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Medienschau : Euro-Länder schnüren Rettungspaket für Griechenland

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Binnenmarktkommissar Barnier kritisiert die mangelnden Finanzmarktreformen der Vereinigten Staaten. Die UBS rechnet für das erste Quartal mit einem Vorsteuergewinn von 2,5 Milliarden Franken. Studien bezweifeln die Wirksamkeit von Manager-Boni.

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          Unternehmen

          UBS rechnet für erstes Quartal mit 2,5 Milliarden Vorsteuergewinn

          Die Schweizer Großbank UBS rechnet für das erster Quartal 2010 mit einem Vorsteuergewinn von mindestens 2,5 Milliarden Franken. Im Vermögensverwaltungsgeschäft ziehen die Kunden weiterhin Geld ab. Die Nettoneugeldabflüsse seien aber in allen Unternehmensbereichen gegenüber dem vierten Quartal 2009 erheblich zurückgegangen, teilte die Bank am Montag mit. UBS rechne für das erste Quartal 2010 mit Nettoabflüssen von etwa acht Milliarden Franken bei Wealth Management & Swiss Bank, mit sieben Milliarden bei Wealth Management Americas und mit drei Milliarden Franken bei Global Asset Management.

          Die UBS wird den Quartalsbericht am 4. Mai vorlegen. Am kommenden Mittwoch findet die Generalversammlung statt. Bereits früher hatte die Bank erklärt, der Festzinsbereich des Investmentbankings rechne mit einem Vorsteuergewinn von mehr als zwei Milliarden Franken. (Reuters)

          Deutsche Bank half bei Haushaltstrick in Lettland

          Die Deutsche Bank hat in Lettland laut einem Pressebericht mit einem Trick bei der Begrenzung des Staatsdefizits geholfen. So habe das Institut die lettische Hauptstadt Riga im Jahr 2005 dabei unterstützt, den Bau einer Brücke über den Fluss Düna zu finanzieren, berichtet das „Handelsblatt“ (Montag). Die Belastung sei über Derivate in die Zukunft geschoben worden. Weil die EU-Statistikbehörde Eurostat darin dennoch einen klassischen Kredit gesehen habe, habe Lettland seine Angaben zum Haushaltsdefizit und zum Schuldenstand 2005 und 2006 rückwirkend korrigieren müssen.

          Die Deutsche Bank legt indes Wert darauf, dass das Konstrukt legal und öffentlich gewesen sei. „Die Finanzierung war zu jedem Zeitpunkt vollständig transparent und in der Rechnungslegung der Stadt Riga ausgewiesen“, sagte ein Sprecher des Instituts der Zeitung. Das Blatt beziffert das Volumen des Geschäfts auf 444 Millionen Euro und beruft sich dabei auf Finanzkreise. (dpa-AFX)

          Karstadt-Pleite kostet Staat 650 Millionen Euro

          Die Karstadt-Gläubiger sollen an diesem Montag den Weg für einen Verkauf der insolventen Warenhauskette frei machen. Dazu müssen sie bei der entscheidenden letzten Gläubigerversammlung dem Insolvenzplan zustimmen. Der größte Gläubiger ist der Staat: Finanzbehörden, der Bundesagentur für Arbeit und den Sozialkassen gehen insgesamt mehr als 650 Millionen Euro verloren. Ob es zu einer Karstadt-Übernahme kommt, ist weiter ungewiss. Nach dem Insolvenzplan soll die Warenhauskette als Ganzes verkauft werden. Kritiker sehen dies als problematisch an und verweisen darauf, dass Görg schon mit ähnlichen Plänen bei Quelle gescheitert sei. Viel Geld haben die Gläubiger nicht zu erwarten. Der Insolvenzverwalter rechnet damit, dass zunächst nur rund drei Prozent der Forderungen erfüllt werden können. (dpa-AFX)

          Ermittlungen gegen Ex-Arcandor-Chef Middelhoff ausgeweitet

          Die Staatsanwälte interessieren sich bei ihren Untreue-Ermittlungen gegen den früheren Arcandor-Chef Thomas Middelhoff nicht mehr nur für dessen Immobiliengeschäfte. Bei einer Visite der Ermittler in der Essener Arcandor-Zentrale am vergangenen Mittwoch sei es auch um die auffällig hohen Reisekosten Middelhoffs gegangen, berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

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