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Medienschau : Europäisches Nutzfahrzeuggeschäft bleibt schwach

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Die Weinhandelsgruppe Hawesko Holding wird voraussichtlich die Dividende von Euro 1,20 im Vorjahr auf Euro 1,35 pro Aktie für das abgelaufene Geschäftsjahr 2009 erhöhen. In seiner gestrigen Sitzung hat sich der Aufsichtsrat des Unternehmens einem entsprechenden Vorschlag des Vorstands angeschlossen, über den die Hauptversammlung der Gesellschaft am 14. Juni 2010 abstimmen wird. Die vorgeschlagene Erhöhung der Dividende entspricht einem Zuwachs von 12,5 Prozent: Insgesamt sollen Euro 11,9 Millionen aus dem steuerlichen Einlagekonto an die Aktionäre ausgeschüttet werden (Vorjahr: Euro 10,6 Millionen), für die meisten Privatanleger bleibt die Ausschüttung zudem steuerfrei. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2009 geprüft, beraten und gebilligt; der Jahresabschluss wurde damit festgestellt. Wie bereits mitgeteilt, blieb der Konzernumsatz 2009 (1. Januar bis 31. Dezember) trotz Finanzkrise mit Euro 338,5 Millionen auf dem Vorjahresniveau (Euro 338,8 Millionen). Der endgültige Konzernabschluss weist das Betriebsergebnis (Ebit) mit Euro 22,4 Millionen (Vorjahr: Euro 25,5 Millionen) aus. Damit wurde das zweitbeste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte erzielt. Der Konzernjahresüberschuss nach Steuern und Minderheitsanteilen beträgt 2009 Euro 13,1 Millionen oder. Euro 1,48 pro Aktie; bereinigt um einen Einmalaufwand im Finanzergebnis hätte er das Vorjahresniveau (Euro 14,6 Millionen oder. Euro 1,67 pro Aktie) erreicht. Die Konzernbilanzsumme beträgt Euro 173,6 Millionen, die Eigenkapitalquote ist auf 47 Prozent gestiegen (Vorjahr: Euro 170,1 Millionen oder. 45 Prozent). Der Free-Cashflow (Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit abzüglich Investitionen und gezahlter Zinsen) verzeichnet 2009 eine Steigerung auf Euro 20,8 Millionen (Vorjahr: Euro 17,5 Millionen), den bisher höchsten Wert in der Unternehmensgeschichte. (Ad-hoc)

Koenig & Bauer will auch 2010 Gewinn schreiben

Der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer will auch in diesem Jahr schwarze Zahlen schreiben. Das Ziel sei es, trotz des schwierigen Branchen- und Wirtschaftsumfelds sowohl den Umsatz als auch das Ergebnis auf Konzernebene zu steigern, sagte Helge Hansen, Vorstandsvorsitzender des SDax-Konzerns, am Freitag. „Dabei unterstellen wir, dass der Markt mitspielt und es angesichts des labilen Umfelds nicht wieder zu neuen Rückschlägen kommt.“ Eine genauere Prognose werde es erst im weiteren Jahresverlauf geben, sagte der Manager. 2009 sind die Augsburger im Gegensatz zu den Konkurrenten Heidelberger Druckmaschinen und MAN-Roland aus der Verlustzone gekommen und schrieben auf allen Ertragsebenen schwarze Zahlen. Dabei half vor allem ein striktes Sparprogramm. Aufgrund der anhaltenden Investitionsflaute müssen die Aktionäre allerdings wie auch im Vorjahr auf eine Dividende verzichten. (Dow Jones Newswires)

SKW Stahl-Metallurgie will wieder in die Gewinnzone zurück

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