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Medienschau : Europäisches Nutzfahrzeuggeschäft bleibt schwach

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Die südkoreanische Wirtschaft hat im vierten Quartal 2009 ein nur langsames Wachstum verzeichnet. Wie die Bank of Korea (BoK) am Freitag mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Die erste Schätzung wurde damit bestätigt. Im dritten Quartal war die viertgrößte Volkswirtschaft in Asien noch um 3,2 Prozent expandiert. Binnen Jahresfrist wuchs das BIP im vierten Quartal um 6,0 Prozent, nachdem im dritten Jahresviertel ein Plus von 1,0 Prozent verzeichnet worden war. Auch hier wurde die vorläufige Schätzung bestätigt. Für das Gesamtjahr 2009 wies die BoK ein BIP-Wachstum von 0,2 Prozent aus. Für 2008 wurde das Wachstum auf 2,3 Prozent leicht nach oben revidiert; zunächst war ein Plus von 2,2 Prozent gemeldet worden. Für das laufende Quartal rechnet die BoK mit einer Beschleunigung des Wachstums. Die jüngsten Indikatoren wiesen zwar auf eine Verlangsamung der Erholung, doch die Zahlen für das erste Quartal 2010 würden nicht schlechter ausfallen als an den Märkten erwartet, erklärte der Chefstatistiker der BoK. (Dow Jones Newswires)

Japans Verbraucherpreise auch im Februar gesunken

Die Lebenshaltungskosten für die japanischen Verbraucher sind im Februar den zwölften Monat in Folge gesunken. Die Verbraucherpreise gingen in der Kernberechnung um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zurück, wie das Statistikbüro der Regierung am Freitag berichtete. Volkswirte hatten ein Minus von 1,1 Prozent erwartet. Im Januar waren die Preise in der Kernberechnung um 1,3 Prozent gefallen. Die Bank of Japan (BoJ) achtet für die Bestimmung ihrer Geldpolitik besonders auf die Kernrate. Der Gesamtindex der Verbraucherpreise in Japan sank im Februar auf Jahressicht um 1,1 Prozent. Die Daten zeigten nach Ansicht von Beobachtern, dass die Deflation in Japan unvermindert anhält. Der anhaltende Rückgang der Verbraucherpreise laste auf der Wirtschaft und könnte die beginnende Erholung der Konjunktur abwürgen, sagten Experten. Damit könnte die BoJ, die ihre Geldpolitik bereits gelockert hat, zu weiteren Schritten gezwungen sein. Auf Basis vorläufiger Berechnungen teilte die Statistikbehörde zudem mit, dass die Verbraucherpreise im Großraum Tokio im März in der Kernrate um 1,8 Prozent niedriger lagen als im Vorjahresmonat. Volkswirte hatten ein Minus von 1,7 Prozent prognostiziert. Im Februar war der Index in der Kernrate im Großraum Tokio um 1,8 Prozent gefallen. Die Daten aus Tokio, die einen Monat Vorlaufzeit vor den nationalen Zahlen haben, werden als Indikator für die künftige Entwicklung angesehen. (Dow Jones Newswires)

Insee senkt französische Wachstumsprognose für erstes Quartal

Die französische Wirtschaft wird nach Einschätzung der nationalen Statistikbehörde Insee im ersten Halbjahr 2010 nicht so stark wachsen wie bislang angenommen. Für das erste Quartal rechnet Insee nun nur noch mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,2 Prozent zum Vorquartal, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Zuvor war eine Zuwachsrate von 0,4 Prozent prognostiziert worden. Im zweiten Vierteljahr wird weiterhin ein BIP-Plus von 0,3 Prozent erwartet. Im Schlussquartal 2009 war die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone kräftig um 0,6 Prozent zum Vorquartal gewachsen. Die Statistikbehörde begründete die erwartete Abschwächung mit einer voraussichtlichen Stagnation des privaten Konsums, der bislang als Hauptwachstumstreiber für die Wirtschaft gewirkt hat. (Dow Jones Newswires)

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