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Medienschau : EZB nutzt Bernankes Helikopter

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Der japanische Elektronikkonzern Sony hat seine Prognosen für das Geschäftsjahr 2009/10 erhöht. Die Japaner rechnen nun nach Angaben vom Montag mit einem Nettoverlust von 41 Milliarden Yen. Auf operativer Basis soll sogar ein Gewinn von 32 Milliarden Yen geschrieben werden. Den Konzernumsatz schätzen die Japaner auf 7,214 Billionen Yen. Im Februar bei Vorlage der Drittquartalszahlen hatte die Sony Corp einen Nettoverlust von 70 Milliarden Yen bei einem operativen Verlust von 30 Milliarden Yen in Aussicht gestellt. Die Umsatzerwartung lag bei 7,300 Billionen Yen. Das Geschäftsjahr 2009/10 ging bei Sony Ende März zu Ende. Am kommenden Donnerstag will das Unternehmen mit Sitz in Tokio über den Geschäftsverlauf im vierten Quartal und Gesamtgeschäftsjahr berichten. Als Gründe für die bessere Entwicklung führte Sony Kosteneinsparungen und die Preisentwicklung an. Die Preise für LCD-Fernseher und weiterer Elektronikprodukte seien weniger stark gefallen als ursprünglich angenommen. Auch das Gemeinschaftsunternehmen Sony Ericsson Mobile Communications habe einen Beitrag geleistet, teilte Sony mit. Sony arbeitet sich noch immer aus dem Tief der Rezession heraus. In Zuge dessen hat der Konzern bereits 18 Prozent seiner Werke geschlossen, 20.000 Stellen gestrichen und seine Zulieferkette überholt, um die Kosten um 330 Milliarden Yen zu senken. Gleichzeitig versucht Sony, ihre Produkte zu erneuern, indem sie sie mit Online-Schnittstellen ausrüstet. „Wir denken, wir haben die Talsohle erreicht“, sagte Sony-CFO Nobuyuki Oneda in Februar. (Dow Jones Newswires)

BT will weitere Stellen streichen - Sunday Telegraph

Der britische Telekommunikationskonzern BT will laut einem Pressebericht nach dem Abbau von 35.000 Stellen in den vergangenen zwei Jahren weitere Arbeitsplätze abbauen. Geplant sei der Abbau von weiteren mindestens 5.000 Stellen in diesem Jahr. Verbleiben soll demnach noch eine Belegschaft von 122.000 Mitarbeitern. Die BT Group plc, London, werde am Donnerstag über die Maßnahmen zur Profitabiltätsteigerung berichten, schreibt die Zeitung „Sunday Telegraph“ ohne Nennung von Quellen. Der ehemals staatseigene Konzern werde Investoren darüber informieren, dass er sein Personalabbauziel um rund 5.000 Mitarbeiter übertroffen habe. BT hatte einen Abbau von 15.000 Stellen per Ende April 2010 zusätzlich zu den bereits 2008 gestrichenen 15.000 Stellen angekündigt. Der Großteil der Arbeitsplätze sei in Großbritannien weggefallen. Allerdings habe es sich eher um Zeitarbeiter als um Festangestellte gehandelt, so das Blatt. Das Unternehmen dürfte für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Vorsteuergewinn von 1 Milliarden bis 1,1 Milliarden Pfund ausweisen nach einem Verlust von 134 Millionen Pfund im Vorjahr, schreibt die Zeitung weiter. Bei BT war zunächst niemand für einen Kommentar zu erreichen. (Dow Jones Newswires)


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