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Medienschau : Euro-Staaten lassen Griechenland weiter zappeln

  • Aktualisiert am

Airbus verschiebt Auslieferung zweier A350-Modelle, Rolls-Royce erhält Milliardenauftrag aus Brasilien, BASF spürt Nachfragerückgang in China, Zurich Financial - Millionen-Schäden von Unwettern, britische Banken fahren Engagements in Eurozone zurück, Moody's prüft Herabstufung von Italien, Belgien warnt in Griechenland-Krise vor Ansteckung, Japan exportiert weniger, Proteste in Spanien gegen Europakt, Demonstrationen in Marokko

          Unternehmensnachrichten

          Airbus verschiebt Auslieferung zweier A350-Modelle

          Airbus hat kurz vor Beginn der Pariser Luftverkehrsschau am Montag die Auslieferung der Kurz- und Langversion seines Modells A350 um zwei Jahre verschoben. Während die Grundversion A350-900 nach wie vor ab Ende 2013 ausgeliefert werden soll, werde die Langversion nun erst Mitte 2017 zur Verfügung stehen, teilte das Unternehmen im Rahmen einer Presseveranstaltung mit. Erwarteter Auslieferungstermin für den A350-1000, das größte der drei Modelle mit 350 Sitzen, sei nun Mitte 2017 und nicht 2015, hieß es. Das Modell solle in Kooperation mit Rolls-Royce mit stärkeren Aggregaten ausgestattet werden. Der A350-800 mit 270 Sitzen, werde Mitte 2016 und nicht wie zunächst geplant 2014 ausgeliefert. „Wir haben auf den Markt gehört und festgestellt, dass die ersten Kunden entschieden haben, auf den -900 auszuweichen“, sagte COO Fabrice Bregier. Daher fokussiere man sich zunächst nun auf dieses Modell. (Dow Jones Newswires)

          Rolls-Royce erhält Milliardenauftrag aus Brasilien

          Der britische Triebwerkshersteller Rolls-Royce hat sich einen Milliardenauftrag der brasilianischen Fluggesellschaft TAM gesichert. Die 27 von TAM bestellten Exemplare des High-Tech-Fliegers Airbus A350 sollen mit dem Antrieb Trent XWB von Rolls-Royce ausgestattet werden, wie die Briten am Montag zu Beginn der weltgrößten Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris mitteilten. Der Auftrag umfasse auch einen Wartungsvertrag über zwölf Jahre und könne - gemessen an den Listenpreisen - einen Gesamtwert von 2,2 Milliarden amerikanische Dollar erreichen. Auf dem Flugzeugmarkt sind allerdings hohe Rabatte üblich. (dpa-AFX)

          BASF spürt Nachfragerückgang in China

          Der Chemieriese BASF spürt im Wachstumsmarkt China eine leichte Abschwächung der Nachfrage. „Die Kunden dort halten sich etwas zurück in der Hoffnung, dass die Rohstoffpreise nachlassen, und bauen teilweise ihre Lagerbestände ab“, sagte Vorstandsmitglied Michael Heinz der Schweizer Zeitung „Finanz und Wirtschaft“ (Samstagausgabe). Sorgen mache das dem Konzern, der in Asien das höchste Wachstum verzeichnet, aber nicht. „Selbst wenn die Nachfrage in China etwas abklingt, wird das Wachstum immer noch sehr hoch sein. Ob wir einen Peak oder einfach ein neues Plateau erreicht haben, dieses Urteil steht allerdings noch aus.“ Heinz bekräftigte zugleich die Geschäftsziele von BASF für das laufende Jahr. „Wir wollen den Umsatz und das Ergebnis im Vorjahresvergleich jeweils signifikant steigern“, sagte er. Auf die Frage, wie er die Geschäftsaussichten der BASF auf einer Skala von eins bis zehn bewerte, antwortete Heinz: „Wenn zehn große Sorgen bedeutet, steht der Pegel sicher unter fünf. Wir sind sehr gut in das Jahr 2011 gestartet und sind überzeugt, dass sich BASF in diesem internationalen Jahr der Chemie weiter von ihrer starken Seite zeigen wird.“ (Reuters)

          Zurich Financial - 295 Millionen Dollar Schäden von amerikanischen Unwettern

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