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Medienschau : EZB: Marktakteure haben bislang aus der Krise „nichts gelernt“

  • Aktualisiert am

BASF fährt Steamcracker hoch, Lloyds will staatlichen Schutzschirm kappen, Novellus reduziert Verlustprognose, Zetsche: Absatzkrise 2010 noch nicht überwunden, Blatt - Peugeot Citroen erwägt Allianz mit Mitsubishi, Japans Industrie drosselt Investitionen, Japan: Absatz von Importfahrzeugen sinkt um 1,4 Prozent, Index-Monitor: Wechsel in Dax, MDax, TecDax- Infineon ersetzt HannoverRück, Fed/Fisher: schwaches amerikanisches Wachstum, Treasury schlägt höhere Kapitalanforderungen für Banken vor, Vereinigten Staaten lockern Reisebestimmungen für Exil-Kubaner

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          Unternehmen

          BASF fährt Steamcracker hoch

          BASF stehen am Freitag im Blick. Der Chemiekonzern bereitet in seinem Ludwigshafener Stammwerk das Wiederanfahren des Mitte April stillgelegten zweiten Steamcrackers vor. Als Grund für die Vorbereitung der Inbetriebnahme der Anlage nannte BASF-Chef Jürgen Hambrecht der Tageszeitung „Rheinpfalz“ die zunehmende Knappheit des Crackerprodukts Butadien. Ein Händler sieht vor allem die Stabilisierung der Nachfrage auf allerdings niedrigem Niveau leicht positiv. Dies passe zu den jüngsten Kommentaren bezüglich einer möglichen Kürzung der Kurzarbeit. (dpa-AFX)

          Lloyds will staatlichen Schutzschirm kappen

          Bei den Verhandlungen der Lloyds Banking Group plc mit der britischen Regierung um das künftige Vorgehen zur Absicherung toxischer Assets zeichnet sich eine Trendwende ab. Demnach will das Institut - ermutigt vom Kursanstieg der eigenen Aktie sowie einer sinkenden Kreditausfallrate - den von der Regierung im Grundsatz bereits zugesagten Schutzschirm kappen und sich statt dessen über eine Kapitalerhöhung das nötige Liquiditätspolster besorgen, wie Dow Jones Newswires jüngst von mit der Sache vertrauten Personen erfuhr. Damit würde die Bank als erstes britisches Institut einen kühnen Schritt wagen, um sich zumindest teilweise von der Unterstützung der Regierung lossagen. Eben diese Unterstützung galt noch vor Monaten als überlebensnotwendig. Gleichzeitig wagt sie mit der angepeilten Kapitalerhöhung auch ein Vabanque-Spiel, bei dem sie auf die Unterstützung der Investoren setzt. (Dow Jones Newswires)

          Novellus reduziert Verlustprognose

          Novellus Systems hat seine Verlustprognose für das dritte Quartal reduziert. Das Unternehmen erwartet angesichts verbesserter Bedingungen im Halbleitersektor nun einen Verlust von maximal 9 Cent statt bisher 15 Cent je Aktie. Nach oben reicht die Prognosespanne weiterhin bis zur schwarzen Null. (Dow Jones Newswires)

          Zetsche: Absatzkrise 2010 noch nicht überwunden

          Die weltweite Absatzkrise bei den Autobauern wird nach Ansicht von Daimler-Chef Dieter Zetsche 2010 weiter andauern. „Die Krise wird nächstes Jahr noch nicht überwunden sein“, sagte er der „Bild“-Zeitung (Freitagausgabe). Jedoch werde Daimler 2010 „besser abschneiden als in diesem Jahr“. Trotz der schwierigen Lage plane der Konzern derzeit keine Stellenstreichungen. „Wir haben uns an die schwachen Märkte gerade auch dank Kurzarbeit gut anpassen können, planen derzeit kein Personalabbau-Programm“, so Zetsche weiter. Obwohl der Konzern in diesem Jahr deutlich mehr als die geplanten 4 Milliarden Euro einsparen werde, dürfe man in den Anstrengungen weiter Kosten zu sparen und Ausgabe zu senken nicht nachlassen. (dpa-AFX)

          Blatt - Peugeot Citroen erwägt Allianz mit Mitsubishi

          Der französische Autobauer Peugeot Citroen erwägt einer Zeitung zufolge eine engere Zusammenarbeit mit dem japanischen Rivalen Mitsubishi. Der neue Konzernchef Philippe Varin verfolge aktiv die Möglichkeit einer Allianz mit Mitsubishi, berichtete die Tageszeitung „La Tribune“ (Freitagausgabe) ohne Angabe von Quellen. Ein Sprecher von Peugeot Citroen wollte sich nicht näher dazu äußern. Er verwies lediglich darauf, dass Varin bereits angekündigt hatte, den Konzern globaler zu positionieren. Dies könne durch internes wie externes Wachstum erreicht werden und schließe Partnerschaften und Allianzen ein. Peugeot Citroen und Mitsubishi kooperieren bereits bei Elektroautos und planen eine gemeinsame Produktion in Russland. (Reuters)

          Wirtschaft

          Japan: Absatz von Importfahrzeugen sinkt um 1,4 Prozent

          Der Verkauf von Importfahrzeugen ausländischer Hersteller in Japan ist im August auf Jahressicht um 1,4 Prozent auf 10.167 Fahrzeuge gesunken. In den ersten acht Monaten lag der Verkauf ausländischer Hersteller mit 100.091 Fahrzeugen um 23,2 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums, wie die Japan Automobile Importers Association (JAIA) am Freitag mitteilte. (Dow Jones Newswires)

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