine Prognosen für das Gesamtjahr angehoben. Der Gruppenumsatz dürfte 2011um rund sieben Prozent wachsen, teilte das Unternehmen am Dienstagabend in Paris mit. Bisher war lediglich ein Plus von mehr als fünf Prozent In Aussicht gestellt worden. Für den Gewinn rechnet der Konzern nun mit einer Steigerung zwischen fünf und sechs Prozent. Zudem erhöhten die Franzosen ihre Zwischendividende auf 55 (Vorjahr: 52) Cent je Aktie.

          Im ersten Halbjahr kletterte der Gewinn um rund 16 Prozent auf 814 Millionen Euro. Der Auftragsbestand habe zudem mit 30 Milliarden Euro einen Rekordwert erreicht, hieß es. Der Umsatz legte um gut 17 Prozent auf 17,3 Milliarden Euro zu. Gründe waren laut Vinci ein starkes organisches Wachstum der Bausparten (Bau- und Baudienstleistungen), eine solide Entwicklung der Autobahnkonzessionen und positive Effekt der im Vorjahr realisierten Zukäufe. Das operative Ergebnis stieg im Berichtszeitraum insgesamt um 15 Prozent auf 1,57 Milliarden Euro. (dpa-AFX)

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