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Medienschau : Europäisches Nutzfahrzeuggeschäft bleibt schwach

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Die angeschlagene Landesbank LBBW hat im vergangenen Jahr einen Milliardenverlust eingefahren. Mit 1,48 Milliarden Euro sei das Minus nicht so groß ausgefallen wie 2008, als das Institut einen Verlust von 2,1 Milliarden Euro gemacht hatte, teilte die LBBW am Freitagmorgen in Stuttgart mit. Das Ergebnis liege auch im Rahmen des von Brüssel angeordneten genehmigten Restrukturierungsplans. Neben den Kosten für den Umbau belasteten auch eine hohe Kreditvorsorge und weitere Abschreibungen. Die LBBW hatte sich in der Finanzkrise massiv verspekuliert und musste von ihren Eignern - Land, Sparkassen und Stadt Stuttgart - mit Milliarden gestützt werden. Die EU-Kommission billigte die Hilfen. Im Gegenzug muss die Landesbank ihre Rechtsform in eine Aktiengesellschaft ändern, sich auf das Kerngeschäft konzentrieren und einen scharfen Sparkurs fahren. (dpa)

VW will 4,1 Milliarden Euro frisches Kapital einsammeln

Die Kapitalerhöhung von Volkswagen wird die größte in Deutschland seit Jahren. Am späten Donnerstagabend legte Europas größter Automobilhersteller den Bezugspreis auf 65 Euro je Aktie fest. Zur Finanzierung der Porsche-Übernahme und zur Absicherung der Kreditratings sammelt der Dax-Konzern damit rund 4,1 Milliarden Euro frisches Geld am Kapitalmarkt ein. Sämtliche neuen, stimmrechtslosen Vorzugsaktien wurden nach Unternehmensangaben im Rahmen der Vorabplatzierung platziert. 27,2 Prozent der Zuteilung an die institutionellen Anleger stünden jedoch unter dem Vorbehalt, dass jene Aktionäre, die ihre Bezugsrechte nicht an die Globalen Koordinatoren abgetreten hatten, nicht noch davon Gebrauch machen. Die Bezugsfrist für die neuen Aktien wurde für den Zeitraum zwischen dem 31. März und dem 13. April festgelegt. (Dow Jones Newswires)

Wacker Neuson will keine Dividende für 2009 zahlen

Angesichts des ersten Jahresverlusts in der Unternehmensgeschichte will die Wacker Neuson SE für 2009 keine Dividende zahlen. Auch wegen der noch unsicheren Marktentwicklung 2010 werde der Hauptversammlung ein entsprechender Vorschlag unterbreitet, teilte das Münchener Unternehmen in der Nacht zum Freitag mit. Für 2008 hatte der Baumaschinenhersteller noch 0,19 Euro je Aktie gezahlt. Über die genaue Höhe des bereits angekündigten Jahresverlusts 2009 schwieg sich Wacker Neuson weiterhin aus. Die Gründe für den Jahresverlust waren vor allem die Verluste im ersten Quartal 2009 und die im vierten Quartal vorgenommene Abschreibung, vornehmlich auf den Firmenwert des Neuson Kramer Teilkonzerns. Ferner teilte Wacker Neuson mit, Hans Neunteufel sei weiterhin Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft. Die in den Auseinandersetzungen über diese Frage zum Ausdruck gekommenen Streitigkeiten seien einvernehmlich beigelegt worden. Neunteufel war zwischenzeitlich von seinem Amt im Kontrollgremium abberufen worden, hatte sich gerichtlich aber erfolgreich per einstweiliger Verfügung dagegen gewehrt. Ihren Jahresfinanzbericht will Wacker Neuson mit dem Konzernabschluss am 26. März 2010 veröffentlichen. (Dow Jones Newswires)

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