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Medienschau : EZB sieht anderen Kapitalbedarf bei Banken als IWF

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Grund für das zumindest vorläufige Scheitern war ein Streit über den Wert der Starz-Filme, wie aus informierten Kreisen verlautete. Bislang zahlte Netflix schätzungsweise rund 30 Millionen Dollar im Jahr - jetzt sollten es bis zu 250 Millionen Dollar werden. Mit der Absage der Verhandlungen wollte Starz wohl auch seine guten Beziehungen zu den Kabel- und Satellitensendern sichern. Diese sehen in Streaming-Firmen wie Netflix aber eine zunehmende Bedrohung ihres Geschäfts. (dapd)

Spanische Staatslotterie fühlt bei Investoren vor

Die spanische Staatslotterie will noch in dieser Woche Investoren treffen, um die Nachfrage für den Fall einer Privatisierung auszuloten, sagen zwei mit dem Vorhaben vertraute Personen. Die Holdinggesellschaft Loterias y Apuestas del Estado werde dazu in London und Zürich Gespräche führen, berichtete ein Insider am Montag. Frühestens in der zweiten Monatshälfte solle die Vorvermarktung offiziell starten. Gegen Ende September werde mit einer Genehmigung für den für Mitte Oktober angesetzten Gang aufs Parkett gerechnet. Die Lotterie gehe davon aus, dass der Börsengang des 30-Prozent-Anteils der spanischen Regierung mindestens sieben Milliarden Euro einbringen werde. (Reuters)


Wirtschaftsnachrichten

EU will Börsenhandelspflicht für Derivate

In der EU sollen nach einem Gesetzentwurf künftig grundsätzlich alle Derivate über Börsen gehandelt werden. Die Börsenhandelspflicht soll für Banken ebenso wie für Unternehmen gelten, die Derivategeschäfte abschließen. Das geht aus dem Entwurf zur Revision der EU-Finanzmarkt-Richtlinie Mifid hervor, der Reuters am Montag vorlag. Über Ausnahmen davon solle die Börsenaufsicht ESMA gemeinsam mit der EU-Kommission in Einzelfällen entscheiden. Unternehmen, die sich mit Derivaten vornehmlich gegen Preisveränderungen absichern und nicht mit ihnen spekulieren, fordern von der Handelspflicht ausgenommen zu werden.

Zudem würde die EU dem Entwurf zufolge dem Hochfrequenzhandel stärkere Vorgaben machen. An den Börsen müssten dann etwa Handelsdaten mindestens fünf Jahre gespeichert werden - inklusive Details wie den benutzten Algorithmen. Automatische Verkaufsprogramme stehen im Verdacht, die Talfahrt an den Börsen zuletzt deutlich beschleunigt zu haben. (Reuters)

EZB sieht anderen Kapitalbedarf bei Banken als IWF

Zwischen dem Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Zentralbank gibt es nach den Worten von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet unterschiedliche Ansichten über den Kapitalbedarf europäischer Banken. Er sei sich sicher, dass die vom IWF am Ende festgestellte Summe letztlich weit unter den genannten 200 Milliarden Euro liegen werde, sagte Trichet am Montag im französischen Fernsehsender LCI. Mit Blick auf den überraschenden Abzug der EU-, EZB- und IWF-Inspektoren in Griechenland sagte Trichet, die Troika habe der griechischen Regierung mehr Zeit gegeben, um die nötigen Schritte zu ergreifen. Die Regierung in Athen verstehe diese Botschaft. (Reuters)

Merkel lehnt Euro-Ausschluss Griechenlands ab

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