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Medienschau : Extrem tiefe Renditen in Japan

  • Aktualisiert am

Henkel setzt sich ehrgeizigere Ziele, Münchener Rück profitiert vom Kapitalmarkt, Postbank stellt Renditeaussichten in Frage, SGL Carbon erhöht Jahresprognose, Tognum zuversichtlicher, Toyota erhöht die Prognose, Société Générale rechnet sich schön, Spartenverkauf zehrt an Axa-Gewinn, Adidas erhöht Gewinnprognose, Hertz wächst leicht - Verlust, Electronic Arts wieder in Gewinnzone, Barnes & Noble stellt sich zum Verkauf, RIM verstärkt Wettbewerb mit Apple, Chinas Wirtschaft wächst weniger stark - Presse, sehr tiefe Renditen in Japan

          12 Min.

          Unternehmensnachrichten

          Henkel setzt sich nach Gewinnsprung ehrgeizigere Ziele für 2010

          Der Konsumgüterkonzern Henkel hat nach einem deutlichen Plus bei Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal seine Jahresprognose angehoben. Der Düsseldorfer Hersteller von Persil und Pritt will nun 2010 das bereinigte Ebit und das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie (EPS) um „mehr als 25 Prozent“ steigern, wie Henkel am Mittwoch mitteilte. Bislang hatte der Vorstand eine Steigerungsrate von mehr als 15 Prozent angepeilt. Vor allem dank besserer Geschäfte in seiner noch vor einem Jahr kriselnden Klebstoffsparte konnte der Konzern seine Erlöse im zweiten Quartal um 11,6 Prozent auf 3,890 Milliarden Euro in die Höhe schrauben. Bei einem operativen Gewinn (Ebit) von 421 (VJ: 279) Millionen Euro legte der Überschuss nach Anteilen Dritter auf 273 (143) Millionen zu. Das bereinigte Ebit kletterte um 54,5 Prozent auf 476 Millionen Euro. Henkel übertraf mit den Zahlen die Erwartungen des Marktes. Analysten hatten im Mittel einen Umsatz von 3,751 Milliarden Euro, ein Ebit von 420 Millionen Euro und einen Überschuss von 263 Millionen Euro erwartet. (Reuters)

          Börsengeschäfte bescheren Münchener Rück überraschend Gewinnplus

          Die Münchener Rück hat im zweiten Quartal 2010 dank höherer Einnahmen aus Kapitalmarktgeschäften den Gewinn überraschend gesteigert. Der Überschuss kletterte um 3,5 Prozent auf 709 Millionen Euro, wie der weltgrößte Rückversicherer am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten mit einem deutlichen Rückgang auf 481 Millionen Euro gerechnet. Der Dax-Konzern steigerte sein Kapitalanlageergebnis trotz der Börsenturbulenzen im Zuge der Schuldenkrise Griechenlands um fast ein Fünftel auf 2,61 Milliarden Euro. Auf der Schadenseite wurde das Unternehmen erwartungsgemäß hart getroffen - unter anderem vom Untergang der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko sowie dem Erdbeben in Chile. Hier wurden weitere Zahlungen, mehr als ursprünglich zurückgelegt, fällig. In der Kernsparte Rückversicherung betrug die Schaden/Kosten-Quote - die zentrale Kennziffer zur Profitabilität - schwache 103,8 Prozent. Oberhalb von 100 Prozent sind Zahlungen für Schäden und Verwaltungskosten nicht mehr durch die Prämieneinnahmen gedeckt. Der Vorstand hält an seinem Ziel fest, dieses Jahr einen Nettogewinn von mindestens zwei Milliarden Euro einzufahren. „Das bleibt ambitioniert, ist aber zu schaffen“, sagte Konzernchef Nikolaus von Bomhard. Nach den ersten sechs Monaten waren es 1,2 Milliarden Euro verdient. (Reuters)

          Postbank stellt Renditeaussichten in Frage

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