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Medienschau : Europäisches Nutzfahrzeuggeschäft bleibt schwach

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Der Spezialchemiekonzern SKW Stahl-Metallurgie erwartet nach dem Verlustjahr 2009 für 2010 und 2011 wieder ein profitables Wachstum. Für das abgelaufene Geschäftsjahr wies der SDax-Konzern am Freitag wegen der weltweiten Rezession und des massiven Nachfrageeinbruchs der Stahlindustrie einen Umsatzrückgang auf 220,6 (377,8) Millionen Euro aus. Das Ebitda fiel unter anderem wegen Sonderbelastungen in Höhe von 9,9 Millionen Euro auf minus 0,5 Millionen Euro, nachdem SKW im Vorjahr noch 26 Millionen Euro verdient hatte. Bereinigt um Sonderaufwendungen berichtete das Unternehmen ein Ebitda von 9,4 (32,3) Millionen Euro. Der Konzernfehlbetrag lag 2009 bei 5,1 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG einen Jahresgewinn von 9,9 Millionen Euro erzielt. Aufgrund des Fehlbetrags und der 2010 geplanten Investitionen will der Konzern für 2009 keine Dividende zahlen. Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich SKW Metallurgie aber wieder optimistisch. Der bisherige Geschäftsverlauf des ersten Quartals sei „sehr erfreulich“ gewesen, hieß es von dem Unternehmen. Angesichts einer für 2010 erwarteten stark anziehenden Stahlkonjunktur, signifikanter Umsatz- und Ergebnisbeiträge der Neuerwerbung Tecnosulfur in Brasilien sowie des Wegfalls außerordentlicher Sondereinflüsse sollen Konzernumsatz und Ebitda 2010 „deutlich zulegen“. Beim Ebitda rechnet das Unternehmen mit Sitz in Unterneukirchen mit einem Ergebnis von „mindestens“ 20 Millionen Euro und dann auch wieder mit einer Zahlung einer „angemessenen“ Dividende. Für 2008 hatte SKW eine Dividende von 0,50 Euro ausgeschüttet. Im laufenden Jahr erwartet der Konzern die Fertigstellung seines Kalziumsilizium- und Fülldrahtwerkes in Bhutan sowie seines Fülldrahtwerkes in Russland. „Diese neuen Werke in Wachstumsmärkten verstärken auch für 2011 die Hoffnung auf ein erfolgreiches Wachstumsjahr“, so SKW Metallurgie weiter und bekräftigt die Zielvorgabe für das kommende Jahr. Der Umsatz soll 360 Millionen Euro erreichen und die operative Ebitda-Marge 9 Prozent. (Dow Jones Newswires)

Medigene verbrennt weiter Geld

Das Biotechnologie-Unternehmen Medigene hat im abgelaufenen Geschäftsjahr bei den Forschungskosten den Rotstift angesetzt und den Verlust weiter gesenkt. Der Nettoverlust sei nach 30,8 Millionen Euro im Vorjahr nun auf 22,0 Millionen Euro gesunken, teilte das im TecDax notierte Unternehmen am Freitag mit. Der Umsatz stagnierte mit 39,5 Millionen Euro auf Vorjahresniveau (VJ: 39,6). Der Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) reduzierte sich auf 18,8 Millionen Euro. Im Vorjahr stand noch ein Minus von 24,6 Millionen Euro in der Bilanz. 2010 geht Medigene von wachsenden Umsätzen aus und plant den Abschluss einer oder mehrere Partnerschaften, die das Ergebnis des laufenden Jahres voraussichtlich stark beeinflussen werden. „Unser Hauptziel für 2010 ist die Verpartnerung von EndoTag-1 in Europa und den Vereinigten Staaten , um diesen Medikamentenkandidaten zügig weiterzuentwickeln“, wird Unternehmenschef Frank Mathias in der Mitteilung zitiert. Das Krebsmittel EndoTag-1 befindet sich derzeit noch in der Entwicklung.(dpa-AFX)

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